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Sonntag, 10. März 2013

Kleinasien

Bitte nichts anfassen
und sehr gut zu erkennen:
der dorische Eckkonflikt
Nachdem ich mich schon vor olympischen Ruinen drücken konnte, war dergleichen in Athen gestern natürlich nicht mehr möglich. Also raus aus'm Boot und rauf auf die Akropolis. Als wir aufstiegen, war Bus Nummer 25 schon auf dem Weg nach unten. Die hatten früher angefangen, weil man hernach ja noch dringend im Lederladen halten musste.

gut gelaunt vor dem Tempel des
Hephaistos
Dafür haben die leider die Demo der Anarchisten verpasst. Alles lief sehr zivilisiert ab: einen Block laufen, Autos vorbeilassen, aufschliessen, Parolen brüllen(ich hab' nur kapitalismos verstanden), weiterlaufen, Pamphlete an ahnungslose Touristen verteilen (viiiiiiiel Text, alles griechisch, keine Bildchen) Umstehende gepanzerte Polizei ignorieren, Autos vorbeilassen usw. Das mit den Autos ist wichtig, weil die athener Altstadt furchtbar enge Strassen hat. Die hatten wohl eher vor genervten Autofahrern Angst als vor Bullerei in vollem Kampfdress. Vermummte gab's auch, aber alles nicht so aufgeregt wie in Berlin am 1. Mai.

Im Stadtmarkt darf man leider keine Fotos machen, die frischen Lammköpfe waeren's wirklich wert gewesen.

Basar am Sonntag
Heute sind wir in Izmir. Liegt ganz entzückend an weiter Bucht und alle gehen sonntags an der Promenade spazieren und führen die Enkel aus. Die anderen 2000  sind nach Ephesus gefahren aber da waren wir schon. Wir haben uns für einen Spaziergang durch die Stadt entschieden. An jeder Ecke gibt's Granatapfelsaft und wenn man Tee ohne Zucker will, wird man merkwürdıg gefunden. Alle sind wieder furchtbar nett zu uns.


Und da ansonsten wenig an Bord passiert, habe ich mal ein paar Eindrücke vom Boot aufgenommen - wie bereits beschrieben: hier ist es seeeeehr bunt und teilweise seeeeeehr voll. Ich habe mich schon immer gefragt,welchen Reiz es hat, sich mit wıldfremden und vorallem vıelen anderen Menschen in  einem (verkeimten) whırlpool zu setzen.

Egal - Jeder darf ja machen, was er will - auch wenn das von Christoph strikt abgelehnt wird.

Waehrend Chrıstoph krampfhaft versucht, Bilder zu laden, sitze ich neben pubertıerenden Jugendlıchen, dıe das Internetcafe nutzen, um am heiligen Sonntag Ballerspiele am PC zu spielen.

Und hier unser Raetselbild von heute:
was möchte der Fotograf sagen?

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