In Berlin kann man ja in Jeans oder im Smoking in die Oper gehen. Das kümmert niemanden.
In die MET geht man anständig angezogen — der New Yorker hat nur eine sehr unterschiedliche Auffassung von Schick und Mode..... Macht aber nichts, denn alle sind ja wegen der Kunst da.
Also nicht alle, denn die ganz tollen New Yorker gehen vor der Aufführung zum Essen in die MET: im Foyer — direkt unter einem der beiden fantastischen Chagalls — speist man vor der Oper und in den beiden Pausen. Das stimmt gnädig, falls man mal eine Inszenierung nicht so doll findet.
Für den Akhnaton musste man allerdings nicht gnädig gestimmt werden: erst stirbt der alte Pharao, dann wird Akhnaton zum König gekrönt, bekommt Ärger mit seinem Volk, liebt seine Frau, bekommt sechs Töchter und stirbt, damit Tut König werden kann....naja , 3,5 Stunden wollen ja gefüllt werden!
Ich fand es ein wenig schade, dass Akhnaton nicht die Schuhe getragen hat, die Louboutin extra für das Stück entworfen hat!










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