Wenn man in den Süden des Landes möchte, muss man über den Llogara Pass fahren. Das heißt , es geht von Meereshöhe Null auf ca. 1.000 Meter. In Europa würde da ein ordentlicher Tunnel mit EU-Fördergeldern gebaut worden sein; oder es gäbe zumindest eine ausgebaute Straße. Aber mit der EU ist es noch nicht soweit und Geld ist keines da.
Somit gibt es also die Bundesstraße SH8 , die sich in aller Seelenruhe sehr serpentinig zunächst den Berg hoch schlängelt, um dann auf der anderen Seite genauso serpentinig den Berg wieder runterzuführen. Eigentlich haben auch nebeneinander nicht wirklich zwei Autos Platz, was bei Gegenverkehr dazu führt, dass man in den Straßengraben ausweicht. Hui, welch eine Freude.
Aber alles ist mit sehr viel Landschaft und noch mehr grün versehen, so dass zumindest das Auge schnell entschädigt ist.
Und oben hat man natürlich einen fantastischen Blick!
Ich habe gelesen, dass man diese Strecke auch wunderbar wandern kann…. Aber leider ist uns ja das Konzept des Berghochlaufens und danach wieder Runterlaufens suspekt.
Naja , der Weg ist ja ganz häufig auch das Ziel. Ich war trotzdem ganz froh, dass wir nach gefühlten Stunden endlich in Himarë angekommen sind. Hier haben wir ein ganz wunderbares Hotel mit unverbaubarem Blick aufs Meer gebucht…da kann man stundenlang auf dem Balkon sitzen und aufs Meer starren oder noch besser: aus dem Bett durchs Panoramafenster in die Natur.
Und Strand gibt es auch 😊😊






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