Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.
Samstag, 30. März 2019
Freitag, 29. März 2019
Hongkong
In Hongkong gibt es ja (fast) alles - ausser Platz.
Deshalb sind die Wohnung und Hotels auch so teuer: für sehr viel Geld bekommt man nichts; ein Zimmer, das so groß ist wie unser Eßzimmertisch zu Hause......
Unser Hotel ist zwar sehr hoch - 27 Stockwerke - aber anur sehr schmal. Auf jeder Etage gibt es genau zwei winzige Zimmer.
Und was macht man wenn man kein gemütliches Zimmer hat? Man setzt sich in die Hongkonger DingDing und fährt von einer Endstelle zur anderen.
| DingDing |
| Schrabbel neben .... |
| ...Luxus |
| Christo war auch in Hongkong |
Donnerstag, 28. März 2019
Umsonst und draußen
Zufällig kamen wir heute an einer Bühne vorbei, auf der eifrig geprobt wurde. Kleinkunst in der Nachbarschaft für alle ist toll. Die Aufführung war richtig unterhaltsam, obwohl wir keine Ahnung hatten, worum es ging. Aber es gab Diskolicht, Feuerwerk und Turnen. Alle waren begeistert.
Ein schöner Abschluß des letzten Abends in Taipei.
Ein schöner Abschluß des letzten Abends in Taipei.
Jj
JJ Lin ist der hiesige Justin Bieber und alle wollen ihn sehen.
Wir kennen den ja gar nicht und mussten trotzdem an ihm vorbei: in einem Promotionzelt von Shiseido wurde er gerade für seinen nächsten Auftritt vorbereitet - bewacht von der pinkfarbenen Shiseido-Security!
Dicki muß ja immer und überall auf der Welt ins Superluxuseinkaufszentrum zum Shiseidostand, um dann Kosmetik zu kaufen, die nicht hilft. Bei mir reicht Kernseife und ich seh blendend aus. Vor Mitsukoshi standen tausend Teenagermädchen und fotografierten was. Da ich nix erkennen konnte, fragte ich einfach drauflos.
"Who is in there?"
"It´s JJ!"
"Really? Is he famous?"
(Guckt komisch)"YES!"
"What does he do?"
(Bist du doof?)"He´s a singer"
Ignoriert mich und füllt ihren Telefonspeicher mit Bildern, auf denen man JJ nicht sehen kann.
Eigentlich wollte sie mit den Augen rollen. Das darf sie aber nicht, weil ich älter bin und sie mich deshalb respektieren muß.
Wir kennen den ja gar nicht und mussten trotzdem an ihm vorbei: in einem Promotionzelt von Shiseido wurde er gerade für seinen nächsten Auftritt vorbereitet - bewacht von der pinkfarbenen Shiseido-Security!
Dicki muß ja immer und überall auf der Welt ins Superluxuseinkaufszentrum zum Shiseidostand, um dann Kosmetik zu kaufen, die nicht hilft. Bei mir reicht Kernseife und ich seh blendend aus. Vor Mitsukoshi standen tausend Teenagermädchen und fotografierten was. Da ich nix erkennen konnte, fragte ich einfach drauflos.
"Who is in there?"
"It´s JJ!"
"Really? Is he famous?"
(Guckt komisch)"YES!"
"What does he do?"
(Bist du doof?)"He´s a singer"
Ignoriert mich und füllt ihren Telefonspeicher mit Bildern, auf denen man JJ nicht sehen kann.
Eigentlich wollte sie mit den Augen rollen. Das darf sie aber nicht, weil ich älter bin und sie mich deshalb respektieren muß.
Bergsport
Alle rennen auf den Xiangshan, den Elefantenberg, weil man von oben eine Aussicht hat. Leider gibt es keine Gondel und man muß Treppen steigen. Weil heute der erste Tag ist, an dem in Taipei die Sonne scheint, habe ich mich zum Aufstieg überreden lassen.
Weil er spochtlich nicht ausgelastet ist, mußte Dicki noch an´s Reck. Von Herrn Hambüchen kenne ich´s anders, aber wir wollen nicht nörgeln.
Teechen in Taipei
Teechen ist immens wichtig. Mit Kaffee kenne ich mich nicht aus, schmeckt mir immer alles ähnlich.
Heute genossen wir im Teehaus um die Ecke eine kleine Zeremonie, ganz zwanglos. Und so geht´s:
man kauere auf der Tatamimatte am niedrigen Tisch.
