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Mittwoch, 16. September 2020

Kunscht

Kreuzfahrtschiffe sind ja gerade nicht so en vogue und die armen Chinesen dürfen auch nicht raus. Die Abwesenheit von Riesenreisegruppen fällt also auf. Das hindert die Venezianer aber nicht daran, immer noch ihre Plastikmasken und Wippgondeln zu verticken. Ich glaube, wir kaufen sowas auch, aber ganz ironisch.
Die haben den armen Kreuzzüglern auch schon Kram angedreht, den keiner brauchte. Was soll man denn auch mitnehmen auf so einer Galeere auf dem Weg nach Jerusalem? Kleines Schnapsglas aus Murano vielleicht? Bestimmt ganz original.  Nächste Plünderung erst wieder in Konstantinopel. 
Hat man lange Zeit den Salz-, Pfeffer- und Gerümpelhandel beherrscht, muß man mit der verdienten Kohle ja irgendwohin. Also beauftragt man begabte Künstler mit der Verschönerung des Eigenheims oder des Kirchleins um die Ecke.
Eine schöne Auswahl hängt jetzt in der Accademia und aus Coronagründen gibt´s gar keine Warteschlange.
Hier eine kleine Auswahl 500 Jahre alter Werke, alle immer noch erstaunlich frisch.


Vorschlag für die Bodengestaltung




„Deutsche Hellebardiere“ 
Für diese beiden mußte der arme Veronese vor der venezianische Inquisition erscheinen. Man fand sie nicht heilig genug. Was macht der Deutsche in Italien? Spritz am Mittag und ein paar Tramezzini sind nicht verboten.


Malen Sie meinen Sohn mit rein. Und Falten! Falten sind wichtig.





Noch mehr Faltenwurf

Der englische König, der seinen Sohn die Heilige Ursula heiraten läßt. Es nahm kein gutes Ende. 





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