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Montag, 4. März 2013

Agnes liegt im Kampf, Italiens Batmen und die Aussicht auf Diät

Sant´ Agnese in Agone ist die barockste Kirche in unserer nächsten Umgebung und hat den dramatischsten Namen:  Die heilige Agnes im Todeskampf. An gleicher Stelle soll sie das Martyrium erlitten haben.
Gestern hat Dicki ebendort das erste Besichtigungsmartyrium tapfer überstanden, obwohl er eigentlich auf der Piazza Navona Eis essen wollte. Daraus wurde erst heute was, aber erst nach noch mehr Barock.

Schnäppchen: nur € 1,20 !!! 
Ich fand den barocken Kram prima: da kommen mir immer wieder neue Ideen fürs Wohnzimmer zu Hause - am besten fand ich aber, dass es die Opferkerzen hier auch im Sonderangebot gibt. 
Italien ist ja schliesslich auch in der Krise









Die erste Belohnung ließ auch nicht lange auf sich warten, gab es doch am Quirinalspalast die Wachablösung zu bestaunen. Da haben dann die Blauen die Oliven abgelöst.
Musike gab´s live und gratis dazu. Ich fand die Jungs zwar hübsch anzusehen, aber so ganz zackig waren die nicht drauf.



In Ost-Berlin gab´s früher Stechschritt. Will zwar auch keiner wiederhaben, aber hier schien mir die Ausführung etwas nachlässig. Wir wollen nicht allzu streng sein, die Umhänge reißen´s deutlich wieder raus.

Ich war ja ganz begeistert von diesen Umhängen der jungen Männer - und dass die nicht in Reih und Glied marschierten, macht mir aus militärischer Sicht keine Sorgen. Die wollen doch nur spielen! 
Wenn ich mich allerdings an meine Zeiten als Hupfdohle im Radioballett erinnere, dann wird mir klar: da gibt es noch einiges zu tun, bevor es vom Wertungsrichter auch in der B-Note anständige Bewertungen gibt.

Zurück zu den Umhängen: so was will ich auch haben - vielleicht werde ich doch nicht Papst sondern eher italienischer Batman. 
Ich habe schon mal ein Bild an meinen Schneider geschickt


In Rom gibt´s Mozzarella-Bars. Bei uns gibt´s nicht mal ordentlichen Mozzarella. Oder wenn, dann nur zu Mondpreisen. Dicki guckt schon vorm Essen ganz entrückt und dieses ist das akzeptable Foto, auf dem anderen hat ihn die kulinarische Verzückung erfasst.
Kaum angekommen ist uns klar, das die abendliche Fresserei ein Ende haben muss. Good luck with that!

Hier widerspreche ich vehement! Warum soll die Völlerei ein Ende haben?
Das liegt nur daran,. dass am letzten Abend in Berlin ein guter Freund von seinen Erfolgen bei Weight-Watchers berichtet und Christoph ernstlich in Erwägung gezogen hat, sich dem kollektiven Punktezählen beim Essen anzuschliessen. 
noch ist die Katie auf dem Plakat ...
Wenn es soweit kommt, bitte ich schon heute um Asyl -. das ertrage ich nicht: Christoph mit nem Taschenrechner vorm Kühlschrank und ganz damit beschäftigt, zukünftige Punkte in Form von Mahlzeiten aus der Zukunft in das hier und jetzt zu transferieren. (So weit kommt´s noch!)
Da genieße ich doch lieber weiter dreierlei Mozzarella, Pasta und lecker Wein - auch wenn ich ein blödes Gesicht mache!

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