Mit der richtigen Einstellung im Zen kann der Schmerz im rechten Knie ignoriert werden, denn Schmerz ist eine Entscheidung.
Bewunderung des Porzellans. Man rieche am Tee.
"May I have the Ding Dong Oolong, please."
"The what?"
"The Ding Dong Oolong."
"Do you mean the Dong Ding?"
"Ähhh"
Man gieße heißes Wasser aus der Kanne in das Deckeltäßchen. Deckel zu, warten.
Man gieße heißes Wasser aus dem Deckeltäßchen in das Schnabeltäßchen und aus dem Schnabeltäßchen in den Garten.
Man befördere den Tee mithilfe des Spatels in das Deckeltäßchen.
Aufgießen.
Deckel drauf, warten.
Man gieße den Tee vom Deckeltäßchen ins Schnabeltäßchen und vom Schnabeltäßchen ins Minitäßchen.
Schon fertig.
Kein Wunder, daß die Engländer den Teebeutel erfunden haben.
Man bemühe sich um geistreiche Konversation.
Viel Glück.
@Bettina und Ralf: Bitte schön üben!!!
Dienstag, 26. März 2019
Klischees im Supermarkt
Ist das Wetter schlecht, geht man ins Museum oder in den Supermarkt. Beides bildet. Hier gibt´s zum Beispiel Sojamilch mit Erdnußgeschmack.
Das Klischee schlechthin sind die Hühnerfüße zum Grillen, die gab´s im Sonderangebot für nur 48 Dollar. Gegrillt kenne ich die gar nicht und eingelegt sind die mir zu zuzelig (ist das ein Wort?). Igittigitt giltet bei uns ja nicht, denn wir sind der Meinung, man muß interkulturell aufgeschlossen sein und alles mindesten einmal gekostet haben, bevor man´s eklig findet.
Naja, vielleicht außer Stinketofu.
Die Zahnpasta ist auch lustig. Ich frage mich, ob das rassistisch gemeint ist.
Das Klischee schlechthin sind die Hühnerfüße zum Grillen, die gab´s im Sonderangebot für nur 48 Dollar. Gegrillt kenne ich die gar nicht und eingelegt sind die mir zu zuzelig (ist das ein Wort?). Igittigitt giltet bei uns ja nicht, denn wir sind der Meinung, man muß interkulturell aufgeschlossen sein und alles mindesten einmal gekostet haben, bevor man´s eklig findet.
Naja, vielleicht außer Stinketofu.
Die Zahnpasta ist auch lustig. Ich frage mich, ob das rassistisch gemeint ist.
Essen und Design
Weil alles im japanischen Designerladen wunderschön aber leider teuer war, haben wir uns mit Mittagessen im japanischen Stil getröstet.
Alles sehr aufgeräumt. Links ein kleines Curry und rechts eine gegrillte Flunder mit zwei kleinen Tomätchen als Gemüse.
Abends gab´s dann chinesisches Durcheinander.
Tja, was soll man sagen? Alles kam aus einem Topf. Das ist der kleine Vorspeisenteller. Vorne süßer Rettich, darüber Ei im Kohlwickel, gekochtes Seegras und ganz oben Hackrouladen. Wer mag, tunkt in Erdnußsauce.
Als Hauptgang Reis mit Rührei und Ketchup. Klingt komisch, ist lecker.
Montag, 25. März 2019
Fährverkehr eingestellt
![]() |
| so sieht der Sonne-Mond-See wohl bei Sonnenschein aus....nicht, dass wir wüssten... |
Als letzten Stopp unserer kleinen Taiwan-Erkundungstour stand der Sonne-Mond-See auf dem Programm. Alle Taiwansen fahren da hin , weil das Klima da so angenehm und verträglich und die Landschaft so romantisch ist - deshalb fahren auch alle Flitterwöchner hier her.
Im See schwimmen darf man nicht - ist verboten. Ich habe nicht so ganz verstanden, warum - aber das ist auch egal. So haben wir uns ein Ticket fürs Boot gekauft.
Über den See fahren ganz viele Boote, denn man will ja von überall auf den See schauen und die Eindrücke vergleichen. Das mag auch sinnvoll sein, wenn die Wolken mal gerade nicht so tief hängen wie es gerade mal wieder der Fall ist - auch egal: Boot fahren macht immer Spass!
Und irgendwie hatte ich das Gefühl wieder in Hongkong zu sein! Die Skyline ist doch fast identisch!
Auf der anderen Seite haben wir uns ein Fahrrad geliehen und sind ein wenig mit den anderen Touristen um den See gefahren. Da gibt es ein futuristisch anmutendes Besucherzentrum, wo man auch noch verpflegt wird.
Ein Stück weiter wurde dann aus dem Fahhradweg ein Fahrradweg mit Stufen...? So etwas neumodisches machen wir natürlich nicht mit und sind umgekehrt. Welch ein Glück für uns, denn kurz nachdem wir die eine Bucht verlasssen hatten, zog der Nebel auf: wo gerade noch die liebliche Landschaft des Ufers gegenüber zu sehen war, war nun ganz plötzlich nichts mehr - nur noch eine weiße Wand.
Ist ja eigentlich nicht schlimm. Wäre aufgrund des Wetterphänomens nicht der gesamte Schiffsverkehr auf dem See eingestellt worden.
| letztes Boot....the fog is coming |
So warteten wir und warteten ..... und sahen ausser Nebel nichts anderes mehr - dies mit allen anderen, die gemeinsam mit uns ans andere Ende des Sees wollten.
Irgendwann war es uns dann zu doof und wir entschieden uns für den Linienbus.
Was lerner wir daraus: der Taiwanese kann zwar Boote bauen - diese sind aber nur fürs gute Wetter ausgelegt. Radar und Nebelhorn kennen die hier (noch) nicht - offizielle Ansagen zur Wetterlage und den daraus resultierenden Verkehrseinschränkungen auf dem See auch nicht.
Samstag, 23. März 2019
Geistergeld
Vor (fast) jedem Tempel steht ein Ofen - der eine klein, der andere groß. Ich war mir ja längere Zeit nicht so ganz sicher was diese Ofen zu bedeuten haben: Müllverbrennung, tempelinternes Krematorium, Heizung...?
Seit ein paar Tagen wissen wir mehr: eine vor einem der Öfen sitzende Rentnerin hat uns freundlich auf chinesisch (und mit viel Gebrauch der Hände, Füße und des gesamten Körpers) erklärt, dass hier das Geistergeld verbrannt wird.
Vor dem Tempel gibt es einen Stand, an dem das Geistergeld verkauft wird. Hierbei gibt es ganz unterschiedliche Arten des Geistergeldes, wir haben fast immer die rotbedruckten gelben Blätter gesehen.

Diese Geldbündel fächert man dann vor dem Ofen kunstvoll auf und wirft die Geldstapel ins Feuer. Der Fortgeschrittene legt das aufgefächerte Geld direkt vor den brennenden Ofen und durch den Sog (drinne heiss, hohes Ofenrohr, Temperatur draussen geringer...Physik!) wird das Geld dann nach innen gesogen (oder gezogen?) und verbrennt.
Mit diesem Ritual stimmt man die Geister gnädig und bittet um entsprechendes Glück oder der Abwendung des Unglücks. Meistens wird das Geld auch für die Verstorbenen verbrannt: damit der Tote auch im Jenseits genug Kohle zur Verfügung hat.....
Interessanterweise verbrennt man das Geistergeld auch aus Gründen der Bestechung - lassen sich Geister und Dämonen bestechen?
Egal, vielen Dank an die freundliche Frau Wuh, die uns ans Licht geführt hat!
Furchtbar nett!
Eine Abwandlung des Rituals: es gibt so eine Art Feuerschale, die man vor der Haustür direkt zuhause mit dem Geistergeld "füttern" kann - da spart man sich den Gang in den Tempel - Geisterbeschwörung to go.
Der Asiate ist so kluk....!

Essen auf der Autobahn
Wir sind fast einmal rum um die Insel - Taiwan ist ja nicht so groß und deshalb schafft man das mit dem Auto gut und gerne in 2 - 3 Wochen.
Apropos Auto: es gibt ein paar Autobahnen, auf denen fleißig links gefahren wird. Die mittlere und rechte Spur wird zum Überholen genutzt. Nein, es gibt hier kein Linksverkehr!
Aber das stört hier niemanden und alle sind selbst auf der Autobahn beim falschen Überholen furchtbar freundlich.
Ein weiterer Unterschied (in Deutschland überholen ja auch viele rechts und es gibt die chronischen Autobahn-links-Fahrer) sind die Hinweisschilder für Raststätten
Wird man in Deutschland freundlich mit Messer und Gabel zum Verweilen auf einem Rastplatz aufgefordert, so geschieht dies in Taiwan mit Stäbchen und einer Suppenschüssel.
Ich glaube, hier isst man gesünder - sogar auf der Autobahn.
Die anderen Zeichen habe ich nicht verstanden....
Apropos Auto: es gibt ein paar Autobahnen, auf denen fleißig links gefahren wird. Die mittlere und rechte Spur wird zum Überholen genutzt. Nein, es gibt hier kein Linksverkehr!
Aber das stört hier niemanden und alle sind selbst auf der Autobahn beim falschen Überholen furchtbar freundlich.
Ein weiterer Unterschied (in Deutschland überholen ja auch viele rechts und es gibt die chronischen Autobahn-links-Fahrer) sind die Hinweisschilder für Raststätten
| in Deutschland schläft, isst und tankt man |
Wird man in Deutschland freundlich mit Messer und Gabel zum Verweilen auf einem Rastplatz aufgefordert, so geschieht dies in Taiwan mit Stäbchen und einer Suppenschüssel.
Ich glaube, hier isst man gesünder - sogar auf der Autobahn.
![]() |
| in Taiwan tankt man, isst etwas und repariert das Auto |
Donnerstag, 21. März 2019
Im Puff gibt´s Bier
Wir planen unsere Übernachtungen ja immer von Tag zu Tag - oder eher von Nacht zu Nacht.
Und dabei verlassen wir uns auf unsere Lieblings-Buchungs-Website booking.com - hier bekommt man hilfreiche Tipps, Anregungen, Aussagen zur Lage und viele Kundenbewertungen, so dass man einen tollen Überblick über das bekommt, was man dann bucht (oder auch nicht bucht).
In Lukang wurde uns als erste Wahl das Chen He Spa Motel vorgeschlagen: super Lage, gute Bewertungen, es gibt Frühstück, das Zimmer hat ein Fenster (nicht selbstverständlich in Taiwan) und der Preis ist akzeptabel.
Also flux via booking.com gebucht.
Was wir nicht wussten: Motels sind hier Absteigen, wo der keusche Herr Ling mit seiner Freundin absteigt und nicht erwischt werden will.
Man fährt durch eine dezente Einfahrt an der Strasse in einen Keller , wo die Zimmernummern auf Garagentoren stehen - ohje, mir schwandte nichts Gutes: Müssen wir jetzt in der Garage übernachten?
Nein! Viel besser: in der Garage stellt man sein Auto ab, schliesst die Garagentür per Knopfdruck (schliesslich soll von aussen ja niemand sehen, dass das Auto hier steht und vor allem , wer aus dem Wagen aussteigt) , fährt dann mit dem EIGENEN Aufzug in die dritte Etage und ist direkt im Hotel- (ach nein) im Motel-Zimmer.
Man kann also ganz dezent online einchecken und niemand sieht, dass man ins Etablissement kommt und vor allem nicht mit wem. Praktisch!
Drinnen ist dann alles voll romantisch: überall Glitzer, einen Riesenbett, Schummer-Beleuchtung wahlweise in romatisch, dezent oder im Disko-Stil.
Das Bad: der Hammer: ein riesen großer Whirlpool mit Fernseher und neben den üblichen Toilettenartikeln wie Zahnbürste, Kamm und Duschhaube gibt es hier romantisch duftendes Badeöl mit Rosengeruch und eine pinkfarbene Haarklammer.
Wir haben natürlich alles benutzt und ausprobiert!
Einziger Schwachpunkt: man kann das Zimmer nicht von aussen abschliessen. Wir wollten uns ja noch die Altstadt nebst Tempeln anschauen und haben verzweifelt danach gesucht, wie man das romantische Zimmer verschliessen kann.
Vergebens, die nette Dame am Empfang war etwas verwirrt; hier kommt man ins Hotel, um es erst weider zum Auschecken zu verlassen.
Also haben wir alles offen gelassen und aufs gute Karma gehofft.
Als wir vom Stadtbummel zurückgekommen sind, haben wir nicht nur unser Gepäck unangetastet vorgefunden, wir haben auch noch zwei Dosen Bier von der sehr hübschen Dame vom Empfang geschenkt bekommen.
Ab jetzt wohnen wir nur noch in Motels!
Und dabei verlassen wir uns auf unsere Lieblings-Buchungs-Website booking.com - hier bekommt man hilfreiche Tipps, Anregungen, Aussagen zur Lage und viele Kundenbewertungen, so dass man einen tollen Überblick über das bekommt, was man dann bucht (oder auch nicht bucht).
