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Samstag, 25. März 2023

Schon wieder Onsen

 


Unseren privaten Onsen im Hotel benutzen wir ja ganz fleißig: erst waschen, dann duschen, dann baden - alles auf winzigem Raum. Hier sind wir bereits Profis geworden. 

Gestern Abend haben wir uns dann mal einen richtigen Onsen gegönnt: das öffentliche Wasch- und Badehaus.

Am allerwichtigsten: auf keinen Fall etwas falsch machen!! Sonst verliert man das Gesicht und der Japaner erstarrt. 

Aber die Regeln für den Onsen sind ja veröffentlicht: überall stehen große Schilder auf denen steht, was man darf und vor allem was man nicht darf. Blöd nur, dass das nur auf japanisch erklärt wird.

Also schaut man scheu was die anderen machen und macht es nach. 



Ausziehen, Sachen in den Spind und dann mit dem kleinen (auf keinen Fall mit dem großen) Handtuch zu den Waschgelegenheiten begeben. Dort ist es wie in unserem Hotelonsen: nackig auf den Plastikstuhl setzen, einseifen, abduschen …. Mindestens dreimal wiederholen. Sauber!




Jetzt darf man in die Planschbecken, die eine Temperatur von mindestens 45 Grad haben. Dort sitzt man mit dem kleinen Läppchen auf dem Kopf (das soll wohl die Überhitzung des Gehirns vermeiden) und schwitzt - wie alle anderen.


Draußen gibt es noch ein weiteres Becken - genau so heiß aber mit Blick auf die Kirschblüten und den Himmel… da schweben dann auch gleich noch ein paar Vögelchen vorbei. Alles fürs Om! 



Eine Sauna gibt es auch noch, aber mir ist schon heiß genug.




Wenn man fertig mit Schwitzen in den Becken ist, geht man sich wieder waschen: rauf aufs Höckerchen, einseifen, abwaschen - wiederholen! 

Jetzt schlurft man zurück zum Spind und darf endlich auch das große Handtuch zum Abtrocknen benutzen. 

Anziehen und fertig! Herrlich!!



Und damit es keine Nachfragen hinsichtlich der Indiskretion dieser Bilder gibt: natürlich darf man drinnen nicht fotografieren. Deshalb habe ich auf Veröffentlichungen aus dem Netz zurückgegriffen.

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