Der Maxi, also der Bruder vom Franzi, also der Schwager von der Sisi, der mußte auch was zutun bekommen und als Bruder vom Kaiser konnte das ja nicht die Tabaktrafik um die Ecke vom Schloß Schönbrunn sein. Also macht man ihn zum Oberbefehlshaber der kuk-österreichischen Marine. Und weil die in Triest lag, hat er sich gleich ein hübsch Residenzchen bauen lassen. Dort zog er dann mit seiner Charlotte ein. Die war leider zweite Wahl und nur Belgierin. Die portugiesische erste Wahl war leider an der Schwindsucht verschieden. Das machte man damals so. Also mußte die Belgierin geehelicht werden. Die war zwar schiach(naja, er war auch kein Model, Habsburgerkinn und so. Man fand ihn aber charmant), aber ihrem Vater gehörte der Kongo und die Mitgift war nicht ohne. Mit der ganzen Gummiplantagen-Sklavenhalterkohle seines Schwiegervaters baute man sich Miramare. Das liegt ganz entzückend und ist vollgestopft mit plüschigen Sesselchen à la Sisi.
Der arme Maxi mußte dann noch Kaiser von Mexiko werden, weil sich die Mexikaner so sehr einen habsburger Kaiser wünschten. Später haben sie ihn dann erschossen. Kaiser werden war damals sehr riskant.
Die Belgierin haben sie dann aus Mexiko rausgeworfen und im Gartenhaus eingesperrt, weil sie wohl etwas verwirrt war. Naja, unter diesen Umständen ist Verwirrung nachvollziehbar.
Hier mußte die arme Charlotte wohnen. 60 Jahre lang Witwe glaubt sie bis zuletzt, sie sei Kaiserin von Mexiko
Ein Gewächshaus gibt es auch. Gruß an unsere Freunde mit Schrebergarten: SO geht es auch...!
Hinterm Gewächshaus findet sich ein kleines Café.
Kuchen wird mit „Fette di Torta“ (ein Stück Kuchen) angeboten. Fanden wir ganz passend.
Die Öschis am Nebentisch:“Dös is ois eh supa hier oba I vermiß die Möhschbois.“
Die sind hier ü-ber-all.







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