| ein letztes Panoramabild vom Häusli 1 ins Tal hinab |
...wenn man das Haus vor 12.00 Uhr verlässt!
Naja, in unserem Fall müsste es korrekterweise heissen: ....wenn man das Haus überhaupt mal verlässt.
Die letzten 8 Tage waren wir ja auf dem Berg und wenn man genügend Lebensmittel und vor allem ausreichend Wein eingekauft hatte, gab es keinen Grund, das Haus zu verlassen - haben wir ja auch nicht!
Heute mussten wir allerdings umziehen: die Zeit auf dem Berg im Hüttchen mit fantastischem Ausblick ist leider vorbei und wir müssen an den See - konkret: an den Comer See!
Ja und dafür mussten wir schon in aller Herrgottsfrüh frühstücken (so gegen 09.30 Uhr), um dann das Haus vor Mittag verlassen zu können.
Jetzt komme ich auf die Überschrift dieses Posts zurück - jaja, manchmal verzettel ich mich ein wenig..!
Also: Wir also das ganze Gepäck (übrigens viel zu viel, aber man weiss ja nie: vielleicht bekommt man ja eine spontane Einladung zum Diner bei George und Amal oder man ist zum Trostspenden bei Brad zum Drink eingeladen - ich gehe mal davon aus, dass Angelina eher nicht bei uns Trost suchen wird.....ich verzettl mich schon wieder) ins Auto geschleppt ( die Herausforderungen, wenn man Urlaub ohne Personal bucht) und dann den Berg runter geeiert. Und was sehen wir da auf dem Marktplatz von Brosso: Wochenmarkt mit Köstlichkeiten aus der Region direkt vom Bauern! Na das hätten wir wissen müssen, dann hätten wir das Häuschen doch mal verlassen!
Zu spät!
Der Vollständigkeit halber sollte aber auch noch erwähnt werden, dass man zu dieser Uhrzeit auch merkwürdige Leute auf dem Bergpfad trifft: Das minderjährige Proletariat von Brosso hatte Schulausflug und da wandert der verpickelte Brosso-Schüler gerne mal mit dem Flunsch durch die Gegend - selbstverständlich mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck. Gut , dass das neue Auto Zentralverriegelung hat.
| italienische Tussi vorm Comer Dom |
Nach einem kurzen Lunch-Stopp in Como sind wir nun in unserem neuen Haus am Comer See - wir haben zwar keinen eigenen Bootsanleger, dafür aber einen atemberaubenden Blick auf die Berge und herrliche Abendsonne.
| Häusli 2 |
Und was soll ich sagen: wir sitzen schon wieder auf der Terrasse mit Gin Tonic, lecker Rotwein und Antipasti - die Pasta köchelt vor sich hin. Ach, das Leben ist schon anstrengend.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen