Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.



Donnerstag, 24. September 2020

Die Bergn, die Bergn

 



Missjöh wollte ja in die Berge. Leider regnet‘s da. In Brixen war es kurz trocken und so haben wir die lokale Naturburschiwerbung geschaut. 








Brixen ist eigentlich sehr hübsch, allerdings geht der Bustouristenalbtraum wieder los. Wir haben uns dann für die Weiterreise entschieden.








Bergemäßig gab es dann noch einen Kaffestop beim Meckes mit dem schönsten Ausblick der Welt, hinab ins Inntal. 

Eigentlich bin ich kein Freund von Meckes aber wenn Kati Perry im Hintergrund läuft.....




Gegenüber Mandlspitze, Rumer Spitze, Kleine Stempeljochspitze usw......

Bella Figura

 Normalerweise kaufe ich ja immer ganz viele Schuhe. Aber dieses Jahr, wo ja alles anders ist, habe ich mich entschlossen: ich habe genug Schuhe! Dafür gibt es natürlich einen Ersatz! Die neue Kollektion für Helme ist gerade rausgekommen und somit habe ich mich für einen neuen Helm für die Vespa entschieden: macht einen schmalen Kopf (betont allerdings nach Aussage einer unserer Leserin Die Ohren zu sehr.....Gott sei Dank gehören die Ohren nicht zu einer meiner Problemzonen!) 


Und da man ja die neuen Schuhe auch eintragen muss, überlege ich , ob ich nicht auf der Rückfahrt schon mal probeweise den Helm aufsetze... 

Mittwoch, 23. September 2020

Mantua


 Herzlich willkommen im herzoglichen Palast. Keiner da.


Eigentlich ist Mantua ein kleines Hasendorf, aber weil man klug geheiratet hat und die Zugangswege zum Brenner kontrollierte, wurde die Familie Gonzaga reich und mächtig. Ein bisschen Mord und Totschlag waren natürlich auch dabei. Das macht aber nix, denn man hat die Kohle für Kunst ausgegeben und sich den leicht überdimensionierten Palast hübsch ausmalen lassen. Natürlich von Mantegna.



Er hat dann auch gleich das erste Gruppenportrait der Kunstgeschichte gemalt. War wohl billiger, als alle einzeln.






Und danach den ersten Oculus von allen. 










Immer noch keiner da.






Perspektive ist alles 




Verona

 


In Verona kosten die Kirchen Eintritt, außer während der Gottesdienste, aber dann darf man nicht rumlaufen, sonder muß fromm lauschen.

Praktischerweise gibt es eine Sammeleintrittskarte zu kaufen, also vier Kirchen zum gleichen Preis, das ist ein Schnäppchen und kulturgeschichtlich lohnend sowieso.



Im Dom gibt‘s ein Taufbecken zu sehen, aus einem Steinblock gemeißelt.

Ansonsten fand ich den Dom innen eher mau, aber man ist ja inzwischen auch ganz schön verwöhnt.






Die Basilika der Heiligen Anastsia hingegen war sehr bunt geraten. 


 


Die Deckenbemalung erinnerte mich ein wenig an unsere Eßzimmertischdecke, also sehr gelungen. Für den Boden der Villa, die wir demnächst kaufen, haben wir uns hier inspirieren lassen.








Der Höhepunkt ist die Basilika des Heiligen Zeno, des Schutzheiligen von Verona. Auf drei Ebenen wird viel geboten. 







Ein Altarbild von Mategna, denn irgendwie hatte hier jeder was von ihm im Salong hängen.








Sehr schön auch die mittelalterliche Bronzetür. 







In Italien wird man übrigens im Maserati überführt.



Dienstag, 22. September 2020

Schande! oder:

Unsere veganvegetarisch-glutenfreien Freunde müssen jetzt sehr stark sein...:

Wir haben gerade festgestellt, dass wir noch nicht einen richtigen Eintrag übers Essen gemacht haben: somit …



Früher Mittagsimbiss Im Cafe Parole gegenüber vom Dom: der entzückende Inhaber macht immer alles frisch - Artischockentarte und lecker Bollen, einer mit Fleisch , der andere mit Käse. Den darauffolgenden Salat von Kichererbsen, Mandeln und Oliven haben wir leider nicht mehr fotografiert.






