In Nagoya muss man unbedingt Aal essen - dafür ist die Gegend bekannt.
Wir hatten zwei Empfehlungen, aber scheinbar mögen alle anderen auch den hiesigen Aal. Deshalb sollte man reservieren oder man muss stundenlang anstehen. Wir sind ins Restaurant nebenan gegangen.
Als Gruß aus der Küche gibt es Pilze mit Qualle - das schlabbert man so weg.
Und dann kommen die Schüsselchen: einmal die Miso-Suppe, die man ja überall dazu isst. Dann gibt es eingelegtes Gemüse und eine kleine Schachtel mit Algenblättern, Frühlingszwiebeln und Wasabi - natürlich nicht so ein Gelump aus der Tube, allerdings auch nicht frisch gerieben - beim Wasabi scheint es auch größere Unterschiede zu geben.
Und dann kommt die Schüssel mit dem Aal: unten Reis und obendrauf der erst gedünstete und dann gegrillte Aal. Als erstes muss man den Aal mit dem Reis in gleiche Portionen vierteln und die erste Portion ins Ess-Schüsselchen (gibt es hierfür einen Namen?) geben.
Diese erste Portion Aal wird ohne etwas anderes gegessen.
Danach geht es weiter mit der zweiten Portion: ab ins Ess-Schüsselchen und dann mit Nori, Zwiebeln und Wasabi vermengen.
Die dritte Portion: genau wie bei der zweiten Variante aber mit Dashi (Fischsud) aus der kleinen Kanne ersäuft.
Und zu guter letzt? Da nimmt man nochmal die Variante, die am leckersten war! Ich habe mich für die Nr.3 entschieden, alles zusammen gematscht!
Ich gebe ja zu, dass ich etwas skeptisch war - Aal war bislang nicht so meins… aber jetzt ich bin ein großer Fan vom Hitsumabushi!!





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