Nicht weit von Yogyakarta entfernt liegen inmitten schöner Landschaft die Tempel von Borobudur (buddhistisch) und Prambanan (hinduistisch). Beide kann man schön an einem Tag erkunden. Noch ist ein bisschen Regenzeit und deshalb ist es nicht gar so voll, die Souvenirshops haben allerdings alle geöffnet.
Die Innen- und Außenwände von Borobudur erzählen die Geschichte Buddhas und der geneigte Bildungsbürger erkundet im Uhrzeigersinn zuerst die Basis, klettert dann auf die erste Stufe, umrundet wieder, dann auf die zweite Stufe und so weiter, bis er völlig entkräftet oben anlangt. Dort wird er dann von freundlich fotografierenden Indonesiern ausgelacht. Die Aussicht von oben ist allerdings sehr schön, wieder überall Reisfelder, Dörfer und Wald.
Kurz vor Prambanan fing es zu regnen an. Das macht aber nix, weil´s ja warmer Regen ist. Kurz hinter´m Eingang wurden wir von drei freundlichen jungen Damen angesprochen, Tuti, Ita und Annisa, alle in der gleichen Klasse für Tourismus ihrer Highschool. Sie wollten uns gerne den Tempel erklären und ihr englisch ausprobieren. Free of charge, wer sagt da schon nein. Die drei waren ganz niedlich und sehr bemüht. Hier werden Brahma, Vishnu und Shiva verehrt und in dunklen Kammern stehen deren Statuen. Im tropischen Regen kann man sich da ganz prima unterstellen.
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