Die freudlose Deutsche am Nebentisch fragte nach einem veganen Gericht und einem Cappuccino mit Sojamilch....da ist sie genau richtig in Bella Italia.

„Ist die Milch auch regional gemolken?“

„Ja, genau so wie der Kaffee“

Wer in Italien Cappuccino bestellt ist selbst schuld.




Abends wollten wir dringend hausgemachte Pasta. 

Gab es auch: einmal dicke Pasta  mit Eselfleisch und lange dicke Nudeln mit Wildschwein









Danach dann Pferdefleisch-Gulasch mit Polenta und Kalbfleisch mit Spinat und Pilzen 







Und zum Schluss Himbeer-Biskuit Röllchen... man beachte das traurige Bild auf dem Tisch: die Wein-Karaffe - leer, das Weinglas - ebenfalls fast leer ... wie traurig!

Das war nicht weiter schlimm, hatten wir doch vorm Essen schon ein klein wenig vorgeglüht. Der beste Freund vom Herbergsvater macht nämlich selbst Prosecco und der steht dann im kommunalen Kühlschrank. Für umme! Ist das zu glauben?

„Verkaufen Sie uns was?“

„Nein, aber nehmen Sie doch zwei Flaschen mit.“

Italien ist toll


Altbau

 


Wir wissen ja bekanntlich gar nicht, wohin mit der Kohle. Deshalb schauen wir uns während unserer Reisen gerne Immobilien an. Hier in der Gegend hat Palladio für reiche Venezianer kleine Landhäuschen gestaltet, die sich oft noch immer in Privatbesitz befinden. Man muß zwar draußen bleiben, kann aber dennoch den schönen Blick genießen. Man sollte nur nicht an die Heizkosten denken. Oder die Grundsteuer. Oder die Abwasserproblematik.

Padua


 Hier liegt der heilige Antonius in seiner eigenen Basilika begraben. Den müssen die Kläubischen anbeten, dann wird sie geholfen. So wird die Geschichte des Mädchens erzählt, welches vom Balkon in der vierten Etage fiel und durch ein Wunder und Antoniusanbetung gerettet ward. Die Ärzte hatten damit gar nichts zutun, alles heilig. 


Wir erkennen außen selbstverständlich ein romanisch-lombardisches Rundbogenfries als Giebelabschluß. Auch erkennen wir, daß alles so heilig sein kann wie‘s will, Gerümpel wird trotzdem vertickt.





Prächtige Innendecken werden geboten und die Seitenkapellen haben wunderbare Fresken. Coronabedingt auch hier keine Wartezeiten, obwohl immer nur wenige Besucher gleichzeitig eingelassen werden.








Von der Kunstgeschichte erschöpft darf man sich was aussuchen. Wir suchen immer alles aus.



Oben ein Mandelküchlein mit Zucker, unten ein Zuckerküchlein mit Mandeln und mittendrin ein Punchetto, Schokolade mit Schokolade und Zucker. Das geht so nicht weiter. 








In Padua befindet sich der älteste botanische Garten von die janze Welt! Man hat einen hübschen Blick und der olle Goethe war auch schon da. Seiner Palme haben sie ein eigenes Haus gebaut. 




Ein letzter Tag in Venedig


Auch die schönste Zeit auf unserer Terrasse In Venedig neigt sich dem Ende: am letzten Tag konnte ich mich noch einmal durchsetzen und es gab zwei Museen mit moderner Kunst und Fotografien zu sehen. Der Palazzo Cà Pesaro hatte es in den letzten Monaten nicht leicht: 



erst gab es im November das Hochwasser , dann hatte man aufgeräumt und die Überreste von Aqua Alta entfernt und es kam Corona ... aber ein Museum wäre ja keins wenn es nicht gleich die entsprechende Kunst daraus machen würde










Herr Rodin hat auch ausgestellt und der grübelnde Papst war auch Inspiration 








Dann ist da ja auch noch der Palazzo Grassi - hier gibt es gerade Fotos von Herrn Cartier-Bresson und einem jungen arabischen Künstler, Youssef Nabil.














So, jetzt ist aber mal Schluss mit Venedig: tschüs! Es war wie immer wunderbar!


 
Ein letzter Blick auf den Canal Grande

 
.....und auf unsere Terrasse