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Dienstag, 29. Juni 2021

 



Gestern war kein guter Tag für die Republik. Auf der Suche nach einem Platz für unser Abendweinchen fanden wir nur fußballfanverstopfte Bistros vor. Wir mußten leider draußen sitzen. Machte aber nix, denn so lernten wir Fleur kennen, die schon deutlich ein Roséweinlämpchen an hatte und sich schwer darüber beklagte, das sie der beste Freund ihres besten Freundes angegrapscht hätte. An der Hüfte. Dabei hätte der schon eine Freundin. In Italien. Sie war empört, wir fasziniert.




Paßt alles ins Bild, denn schon im Mittagsbistro fragte der bierselige Herr nebenan, woher wir denn kämen. Deutschland, ach wie schön, meine Frau ist Deutschlehrerin und schwupps hatte ich Madame am Handy.

„Guten Tag“

„Guten Tag, wer sind sie denn überhaupt?“

„Ihr Mann hat mich verbunden“

„Ach soooooo….“

Wenn keine Touristen in der Stadt sind, ist man sehr nett zueinander.




Später mußte ich dann noch in die Kitschkirche.








Kitsch von vorne

und von hinten 




Ich bin ja nicht der Meinung, dass Sacré-Cœur kitschig ist… vielleicht ein wenig bunt und überladen, ein bisschen wie Kirchen-Disneyland. 
Ich glaube eher, dass C nicht zur Kirche wollte, da diese auf einem Hügel steht  „…ich laufe aber nicht den Berg rauf! Das kannst du gleich vergessen…bei dieser Hitze!…“ 
Anmerkung der Redaktion: es hat gerade kühle 21 Grad in Paris und der „Berg“ ist ja wohl eher ein Hügel! 
So durfte ich also nicht mit all den anderen den „Berg“ erklimmen sondern wurde mit dem Funiculaire nach oben bugsiert. Hatte was von Treppen-Lifta …da kann man sich schon mal aufs Alter einstimmen






In der Krypta war alles in mystischem rot gehalten, überall wehenden Stoffbahnen und furchtbar kitschige Musik - natürlich vom Band. 














Ich war furchtbar  enttäuscht, dass nirgends Professor Robert Langdon um die Ecke kam, um die Welt erneut vor den Bösen zu retten. 
Ach ich Dummi! Der hat ja im Vatikan den Helden gespielt…?!?! 
Hier ist es aber auch ganz heilig.






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