...heißt Nieselregen. Klingt zwar schöner, ist aber genauso kalt wie bei uns. Nur gestern gab es hellere Stunden und da haben wir uns gleich aufgemacht, den hiesigen Kreuzberg zu erklimmen. Da muß man hoch, weil man sich dann vor dem florentiner Panorama fotografieren kann. Ein japanisches Hochzeitspärchen war auch schon da. Er mußte ihre Handschuhe halten und sie fror im weißen Kleid.
| Dom von außen |
| Dom von innen |
| frisch geschlüpft |
| leider ohne Knautschzone |
| ein Sixpack Chianti paßt locker rein |
| Orangenbaum im Kreuzgang |
Natürlich kam auch heute die Kultur nicht zu kurz und bei schlechtem Wetter muß man nicht lange anstehen. Der Orangenbaum im Nieselregen war wirklich schön und in San Lorenzo war´s auch nur unwesentlich kälter als draußen.
Vor der Kapelle der Medici:"Guck mal, alle anderen stehen auch schon:"
"ja"
"Ich hab nasse Füße"
"Selbst schuld"
(Kleiner Rekurs. Wenn man Geox kauft, sollte man ein Produkt aus dem Original-Geox-Laden nehmen und keins, was in Indonesien für 10 $ vom TukTuk gefallen ist. Dann hat man auch dichte Sohlen. Da hat sich Geiz mal so richtig gelohnt.)
"Menno"
"Ist schon halb eins"
Also auf zur Trattoria, die Medici liegen ja noch länger in ihrer Gruft.
Auf einen Besuch in der Pizzeria Bunga Bunga haben wir dann doch lieber verzichtet.
| 600 Lire für ein Mittagsmenü. tempora mutantur |
Viel besser gefiel´s uns da um die Ecke vom Markt. Nach Wildschweinfenchelwurscht und lecker Pecorino mit Birnen wurden Orecchiette mit Kraut und Gnocchi mit Nüssen serviert, oder wie der Deutsche sagt, Oretschiettos und Knotschis. Dazu zwei Tschiantis. Und weil die Kartoffelteignudeln nur in Sahne ertränkt werden, macht man noch einen Hauch Käse drauf.
Dicki wollte dann seinen Nachtisch nicht teilen.
| geteilte Freud |
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