Wenn man am Jerusalem-Syndrom leidet, sich also für Jesus oder Maria hält, kann man Herrn Doktor Cohen konsultieren. Er empfängt praktischerweise gleich um die Ecke vom Zionstor, zwischen deutscher Dormitiokirche (Benediktiner), Abendmahlssaal (Kreuzfahrererfindung) und Grab Davids (umstritten). Mit Blick auf den Ölberg kann man sich dann seinen Wahn wegtherapieren lassen, Krankheitseinsicht vorausgesetzt. Man kann den ganzen Trubel aber auch als frommes Disneyland begreifen: Schlange stehen für überteuertes Entertainment. Mir hat ein Mal gereicht. Was ist das Schönste an Jerusalem? Die Autobahn nach Tel Aviv.
| bei Afteem übt man sich in religiöser Toleranz. Viel Erfolg |
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