In Lukang wurde uns als erste Wahl das Chen He Spa Motel vorgeschlagen: super Lage, gute Bewertungen, es gibt Frühstück, das Zimmer hat ein Fenster (nicht selbstverständlich in Taiwan) und der Preis ist akzeptabel.
Also flux via booking.com gebucht.
Was wir nicht wussten: Motels sind hier Absteigen, wo der keusche Herr Ling mit seiner Freundin absteigt und nicht erwischt werden will.
Man fährt durch eine dezente Einfahrt an der Strasse in einen Keller , wo die Zimmernummern auf Garagentoren stehen - ohje, mir schwandte nichts Gutes: Müssen wir jetzt in der Garage übernachten?
Nein! Viel besser: in der Garage stellt man sein Auto ab, schliesst die Garagentür per Knopfdruck (schliesslich soll von aussen ja niemand sehen, dass das Auto hier steht und vor allem , wer aus dem Wagen aussteigt) , fährt dann mit dem EIGENEN Aufzug in die dritte Etage und ist direkt im Hotel- (ach nein) im Motel-Zimmer.
Man kann also ganz dezent online einchecken und niemand sieht, dass man ins Etablissement kommt und vor allem nicht mit wem. Praktisch!
Drinnen ist dann alles voll romantisch: überall Glitzer, einen Riesenbett, Schummer-Beleuchtung wahlweise in romatisch, dezent oder im Disko-Stil.
| die Wanne ist größer als ein hongkonger Hotelzimmer |
Das Bad: der Hammer: ein riesen großer Whirlpool mit Fernseher und neben den üblichen Toilettenartikeln wie Zahnbürste, Kamm und Duschhaube gibt es hier romantisch duftendes Badeöl mit Rosengeruch und eine pinkfarbene Haarklammer.
Wir haben natürlich alles benutzt und ausprobiert!
Einziger Schwachpunkt: man kann das Zimmer nicht von aussen abschliessen. Wir wollten uns ja noch die Altstadt nebst Tempeln anschauen und haben verzweifelt danach gesucht, wie man das romantische Zimmer verschliessen kann.
Vergebens, die nette Dame am Empfang war etwas verwirrt; hier kommt man ins Hotel, um es erst weider zum Auschecken zu verlassen.
Also haben wir alles offen gelassen und aufs gute Karma gehofft.
Als wir vom Stadtbummel zurückgekommen sind, haben wir nicht nur unser Gepäck unangetastet vorgefunden, wir haben auch noch zwei Dosen Bier von der sehr hübschen Dame vom Empfang geschenkt bekommen.
Ab jetzt wohnen wir nur noch in Motels!
Dienstag, 19. März 2019
Kitsch am See
Am Lotus-See gibt es ganz viele Lotus-Pflanzen und noch viel mehr Kitsch.
Egal, der Taiwanese fährt hin und wir natürlich auch, denn ich finde ja Kitsch fantastisch!!!!
Der Tiger und der Drache sind ja im Taoismus furchtbar wichtig - deshalb gibt es hier die besonders possierlichen Exemplare, sehr authentisch.
Wichtig: durch den Drachen rein und durch den Tiger wieder raus - alles andere bringt Unglück
Konfuzius ist natürlich auch da.
Beruhigend, dass sogar der Reiseführer schreibt, dass es sich hier um grellen Kitsch handelt, ...." an dem die Taiwanesen durchaus ihren Spass haben...."
Guanyin , einer der Kriesgötter, reitet den Drachen - und das mit einer so grazilen Haltung. Da steckt jahrelange Übung dahinter. Warum der Vogel ne Perlenkette im Schnabel hat, habe ich nicht herausgefunden. Egal, wird schon eine (sehr wichtige) Bedeutung haben.
Ich habe einen neuen Freund gefunden - wir haben beide den gleichen Bauchumfang und verstehen uns alleine deshalb so gut.
Sonntag, 17. März 2019
Nummer 2
| Manches bleibt besser im Hintergrund |
Westinghouse fabrizierte nicht nur Waschmaschinen. Nein, auch der Druckwasserreaktor in Maanshan wurde von ihnen gebastelt und steht in bester Lage am Korallenstrand.
Was man auf einer Rundreise so alles unfreiwillig zu sehen bekommt! Die Braut allerdings schreckt dergleichen nicht ab, wird sie doch in der Ehe noch ganz andere Dinge zu bewältigen haben als das bisschen Bequerel.
| schielt Nemo? |
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