Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.



Donnerstag, 30. September 2021

Sorry … wir staunen noch

 Dem einen oder anderen ist unsere Schweigsamkeit aufgefallen und vielen Dank für die besorgten Nachfragen! 

Es ist alles prima - wir sind in Paris angekommen und soooo beeindruckt vom eingepackten Triumphbogen. Deshalb staunen wir noch und können noch nichts schreiben…!

Somit gibt es erst einmal ein paar Bilder und der Rest folgt! 









Dienstag, 28. September 2021

Arrivederci Italia, bonjour la France





Wir haben Italien in Richtung Frankreich verlassen. 
Gestern noch in einer Fotokunstaustellung im Pallazzo Ducale und heute schon durch den Tunnel in Annecy angekommen. 







Es ging auch nicht mehr weiter mit kleiner Mittagspasta vor großer Abendpasta. In Frankreich ist alles viel gesünder. Heute beim Bummel am See gab’s kein Eis! Dafür Ausblick über denselben auf die Berge von Savoyen. Ein Traum mit Tretboot.








Sonntag, 26. September 2021

Genua


Ascensore Castelletto Levante

 Genua liegt sehr schön am steilen Hang und wenn man schick weit oben wohnt, hat man Blick auf den Hafen und aufs Meer. Man muss auch nicht immer die bösen Treppen laufen, denn es gibt auch öffentliche Aufzüge und Seilbahnen. Das macht das Leben leichter.

Bloß nicht gentrifizieren


Wohnt man unten, kann es schnell sehr dunkel werden. Die Altstadt schwankt zwischen malerisch und abgerockt, dafür kann man sehr gut essen gehen. 






San Pancrazio



Die schönste Filiale der Deutschen Bank findet sich in der Via Garibaldi.










Erst gibt man die lieben Kleinen im staatlichen Kindergarten ab und dann geht‘s in den Beruhigungsmittelnachtklub.


Donnerstag, 23. September 2021

Mittelgroß



 Seit Jahren schon sind wir Freunde der mittelgroßen italienischen Stadt. Alles ist da, allerdings in klein und nur ein Mal: Sephora, Benetton und so weiter. Dafür gibt’s lecker Eis, wenn man Glück hat sogar Birne.



In Lucca kann man nach dem Frühstück einen Spaziergang auf der Stadtmauer machen. Danach bewundert man die Fassade des Doms. 







Im Inneren betrachten wir Italiens wichtigsten Steinsarkophag und Italiens kitschigste Religionskunst. Zum Glück hängt nebenan ein Tintoretto.








Dann gibt’s Espresso. 




Auf dem Weg zu San Michele in Foro kommt man an Werbung vorbei, die viele Fragen offen läßt.









Braucht Celine Geld? Warum ist sie so dünn geworden? Lebt die eigentlich noch?






Manchmal gibt’s Mittagspasta. Danach Espresso.



Nach San Frediano werden wir von sexistischer Propaganda verstört. Im ansonsten stilvollen Palazzo Pfanner werden Kleinwagen ausgestellt, von einer Dame in schlechtgezeichneten Handschuhen beworben. Ist das erlaubt?

Auf den Schreck einen Espresso.







Die Fassade von San Frediano hilft uns auf den wahren Weg zurück.







Zum Abschluss ein Blick auf den Torre Guinigi, mit Steineichen bewachsen.










Auf dem Weg nach Hause gibt’s manchmal Gesang zu Gitarrenklampf oder Pianogeklimper unterm Stadttorbogen. Meistens jedoch glücklicherweise nicht.







Buona notte

Bei Omma

 


In der Heiligkreuzstrasse Ecke HeiligeMariaPlatz kocht Oma noch selbst. Da sind wir dann gestern leider länger hängengeblieben. Eigentlich war kein Platz mehr frei, aber man hat für die Spätentschiedenen einfach Tische nach draußen gestellt. In Berlin unmöglich, weil dann Parkplätze verloren gehen.


Signore nahm die dicke Suppe als kleine Vorspeise, ich Röstbrot mit Lardo. Das ist Schweinerückenfett, dass länger in einem Marmortrog vor sich hin mariniert. Nach einem halben Jahr kann man‘s sich dann ganz wunderbar auf der Zunge zergehen lassen. Fettbrot fast ohne kauen, sozusagen




Dann omagemachte Pasta mit PilzWurstRagú und Wildschwein an Polenta.







Ein wenig Vernaccia gefällig?

Leichter Schlaf sieht anders aus.

Winkel- oder Bogensekunde

Die Woche im Weinberg ist vorbei und weiter geht es - schließlich müssen wir ja nächste Woche in Paris sein. Christo wartet!


Pisa liegt auf dem Weg und außerdem gibt es auch hier einen furchtbar wichtigen Dom (gibt es in Italien eigentlich auch Dom(e), die nicht wichtig sind? Wie ist der Plural von Dom???? )









Und einen Turm gibt es auch… ich bin ja der Meinung, dass der gemeine Tourist nur wegen des schiefen Turms nach Pisa kommt und dann so im Vorbeigehen auch noch einen Dom, die Taufkirche und nen Friedhof mitnimmt.




Glücklicherweise sind viele Touristen sehr verantwortungsbewusst und helfen fleißig beim Abstützen des sich neigenden Turms! Da kann ja nichts mehr passieren!




Ich habe das mit der Neigung des Turms nicht so richtig verstanden. Selbstverständlich wurde dieses Unverständnis naserümpfend zur Kenntnis genommen, um mir dann die Welt und vor allem die Winkelsekunde zu erläutern….


„….Seit dem Beginn exakter Messungen 1911 nahm die Neigung stetig zu, und die Rate der Zunahme verdoppelte sich von den 1930er-Jahren bis 1990. In diesem Jahr betrug die jährliche Zunahme der Neigung 6 Bogensekunden. Außerdem zeigte die Vermessung, dass es sich um eine Rotationsbewegung handelte, wobei das Zentrum des Kreises in Höhe des Bodens der ersten Galerie senkrecht über dem Mittelpunkt des Turms auf Bodenebene liegt, der selbst keine vertikale Bewegung ausführte…“


Ich habe immer noch nichts verstanden! Aber ich glaube es  liegt daran, dass der Architekt bei der Planung des Bodens geschlamp hat. Pfusch am Bau ano 1173 - typisch Italien.

Mittwoch, 22. September 2021

Die Schönste



 Die Sieneser glauben, daß sie in der  schönsten Stadt der Toskana leben. Die Florentiner sind anderer Meinung. Zumindest der Blick auf die Altstadt ist für Instagram gemacht.






Dann wäre da noch der Dom. Von außen schon recht üppig geraten wird innen noch viel mehr geboten. Der Marmorboden ist schon eine Reise wert und der Rest der Ausstattung ist auch nicht ohne. 













Mittelalterliche Marmorkanzel










Nach der kulturellen Anstrengung darf man auf zurechtgesägten Sofas Platz nehmen und dicke Pici mit Wildschweinhack essen. 








Gewählt wird auch noch: Marco hält die Fahne der Revolution hoch. Wir wünschen gaaaanz viel Erfolg.