Nachdem wir es dann gestern doch noch irgendwann über den Brenner geschafft haben, hatten wir den wirklich erlebnisreichen Teil des Tages noch nicht hinter uns.
Wir haben ja ein Zimmer mitten im Weinberg gebucht… fernab der Zivilisation, weit weg von andern Menschen, aber auch weit entfernt von der Straße, die nirgendwo mehr verzeichnet ist. So eiert man also von Trient aus auf den Berg, verfährt sich mehrere Male und steht dann plötzlich zwischen ziemlich vielen Weinreben.
Rechts die blauen und links die grünen Trauben.
Furchtbar romantisch, sehr einsam und sehr still - herrlich.
Nur leider gibt es im Weinberg keine Restauration, so dass man den Berg wieder runter muss, um dem Nahrungsengpass entgegen zu treten. Sind ja nur 30 Minuten über wild geschwungene Straßen bis man die erste (und weit und breit einzige) Trattoria findet.
Scheinbar finden sich hier alle ein, die am Sonntagabend nicht mehr kochen wollen oder nicht vorgesorgt haben. So wartet man erst einmal 40 Minuten auf einen freien Tisch und dann nochmals ne halbe Stunde auf die Pizza. Ist aber nicht schlimm, denn alle sitzen ja mit Bella figura und nem Gläschen Weißwein rum.
Nachdem dem Essen geht es dann wieder den Berg rauf …. Aber: alles Öko und fruchtbar nachhaltig!





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