Die Taroko-Schlucht ist einer von acht Nationalparks in Taiwan und furchtbar wichtig; wegen der Lage, wegen der vielen Natur und natürlich wegen der dramatischen Schlucht.
Natur in Verbindung mit jeglicher Art von Aktivitäten ist ja nichts für Christoph und so musste ich alle Überredungskünste aufwenden, um einen Besuch der Taroko-Schlucht durchzusetzen. Ich habe einfach gesagt, dass man alles per Auto erreichen kann und er bestimmt das Gefährt nicht verlassen muss....
Ich gehe durchaus ganz gern mal in einem Kurpark spazieren. Oder an einem schönen Strande. Mit Bar.
Durch die Schlucht fließt der Liwu-Fluß - im Moment eher ein Flüßchen mit grauer schlammiger Färbung (das kommt natürlich von den vielen erodierenden Marmorschichten - sagt der Reiseführer).
Rechts und links geht es steil nach oben und überall kann man wandern gehen. So eine Wanderung ist mit mindestens 100-150 Minuten angesetzt - oneway.....
Die durch die Schlucht schlängelnde Straße kommt aber tatsächlich an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei: Dem Tunnel der neun Wendungen,
dem Schrein des ewigen Frühlings (hat leider bei mir bislang keine Wirkung erzielt), der Schwalbengrotte und
der Brücke der liebevollen Mutter.
Ich liebe chinesische Namen! Da klingt alles gleich noch viel schöner und so blumig!
Bei Sonnenschein ist der Ausblick bestimmt grandios; bei Nebel und Regen dagen viel dramatischer. Man muss schlechtes Wetter einfach nur kognitiv umstrukturieren.
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