Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.



Samstag, 25. Mai 2013

Wir verabschieden uns aus Hong Kong...

... mit einer kleinen Bilderauswahl:

Hotelaussicht

Gott sei Dank hat er keine Lampions gekauft!



Star Ferry Pier, Tsim Sha Tsui



mit Blick nach China

Wartenummer für Dim Sum

dreierlei Leckerei

mit viel Chili
 Unser Abschiedsabendessen fand im 28. Stock mit bestem Blick auf Hong Kong statt.
Lycheesorbet und Apfelröllchen

die nächste Grippe kommt bestimmt


Und falls man mal gar nichts zutun hat, kann man hier verfolgen, wo der Rest der Welt so unterwegs ist:

http://www.flightradar24.com/


Für Bente und René


Donnerstag, 23. Mai 2013

Wir lassen nach ...

... denn heute gibt es kein einziges Bild vom Essen.
Also, nicht dass sich jetzt irgendjemand Sorgen machen müsste: zum einen hätten wir beide ausreichend Masse, um mal einen Tag ohne Nahrungsaufnahme über die Runden zu kommen und zum anderen: wir haben es heute schlichtweg vergessen, unsere kulinarischen Höhepunkte mit der Kamera einzufangen.
Ok, damit ihr nicht enttäuscht seid
bei uns gibt es ja nur noch die doofen Dosen
Da es heute nichts mehr zu tun gab, sind wir mit dem lahmen Boot auf eine der vorgelagerten Inseln gefahren - alle anderen Boote waren schneller und somit waren wir im Hafen von Hong Kong das meistüberholte Boot. 
Auf Cheung Chau gab es nicht all zu viel zu sehen. Ist ja eigentlich auch kein Wunder, denn wer hat denn bitte schon einmal von der Insel Cheung Chau gehört? Im Baedecker steht auch nischt über diese Perle im chinesischen Meer.
Zwei Ömchen auf dem Weg zum Fischen 
Somit hier einige Impressionen (zur Erinnerung: es gibt heute kein Bild mehr vom Essen!):
Fischerboote in Reih´ und Glied 

und: Muschi im Fenster - schönen Gruss an Frau Taube!
 Abends gab es dann dennoch eine Lektion: der Chinese in der Oper isst sehr gerne und raschelt dabei mit den Plastiktüten - das wird geduldet, wenn mann allerdings mit einer Kamera während der Aufführung fotografiert , wird man mit dem Programmheft geschlagen.
Um etwas für unsere kulturelle Bildung zu tun, waren wir heute in "Hoffmanns Erzählungen" - auf französisch gesungen, mit englischen und chinesischen Unter-/Obertiteln. 
Also sagen wir mal so: mit dieser Aufführung hätte man in Berlin niemanden hinterm Ofen vorgeholt, aber wir wollen ja nicht meckern nur weil drei Opernhäuser haben.
Ja und wie oben beschrieben: raschelt man mit der Tüte, in der das Kaltgetränk eingepackt ist, wird dies geduldet. Der junge Mann vor uns, der einige Bilder mit seiner Kamera machte, störte dann aber den vor ihm sitzenden Herren derart, dass dieser kurzer Hand sein Programmheft dazu nutzte, um damit auf den Fotografen zu hauen.
Merkwürdige Sitten in dem Hong Kong.
Zur Aufführung gibt es nichts zu sagen - wir hoffen, dass die Karten für den morgigen Abend besser investierte Hong Kong Dollar sind. Da werden die Vier letzten Lieder gegeben.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Buddha in the Mist

Heute haben wir den großen Buddha auf der Insel Lantau besucht. Eigentlich wollte ich einen Tagesausflug ins echte China machen, allerdings war die Wetterlage mehr als unvorhersehbar und so haben wir uns dagegen entschieden. Ich glaube sowieso, da gibts nur Gerümpel zu kaufen und davon haben wir schon genug. Wegen starker Winde fuhr die Seilbahn zum Buddha leider nicht und so nimmt man den Bus, der durchs Grüne zuckelt. Oben angekommen steht man dann in den Wolken. Oder Nebel, wie man´s nimmt.


Buddha im Walde

Tor zum Nebel

Buddha ist Vegetarier

if you don´t like the weather...

...wait a minute! 



















schöne Aussicht zum Tempel im Tal



 Künstliche Anknipskerzen kannte ich bisher nur aus katholischen Kirchen. Hier gibt´s Anknipsräucherstäbchen. Mit 5 HK$ ist man dabei.




ist das Kitsch?


 Auch der fromme Pilger will verpflegt sein. Kokospudding mit Mango oder Rote-Bohnen-Paste und Sesamkekse. Stilbruch durch Lipton-Teebeutel. Sowas!

