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Mittwoch, 4. März 2015

Die Indonesische Bahn...

man beachte das tolle Dekor auf den Polstern!
.... ist viel zuverlässiger als die Deutsche Bundesbahn: hier wird nicht gestreikt, die Züge sind pünktlich und es gibt eine charmante Zugebegleiterin mit kleidsamer Uniform, die regelmässig mit lecker Nasi (das ist indonesisch und heisst Reis) durch den Zug eilt. 
Wunderbar!


Wir sind ja aus Jakarta geflohen, weil unter anderem das Stadtbild öde war. Dafür wurden wir heute mit Reisfeldern entschädigt: 7 Stunden wechselten sich die hellgrünen Reisfelder mit den immer dunkelgüner werdenden Reisfeldern ab. 




Ich war mir gar nicht bewusst darüber, wie beruhigend so ein Reisfeld sein kann. 



Wenn man als Reisender irgendwann von der Natur gelangweilt ist, widmet man sich den Mitreisenden: da ist z.B. die permanent quängelnde indonesische Kackbratze - ca. 9 Jahre alt, immer am Essen (leider nur das furchtbar ungesunde Zeug von KFC, was man dem Pummelchen auch ansah!) - oder das frisch veliebte russische Pärchen - sie seeehr blond, er mit kantigem Gesicht und ohne anständige Frisur, beide in den Tropen (ca. 30 Grad) mit einem schicken Daunenjäcken von uniqlo unterwegs - Entschuldigung! Machen die einen Test für die Wirksamkeit eines Deodorants?
Aber ich sollte die Russen eigentlich bewundern: wussten die beiden , dass der arme Tom Hanks  in der Endlosschleife mit dem Polarexpress Weihnachten retten muss? Ist doch toll, wenn auch im Zug immer der Fernseher läuft!





Aber man lernt auch , dass dem indonesischem Mädchen auf dem Bahnsteig gerne geholfen wird.
Was aber bitte machen die armen Jungs, wenn ihnen etwas auf die Gleise fällt?







Jetzt sind wir in Yogjakarta umgeben von ganz vielen aktiven Vulkanen und morgen gibt es endlich mal ein bisschen Kultur.... ich bin schon ganz ungeduldig!

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