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Donnerstag, 29. März 2012

Bogotá

Wann ist eigentlich der letzte Urlaubstag?
Am Tag der Abreise, wenn man mit packen beschäftigt ist (eigentlich ist nur Dicki mit packen beschäftigt. Das gibt ihm was zutun und ich kann schlecht gelaunt bemängeln, daß wieder viel zuviel mitgenommen wurde.) oder am Tag vor der Abreise, wenn man Pläne für den Abreisetag machen muß, denn schließlich ist noch Obst einzukaufen.
Unsere beiden B&B-Vermieterinnen waren darüber ganz erstaunt: "Ja gibt es bei Ihnen denn keine viererlei Ananassorten, eine süßer als die andere?"
Das haben die ganz genau gewußt, daß es sowas bei uns nicht gibt, außer für teuer Geld im KaDeWe.
Das ist die Rache für koloniale Ausbeute.

Gestern haben wir uns Bogotá angesehen, erstmal von oben.

Bald ist auch hier Ostern und das muß vorbereitet werden. Die Massen strömen dann auf den Hausberg, entweder mit Seilbahn oder devot zu Fuß. Wir haben uns für die Gondel entschieden. Que sorpresa!

Die Heiligen in froher
Erwartung auf Ostern
- noch warm in Plastik
eingepackt

Für die Pilgerfütterung werden schon jetzt Vorbereitungen getroffen. Reismaispampe wird mit Huhn und Megamöhre in Bananenblätter verpackt und dann zeit- und kundennah fertig gedämpft. Die Köchin war furchtbar nett und ich kann jetzt auch Reismaispampe. Dicki freut sich schon auf die Mittagessen der nahen Zukunft. Merken: beim Obstkauf Bananenblätter nicht vergessen!


lecker, lecker Tamales

Monster-Möhren

und damit die Pilger auch ihre Cola aufm Berg trinken können,
müssen die Mulis schleppen - und manchmal gibt es dann den Pferdestau

Unter dramatischen Wolken liegt die Stadt im weiten Tal und vom Verkehrsinfarkt bekommt man nichts mehr mit.

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