 Auf dem Rückweg ein seltener Anblick. Die U-Bahn für hongkonger Verhältnisse leer.

Die beiden folgenden Fotos widmen wir unseren heterosexuellen Freunden, insbesondere den Ehemännern, die sich bestimmt schon darüber den Kopf zerbrechen, was sie der lieben Angetrauten denn Schönes zum nächsten Hochzeitstag schenken wollen. Wir möchten erinnern: Rubine sind rot, Saphire sind blau und Smaragde sind grün. Das gesamte Ensemble gab´s nebenan nochmal in Jade, da mußte man noch ein wenig drauflegen. Viel Spaß bei der Auswahl.




die letzte Null weg und man hat den Preis in Euro





 Das Abendessen darf natürlich nicht unerwähnt bleiben. In diesem schmucklosen Etablissement sieht man, was geboten wird, ähnlich einer Sauna, sagen wir mal. Ich dachte mir, wenn´s frisch am Haken hängt, kann´s ja nicht vergammelt sein und chinesische Imbißbuden haben sich noch nie durch Ambiente ausgezeichnet. Dicki mußte ein wenig schlucken, die ganze Schweinefamilie aufgehangen zu sehen hat ihn doch etwas mitgenommen. Er durfte dann mit dem Rücken zur Wand sitzen.



vom Haken frisch auf den Reis

Kleiner Nachtrag



Die jungen Leute von der Rezeption sind ja wirklich ganz entzückend. Zum Geburtstag gab´s ein Törtchen und VitaminWater. Die haben sich wahrscheinlich gedacht, wenn die beiden dicken Weißen schon abends Törtchen essen, können Vitamine nicht schaden. Unsere Lieblingsrezeptionistin Pepsi hat links unten unterschrieben, Zweitlieblingsrezeptionistin Pinky rechts. Leider verwechsle ich beide immer, zum Glück tragen sie Namensschilder. Beide sind morgens immer verstörend gut gelaunt  (Goo Morneee, how you doiiii!!!) schallt es uns entgegen, den Aufzug verlassend. Was?, werdet ihr euch denken, liebe Kinder, die fahren morgens Fahrstuhl nach abendlichem Törtchengenuß? Wäre da die Treppe nicht sinnvoller? Weit gefehlt! Die Treppe darf man leider nur im Notfall benutzen und außerdem macht Treppensteigen bei 27° und 98% Luftfeuchte keinen Spaß, ganz egal, in welche Richtung.
Aber auch sonst denkt das Management ganz lieb an uns. Im Schrank lag eine dicke Wolldecke (due to the cold weather, we have prepared a blanket for you to fight the winter). Ich frag´ morgen mal, wie das gemeint war.

Dienstag, 21. Mai 2013

Lecka - lecka!!!!!!!!!!!!!

Wir waren in den letzten Tagen sehr verwöhnt: wir hatten Hong Kong ja  als total verregnet in Erinnerung und bislang gab es noch keinen Schauer.
Heute morgen hatten wir dafür einen ganz besonders starken Taifun - auf dem Weg zum Frühstück waren wir einmal komplett durchnäßt. 
Meine Schuhe konnte ich ausgießen - aber man sieht mal wieder: Sind die Schuhe qualitativ gut, kann auch der stärkste Monsun einem schicken Schuh nichts anhaben. 
Das ist wie mit der Frisur: dank Drei-Wetter-Taft sitzt alles!!
Und da man bei Regen auf gar keinen Fall etwas unternehmen darf, mussten wir uns nach dem Frühstück direkt dem Dim Sum widmen
die Bestellung ist etwas schwierig,
wenn man der chinesischen Schriftzeichen nicht mächtig ist
 Aber so etwas hat uns noch nie abgehalten: wir kreuzen einfach alles an (ok: fast alles)
wir fangen bescheiden an
dann wird es mehr....

und mehr....

und irgendwann ist selbst der Hungrigste glücklich (Freßsack im Paradies)

formschön ....
.... und auch noch lecker
Und aus gegebenem Anlass gab es kurz danach auch noch ein leckeres 7-Gang-Menü (natürlich nicht zum Mittag-mittlerweile ist ja schon Abendbrotzeit!) - unsere liebe Freundin Bente macht sich schon Sorgen hinsichtlich der Auswirkungen einer Magenerweiterungen und in einer SMS wurde mir heute ein weiterer leckerer Schweinchenkopf gewünscht - dazu kam es (leider)  nicht, aber die Gänsefüße waren eine gelungene Alternative.

