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Donnerstag, 11. September 2014

Seorak

da will er hoch. und in neuen Schühchen! ohne mich.

Der Stein heißt Heundeulbawi. Nix bewegt sich.




Alle Koreaner fahren zum Seorak-Nationalpark, weil da der berühmte Wackelstein steht. Jeder, der die gefühlten 5000 Stufen erklommen hat, muß einmal am Stein wackeln.
Dicki hat´s versucht, aber leider hat nix gewackelt, jedenfalls nicht doll.












Der Weg dorthin ist zwar anstrengend, aber es gibt jede Menge Aussicht.
Die hat man allerdings auch, wenn man mit der Gondel auf den Gwongeumseong fährt. Da müssen auch alle Koreaner rauf, weil der Legende nach dort einst eine Festung stand. Leider ist davon nichts mehr übrig.








Jetzt bewundern alle den Blick auf die Gipfel gegenüber. Zum Gondelfahren muß man mich ja nicht überreden, zum Bergauflaufen nur ein bißchen.










so ein Glockenhäuschen könnte auch im Allgäu stehen ...





Natürlich gibt es auch hier einen Tempel, zugegebenermaßen sieht jetzt schon alles ähnlich aus, aber die Lage reißt´s immer wieder raus, finde ich.

Diesen Satz merke ich mir: alle Tempel sehen so ähnlich aus....wenn ich nach der 5 Millionsten Kirche und dem Trilliardsten Gemälde im Museum auch nur ansatzweise Müdigkeit zeige, dann wird MIR immer gleich Desinteresse oder gar Ignoranz vorgeworfen! 
Und da sind wir fünf Tage in Korea und schon sehen alle Tempel und Buddha-Statuen gleich aus...? Entschuldigung...????




Hier z.B. sieht man den berühmten Tongil Deabul Buddha (dieser Buddha symbolisiert den Wunsch nach Wiedervereinigung - das ist ja auch für uns Deutsche ganz passend - und er sitzt mit der Handhaltung "Erleuchtung"....)
Ja, sowas sollte man wissen!













Davor steht meist ein Frosch - die Koreaner glauben, dass sie hier ihre Geldspenden lassen können/sollen/müssen

Ich hingegen weiss wirklich bescheid: 
Frösche  muss man küssen!!! 
Ist doch wohl klar!!
Über das Resultat dieses Kusses schweige ich an dieser Stelle!






Aus Europa kennen wir ja bereits den grässlichen Brauch, dass man in Kirchen keine echten Kerzen mehr für Fürbitten benutzt - ein elektrische Kerze wird durch die Spende in Gang gesetzt und brennt ein paar Minuten (ruß-technisch mag das ja ok sein, aber für die Athmosphäre ist das inakzeptabel!! - dieses Wort ist nur für Euch, David und Majo!)

In Korea gibt es in Tempeln ebenfalls diese elektrischen Kerzen - den neuesten Schrei gibt es in Shinheung (ist übrigens der Haupttempel des koreanischen 
Buddhismus - Jogye) : 
da gibt es die Lämpchen in Buddha-Form. 
Für mich sehen die ein wenig nach Gangnam-Style-Männchen aus.


So weit an dieser Stelle zur Aussage ".... alle Tempel sehen irgendwie gleich aus...."






Ohmmmmm

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