Sonntags ist
Markt im Dörfchen und da wir ja dem Versorgungsengpass ständig entgegenwirken
müssen, haben wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg gemacht.
Und es hatte
sich gelohnt: den Markt als bezaubernd zu bezeichnen, würde relativ nahe liegen
(bezaubernd ist zum Wort des Urlaubes geworden....)
|
Obstbauern
haben ihre Ware ausgebereitet und es war wie im Film: die verwöhnten Städter
gingen staunend durch die Reihen der Stände: alte Tomaten (alt bezieht sich
hier nicht auf das Stadium der Reife sondern auf die alten Sorten) , dazu
Möhren in bunten Farben.
![]() |
| nimm´ mal lieber die Möhrchen |
Musste
natürlch alles gekauft werden.
Obst haben
wir natürlich auch in Massen geshopt - "... wann bekommst Du mal wieder so
leckere winzige Mirabelen...." diese Äusserung von C. führte zu
verständnislosem Kopfsschüteln der weiter hinten in der Reihe wartenden
(beigen) Deutschen.
Am Käsestand
war es dann Frau K., die sich nicht mehr halten konnte: zwei Stückenchen von dem Picodon, ein grosses Stück vom Neige und natürlich noch nen Brillat-Savarin. Dass die Marktfrau
hier mal auf das Tarieren der Waage verzichtet hat, haben wir geflissenlich
übersehen.
Noch nen
Brot, noch ne Birnen- und ne Apfeltarte für den Tee, ein Paar Kartoffeln und Zwiebeln,
schon hat man alles das, was man zu einem perfekten Sonntag unter Vermeidung
von Versorgungsengpässen braucht.
Hurra!



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen