Teechen ist immens wichtig. Mit Kaffee kenne ich mich nicht aus, schmeckt mir immer alles ähnlich.
Heute genossen wir im Teehaus um die Ecke eine kleine Zeremonie, ganz zwanglos. Und so geht´s:
man kauere auf der Tatamimatte am niedrigen Tisch.
Mit der richtigen Einstellung im Zen kann der Schmerz im rechten Knie ignoriert werden, denn Schmerz ist eine Entscheidung.
Bewunderung des Porzellans. Man rieche am Tee.
"May I have the Ding Dong Oolong, please."
"The what?"
"The Ding Dong Oolong."
"Do you mean the Dong Ding?"
"Ähhh"
Man gieße heißes Wasser aus der Kanne in das Deckeltäßchen. Deckel zu, warten.
Man gieße heißes Wasser aus dem Deckeltäßchen in das Schnabeltäßchen und aus dem Schnabeltäßchen in den Garten.
Man befördere den Tee mithilfe des Spatels in das Deckeltäßchen.
Aufgießen.
Deckel drauf, warten.
Man gieße den Tee vom Deckeltäßchen ins Schnabeltäßchen und vom Schnabeltäßchen ins Minitäßchen.
Schon fertig.
Kein Wunder, daß die Engländer den Teebeutel erfunden haben.
Man bemühe sich um geistreiche Konversation.
Viel Glück.
@Bettina und Ralf: Bitte schön üben!!!
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