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Donnerstag, 5. September 2013

Die Römer waren schon vor uns da...

...und haben ein schönes Brückchen hinterlassen.
 Die waren ja schon fast überall schon vor uns da, ausser vielleicht in der Uckermark. Deshalb stehen in der Uckermark auch keine schönen mörtellosen Brückchen. Früher muss der Fluss auch reissender gewesen sein, denn für heutige Verhältnisse scheint sie etwas hoch geraten. Wir haben auch gelernt, dass die Durchbrüche in den Pfeilern zum Wasserdurchlass bei Hochwasser dienten. Kann man sich in der heutigen trockenen Hitze gar nicht mehr vorstellen. Dennoch ein gelungenes Bauwerk, wie ich finde. Wo findet man schon noch ein 2000 Jahre altes Gemäuer, über das man noch laufen darf?


gestern, beim Brückchen


Nach römischem Bauwerk begibt man sich in die römischen Ockerminen.   Die sind jetzt zur Besichtigung freigegeben und wenn man die lieben Kindelein sieht, die ockerbraun auf dem Wege sind, Papis Peugeot vollzusauen kann man sich vorstellen, wie´s früher hier aussah. Dicki hat darauf bestanden, daß sich alle nach Besichtigung schön die Füße im öffentlichen Brunnen waschen. Machen hier alle so, man will ja das fiese braunbeige nicht in die mühevoll gefegten Gassen tragen.

Heute haben wir nur einen kleinen Nachmittagsausflug gemacht. Nach dem vielen ungewohnten Essen der letzten Tage war das eine gute Idee. Also fuhren wir nach Lourmarin, das liegt zwischen Apt und Cadenet, nicht wahr, und wenn man die kleine Strasse fährt, sind die Aussichten wunderschön und die Piste serpentinig.
Der Ort selbst glänzt durch die relative Abwesenheit von Lavendelduftsäckchenläden. Dafür wird hinterm städtischen Parkplatz eifrig Boule gespielt. Nebenan war gleich die ambulante Bar aufgebaut, da hab´ ich mich gleich willkommen gefühlt.
wer nicht an die Bar darf, darf Süßes kaufen
Und hier das Rätselbild des Tages: was trägt der liebe Onkel da vor sich her wie eine Monstranz?
a: die gesammelten Werke von Marcel Proust
b: einen Citroen DS
oder c: einen viel zu kleinen Aprikosenkuchen?
Mit Baguette unterm Arm fühle ich mich auch gleich ganz gallisch. Die verhärmten Engländerinnen, die hier sonst so rumlaufen, shoppen lieber in Kunstläden für Selbstgemaltes. Touristen kann man offensichtlich alles andrehen. Ich bin da leider keine Ausnahme, wie dieses Beweisbild von vorgestern belegt.
Man sieht: die Kartongrößen können durchaus variieren. Hier hatte ich mir gedacht, wenn ich schonmal im Weinladen bin, nehm ich doch gleich ein Sixpack mit. Alkohol oder Zucker sind ja im Grunde genommen sowieso fast dasselbe.
Nur fahren sollte man danach nicht mehr:




1 Kommentar:

  1. Baguette unterm Arm.....aber bitte vorher nicht joggen! Darauf wollte ich beim letzten Mal schon hinweisen, weil da die Rede von "schweißgetränkten Backwaren" war.

    Gruß
    Astrid

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