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Donnerstag, 13. März 2014

Frühstücksfreud, Frühstücksleid

Frühstücksfreud kam heute in Gestalt der entzückenden Spiegeleierbraterin.
"Do you speak english?"
"Yes"
"May I have two fried eggs please?"
"Yes"
"Could you flip them?"
"You mean over easy?" (siehste, blöder Tourist, hättste nicht gedacht, das ich das weiss!). Und perfekt geraten, ganz ohne Weissglibber ums Gelb.

Frühstücksleid folgte gleich hernach in Gestalt eines Tisches mit 5 sehr jungen Rucksacktouristinnen, die sich lautstark über ihre Abenteuer austauschten, atemlos:
"Also der Felix,ne,den hab ich im Internet kennengelernt und dann sind wir ein paar Tage zusammen getravelled, aber der hat geschnarcht und Fusspilz hatte der auch, voll eklig, und der war voll unspontan und unsexy aber der ist jetzt weg und hier in Hoi An ist alles ganz toll und romantisch und die vielen Lampions überall, hier bleib ich länger."

Lampion-Terror
Na danke.

"Oder ich fahr gleich morgen nach Laos, da isses ja noch viel billiger als hier und gestern war ich im Kochkurs, die kochen hier ja mit Stäbchen, die sind voll lang und in Hanoi hab ich einen Lampion gekauft, der war einen Euro teurer als hier, voll krass."
 Das ganze dann nochmal variiert, jeweil mit deutschem oder französischem Akzent.

Die Spanier gegenüber waren fassungslos.
Was lernen wir daraus? Upgegradet oder nicht, der Frühstücksraum steht allen offen.


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