7 Geburtstagsgänge für Wittenberg (Tim´s Kitchen, Bonham Strand, Sheung Wan), man gönnt sich ja sonst nichts:
Baumpilz mit leichter Honigsauce

Hummerkrabbe mit Speck

Fisch-Huhn-Suppe mit Koriander und Zitronengras

und wenn sich noch einmal jemand darüber beschwert, dass man nicht weiß,
welches Besteck gerade dran ist.....
...hier gibt es noch diverse Stäbchen und Löffelchen zusätzlich
 Die schwarzen Stäbchen sind zum Vorlegen - die weißen zum Essen - wieder was gelernt!!
Abalone, Gänsefuß - als Ersatz für den heute entgangenen Schweinekopf -  und Grünzeug

Pak Choi ohne alles

ein halbes Huhn - inklusive halbem Kopf:

sieht nicht besonders glücklich aus - armes Hühnchen!!!
Dafür war´s  Bio

Mandeltee und Rotpflaumenpudding
Huuuuuuraaaaaaaa - wenn das kein würdiger Beginn für ein neues Jahr ist - jetzt geht es schnell ins Bett, damit auch jede hart angegessene Kalorie dort bleibt, wo sie hingehört!

Sonntag, 19. Mai 2013

Dicki

durfte mit dem Blog anfangen und was ist´s geworden? Nischt isset jeworden. Das kommt davon, wenn man delegiert. So ganz ohne Einleitung gleich rein in´s Geschehen. Ist halt schon lange her mit dem Abitur und ansonsten hat er ja eher mit Zahlen zutun. Es ist immer besser, wenn man alles selber macht.
Vor Jahren waren wir schon einmal in Hongkong, als Umsteigestation mit Aufenthalt auf dem Weg nach Bangkok. Damals fand ich´s ganz furchtbar: schwül, voll und dauerberegnet. Schwül und voll ist es immer noch aber geregnet hat es bisher noch gar nicht. Dafür hängen die Wolken schwer über der Insel, es regnet sozusagen immer demnächst. Weil die Nässe nicht von oben kommt, kommt die Feuchte von innen und breitet sich als Schweißfleck aus. Gaaanz sexy. Aber auch die Hiesigen schwitzen, das fand ich ganz beruhigend. Die machen das zwar dezenter als die Touristen, aber immerhin. Dem kann man entfliehen, indem man sich in einen klimatisierten Doppeldeckerbus setzt und sich auf die Südseite zum Strand fahren läßt. Oben sitzend kann man gut belüftet dabei zusehen, wie reiche Chinesen ihre Maseratis mit 30 km/H um die Insel fahren. Die sind leider auch nicht schneller als der Bus, was sowohl an der engen Straße als auch am Überholverbot liegt. Daran hält sich wirklich jeder. Vielleicht müssen die zur Strafe mit dem DingDing zur Arbeit.

Auch wenn ich unseren Freund E. aus PdI schon mit den Augen rollen sehe ("Bei Euch geht´s immer nur ums Essen"), möchte ich ein Bild unseres Abendessens posten. "More Restaurant", Bonham Strand,  servierte heute Grünkohlsprossen, merkwürdigerweise mit getrockneten Shrimps, die ein leichtes Kuhstallaroma hatten. Superlecker! Dicki hat sich auf´s Gemüse beschränkt, er war wegen der Markterlebnisse heute kurzfristig zum Veganer mutiert. Bis morgen wird sich das gegeben haben.

Essen grün-weiß


wo das leckere Essen herkommt und Feng Shui für die Platte

Nachdem wir uns in den drei Stunden, in denen wir gestern noch wach waren, zwei mal lecker mit Essen versorgt haben, sind wir heute mal dahin gegangen, wo die Hausfrau in Hong Kong ihre Zutaten kauft: auf den Straßenmarkt.


Soja, Tofu, Bambus
das Schweinchen lächelt so süß ...
obwohl der Kopf schon abgehackt auf dem Boden liegt....
dafür gibt´s die lecker Schweinefüße einen Stand weiter
Die Chinesin nimmt selbstverständlich erst einmal alles genau in Augenschein -
man will ja wissen, was in die Suppe kommt
niedliche Entchen als Deko für die noch lebenden Schalentiere

naja Lauch haben wir bei uns auch
was mich allerdings am meisten beeindruckt hat, sind die Arbeitsbedingungen:
oben ohne und mit der Fluppe im Mund - das gibt es in keiner deutschen Metzgerei

Und mitten durch fährt die Straßenbahn - die heißt hier Ding-Ding, weil sie pausenlos läuten muss, damit man beim Shoppen nicht überfahren wird


Ding-Ding auf´m Markt

Ding-Ding, wenn mal Platz ist
Architektonisch gibt es auch immer mal was Neues: Feng Shui für den Plattenbau.
das Loch ist dafür da, dass die Energie richtig fließt
Das habe ich im Märkischen Viertel noch nie gesehen

und wenn mal gebaut wird, bastelt man sich sein Gerüst aus Bambus