Heute geht es nach Nara zu den räudigen Rehen und den Tempeln.
C wollte mit dem Rad hin… dann hätten wir allerdings unseren Aufenthalt um einen Monat verlängern müssen. So sitzen wir mal wieder in der regionalen Bimmelbahn und erfreuen uns an der Pünktlichkeit der japanischen Bahn! 11:30 Uhr heißt hier auch 11:30 Uhr und die Ausrede fürs Zuspätkommen „mein Zug war nicht pünktlich“ gilt hier nicht!
Ordnung ist so wichtig (zumindest hier in Japan)
In Nara wird man schon gleich hinter den Bahnhof von den ersten Rehen begrüßt. Die laufen hier überall rum und warten darauf, gefüttert zu werden. So süß 🤢
Und alle Touristen sind ganz entzückt, füttern die lieben Tiere und streicheln ganz fleißig. Wissen die denn nicht, was da im Fell alles wohnt…. und dass Tollwut tödlich ist???
Das stört niemanden und den Tieren wurden die Hörner gestutzt, damit es nicht zur Touristenklage kommt „….amerikanische Touristen in Nara von tollwütigem Reh aufgespießt…“ - das wäre keine gute Presse.
So läuft man also durch Nara und die Rehe sind überall…naja im Allgäu stehen überall Kühe rum.
Aber man fährt ja nicht nach Nara der doofen Viecher wegen sondern wegen der Schreine, Toris und wegen des großen Buddhas - da ich mir aber nichts merken kann, überlasse ich die Beschreibung des Weltkulturerbes lieber dem C:
Auch Nara war einst Hauptstadt, so um 750. Da ist es natürlich passend, den größten Buddha zu haben. Der ist dann im größten Holzgebäude von allen untergebracht.
Zum Buddha gelangt man durch das große Südtor, Nandaimon.
Die Halle war mal breiter, aber nie höher als jetzt und ist wirklich beeindruckend. Buddha natürlich auch.
In den Hügeln um den Tempel herum ist fast alles wichtig, man kommt kaum nach . Hier ein paar Impressionen.
Hügelabwärts dann, fast hätten wir‘s nicht bemerkt, ein ganz entzückendes Café. Man kann sogar draußen sitzen! Und die Erdbeere schmeckte erdbeerig.
















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