Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.



Freitag, 24. März 2017

Potpourri

O mundo de José de Almada Negreiros/Fundacao Gulbenkian


Mosteiro dos Jerónimos, Belém


Igreja de Santa Cruz, Coimbra


Batalha





Sintra










Guimaraes


Donnerstag, 23. März 2017

Algarve

Auch wenn ich mich gestern noch sehr bemüht habe: ich habe den Petrus (siehe hierzu Post "Sao Rafael") zum Aldi-Restposten-Preis nicht bekommen





und musste mich deshalb mit der abgespeckten Version für den armen Touristen begnügen. Naja sollte ja auch nur ein Zwischendurch-Snack sein.








Die Küste hier ist wirklich hübsch (ich wollte ja eigentlich nicht an den Strand. Aber das ist ja auch nur Strand im weiteren Sinn)






Sao Rafael

Weil wir uns gegen die Revolution und für den Kapitalismus entschieden haben, müssen die Reichen auch irgendwo wohnen. Im hiesigen Falle ist das Sao Rafael, wo keine popeligen Halbpensionshotels den Blick versperren und man von der perfekt getünchten Terrasse dem Echo der Brandung lauscht. Doch, ach, wo kauf´ ich bloß ein? Der Supermercado Apolónia ist gerne behilflich. Überaufgeräumt präsentiert man Importware deutlich jenseits unserer gewohnten KaDeWe-Preisvorstellungen und selbstverständlich sind die Einheimischen hinter Theke oder Kasse verbannt. Der Parkplatz hat einen Aufpasser, der sich so gar nicht für unseren mückenleichenübersäten Kleinwagen erwärmen konnte.
Der wahre Brüller war allerdings der Weinkühler. Unseren beiden Freunden, die auch sowas zuhause stehen haben sei gesagt: bei euch trinken wir nix mehr!


Prost!



Dienstag, 21. März 2017

Glück

Gott sei Dank!!!! Endlich sind alle noch ausstehenden Einträge veröffentlicht - sogar in der richtigen Reihenfolge...jetzt hat die liebe Seele endlich Ruh!

Ich bin auch so froh und glücklich - und erfreue mich in der vergleichenden Betrachtung unserer Schuhecken im Flur
meine Seite (und die letzten beiden Paare sind noch im Auto)

C.s Seite......so cute.....

Albufeira Hypermarket

Nichts ist dem Portugiesen heiliger als der Kabeljau. Der muß zwar leider inzwischen aus Norwegen importiert werden, aber am Grundsätzlichen hat sich nichts geändert. Die Fischhälften sind gepökelt und werden am Fischstand in Streifen geschnitten. Danach muß man sie zwischen 36 und 72 Stunden wässern. Dann geht´s in die Suppe oder auf den Grill. Ich fand´s bisher immer etwas fade.


Mafra

Ist man König von Portugal, gehört einem auch das ganze Gold, was so täglich aus Brasilien ankommt. Damit kann man dann den Bau eines Zweitpalastes auf dem Lande bezahlen, in dem man dann fast nie wohnt.


Links ist der Nordturm für König, rechts der Südturm für Königin. Zwischendrin die Basilika mit sechs Orgeln. Will sie also wissen was sie abends anziehen soll, so muß die Kammerzofe erstmal 200 Meter zum König laufen, denn Handy gab´s ja noch nicht.
Der Schuppen mußte so groß sein, weil der Spanier nebenan auch einen hatte. Aber hier gibt´s Meerblick.

Óbidos...

...ist das portugiesische Rothenburg ob der Tauber. Alle fahren hin und laufen auf der Mauer um den Ort. Danach kauft man Kitsch und ißt Eis.


Batalha





Batalha ist ein Dorf mit viel zu großer Kirche. Die hat Joao der Erste bauen lassen, weil er 1385 nahebei die Spanier besiegte und Portugal erfunden hat. Jetzt steht hier mitten in der Landschaft hochgotische Pracht.







Vielleicht kann mir jemand Katholisches mal erklären, was das soll? Kunscht war´s jedenfalls nicht.








Konnichi-wa.








Armer Dicki. Immerzu muß er sich Kultur anschauen und zur Belohnung gibt´s nur bleiches Essen. Aber immerhin ist für die Vitaminzufuhr gesorgt.

Porto

Capela de las Almas




Alter Glanz und Elend liegen hier arg nah beieinander. Man sieht deutlich, daß hier mal viel Geld verdient wurde. Leider ist seit circa 200 Jahren Krise und so ist nicht genug übrig, um sich um den eindrucksvollen Bestand zu kümmern. Die einzige Branche mit Umsatz ist der Portweinanbau, aber Alk geht ja immer.

Wer an´s Fegefeuer glaubt.....


Aber auch die modernen Kacheln sind sehr hübsch. Viele gibt´s leider nicht mehr.







Am besten haben mir die mit Struktur gefallen. Offensichtlich ist es schwer, so eine zu ersetzen.














Mit der Sanierung scheint es hier sowieso schwierig.











Von der anderen Seite des Douro hat man einen schönen Blick auf die Stadt, immer schön mit der Brücke im Bild. Die darf nirgends fehlen.








immer schön die Höhenangst konfrontieren





Wer mag, kann mit der Straßenbimmelbahn zum Strand. Schrägerweise mit schwarzwälder Werbung draußen dran. Gin ist in.









Wir wohnen im Norden der Innenstadt und das Viertel ist eher nicht so fein. Jedenfalls habe ich die Dame gegenüber der Einfahrt nicht gefragt, ob sie ihre kniehohen roten Lacklederstiefel zur Arbeit braucht oder ob die ein Sonderangebot waren.
Dafür ist unser Hotel ganz entzückend. Beim Check-in wird man gefragt ob man im Schloß oder im Anbau wohnt. Anbau? Ich bitte Sie!!













Wir haben den schönsten Parkettboden aller Zeiten und Marlene war auch schon da.













Sie hat ihren lange verleugneten portugiesischen Großonkel besucht.













Und noch was Schönes: die Magnolien blühen.