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Dienstag, 11. September 2012

Donostia - Zarautz - Ea - Bilbo

Was sich anhört wie drei böse Schwestern (und Bilbo) aus dem verschollenen vierten Buch aus "Der Herr der Ringe" (wir erinnern uns: ungeduschte Männer reiten von links nach rechts) war tatsächlich unsere heutige Reiseroute.
Die Belle Époque haben wir in San Sebastian hinter uns gelassen und sind einen Strand weiter gefahren. Zarautz ist eher von rustikalem Charme, dafür kann man aber auch in ungebügelten Klamotten an der Promenade flanieren. Surfer gibt´s auch hier zuhauf und denen kann man am besten beim Café con Leche dabei zuschauen, wie sie ins Wasser fallen.


Wir merken: die erste Surfstunde besteht darin, an Land nicht vom Brett zu fallen.
Dann geht´s ins Wasser und man lernt, auf dem Brett zu liegen oder zu sitzen.



Dann gibt´s noch die ganz coolen, ohne Neopren aber mit Mützchen. Die dürfen dann auch paddeln.

hübsch altmodische Umkleidezeltchen
Dicki will nicht surfen lernen. Ich glaube, er hat Angst. Wegen der Frisur, oder weil er nicht ohne fremde Hilfe in den Anzug kommt. Mir ist sowas egal. Ich kann dann ja schon Baskisch und frag´ einfach einen der vielen hilfsbereiten Surflehrer um Beistand.
Man kann auch an der rauhen Küste spazieren gehen, falls einem der Atlantik zu kalt ist.

Rauhe Küste gibt´s hier viel, aber auch hübsche Almen und kleine Bergdörfer mit schrägen Namen. Ea liegt am Meer, aber auch in den Bergen und außerdem hört da die Straße auf. Weil Ea so klein ist, hat es leider nur einen kleinen Strand.


Aber auch da bitteschön den Müll trennen. Außerdem hat klein Ea ein klein Brückchen, immerhin aus dem Mittelalter.
Auch im Dorf wird Müll getrennt. Und weil rund um Ea so viele Apfelbäume wachsen gibt´s den mittäglichen kleinen Apfelwein schon für einen kleinen Euro.
Der Höhepunkt des Tages war allerdings eine Brücke der besonderen Art, die gibt´s nämlich nur hier und ich wollte schon immer mal hin: der Welt letzte funktionierende Schwebebrücke.


Tja, werden sich manche denken, wer sonst nix zutun hat, der kann verreisen und Schwebebrücken gucken. Stimmt :-). Für nur 35 Zents kann man ein Unesco-Weltkulturerbe benutzen. Haben wir sonst noch nie erlebt, wo doch alles so teuer geworden ist. Dicki hat mir dann verboten, eine Zehnerkarte zu kaufen dabei wäre doch gerade das ein kluges Schnäppchen gewesen. Icke sitze die nächsten Stunden glücklich in einer Gondel und er geht Schuhe gucken.  

                                                                
von oben auch schön

Und weil der Tag so schön war, hat Dicki einen Grußerker bekommen, wo er sich dem Volke zeigen kann. Darauf haben die Basken genauso lange gewartet, wie auf ihre Unabhängigkeit.

Hola mi pueblo!
In den Erker passen zwei Stühle und ein kleiner Tisch, der gerade so für die Zwischendurchmahlzeit ausreicht. Von unten können uns alle zugucken.
nur Käsebrot hätt´s auch getan
Ist ja ein recht amüsanter Text - der nur leider recht lange gedauert hat: Schreiben, Bilder hochladen, richtig platzieren und dabei immer mal wieder am Cidre nippen - da zieht sich so ein Post schon mal in die Länge.
Jetzt ist es schon morgen und ich muss ins Bettchen, deshalb schreibe ich heute nischt mehr - Glück gehabt!

Nischt sieht anders aus, junger Mann!

1 Kommentar:

  1. also wir möchten Euch beide mal beim Surfen beobachten !!! sowohl auf dem Lande als aber dann auch ohne Anzug aber natürlich mit Mütze auf dem Wasser...oder wohl eher im Wasser !! Küßchen die Nachbarn

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