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Mittwoch, 19. September 2012

De Prinz kütt...

nicht ganz. Nach der Besichtigung von Dickis letzter Kathedrale in diesem Urlaub lustwandelten wir am Ufer des hiesigen Flusses und wer sollte uns begegnen?
Frau Sonderburg-Glücksburg de Bourbón y Bourbón, die´s ja auch nicht leicht hat. Zwei ungeschlachte Töchter und einen Mann, der in fernen Landen seltenes Getier erlegt.
Also ich habe da gleich mal den richtigen und kompletten Namen auf Lager: Sophia Margarita Victoria Friederika Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg Hannover, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, Prinzessin von Griechenland und Dänemark - Königin von Spanien 
DAS ist ein Titel - sowas will ich auch: König Dicki!!!!!
Punkt 19.00 Uhr, mit dem Bimmeln des Glöckchens über der Hauptpost, fuhr sie in einem deutschen Wagen der Oberklasse unter Beifall der Rentner und Pfiffen der Anarchisten in den Hof des Museums der menschlichen Evolution. Ironisch, gell?
sieht doch für ihr Alter noch flott aus!!!!

Die Vertreterin einer Staatsform von vorvorgestern muß ein solches Haus eröffnen. Was die da wohl denkt?
Ich finde das ungerecht: die Arme (naja, das ist sie nun wahrscheinlich am wenigsten) muss sich immer wieder böse Dinge anhören! Das hat sie nicht verdient!
Letzte Beratung vorm Auftritt -
wie war das mit dem Protokoll nochmal?









Dicki war janz uffjerecht. Wann kommtse denn? Wat hatse an?
Also wenn ich König/in von Deutschland - oder alternativ eines anderen Landes - wäre (ich möchte den TITEL) dann würde ich IMMER mein Krönchen tragen!!!
Und prompt als Frau SGdByB auf den Hof fuhr blinkte hektisch die Batterieanzeige. Das ist nun wirklich nicht gerecht: da fotografiere ich den ganzen Tag den Rokoko-Barock und dann im wichtigsten Moment dieses Urlaubes - als die KÖNIGIN erscheint - geht mir der Saft aus - also nicht wirklich mir, sondern meiner Kamera



Fans - in historischer Tracht
und die, die gegen die Monarchie sind
Und jetzt, da ich mich mit dem Hochladen und Platzieren der Bilder im Blog abmühe, sitzt die Königin im Kulturzentrum und lässt sich von Beethoven beschallen. 
Und dank der Technik wird das ganze vom spanischen Fernsehen live übertragen - es ist, als würde ich direkt neben der Königin sitzen......ach, mir ist so warm ums Herz!!!!!!

Ja, beim letzten Satz der Neunten kann man wenig falsch machen. Der Chor ist ganz entzückend mit spanischem Akzent: Uberm Chternenshelt mush ein lieber Fader wohnen. Sopran hat einen Megadutt und ist zu laut. Wir singen falsch mit.

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