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Sonntag, 17. März 2019

Nachtrag zum Frühstück....

Nach dem ich gestern über das hiesige Frühstück gepostet habe (ok, ich weiss, dass uns nur die light-Version gereicht wurde) , gab es am Tag danach Reis-Pampe.




Wässrige Lösung mit zerkochtem Reis - ich glaube, ein paar Brocken Hirse und Graupen waren auch drin.......

Hör´ ich da ein Genörgel? Weggeschlabbert hat er´s trotzdem.

Freitag, 15. März 2019

Zum Frühstück im Ausland

Bislang hatten wir ja Glück: Frühstück wurde in den von uns gebuchten Hotels nicht gereicht (meistens waren zu wenig Gäste unterwegs, so dass sich der Aufwand nicht gelohnt hätte) - somit sind wir zum Shop um die Ecke gegangen und haben ein Teilchen gekauft. Un dmit ganz viel Glück gab es auch einen Kaffe dazu.
Heute haben wir auf dem Land - eher auf dem Berg - übernachtet und da ist der chinesische Hotelbesitzer ganz stolz, dass er seinen einzigen Gästen auch lecker Frühstück anbieten kann.
Nein sagen, kommt jetzt nicht in Frage - wegen des Gesichts-Verlustes....





Ei war prima, Obst auch. Algensalat..... hmm
In ein Blatt gewickelte Hirse mit nem Stück Fleisch dabei.....
Hefeklops mit Nüssen und anderen undefinierbaren Dingen
und eingelegten Tofu......der geht morgens gar nicht...... mal sehen, was ich in ein paar Tagen zu diesem Thema sage - ich gewöhne mich ja schnell

Christophs Kommentar zu diesem Post: "Ich fand es eigentlich ganz lecker" .....naja, er ißt ja auch fast alles.....

Highway No.11



Fährt man den Highway Nummer 11 gen Süden, brandet links der Pazifik und rechts erheben sich die Ostküstenberge. Manchmal ist gerade so Platz für die Straße. Strände gibt‘s nur wenige aber wegen der starken Strömung kann man sowieso nicht schwimmen gehen. Die Aussichten sind beeindruckend.










Kitsch gibt‘s auch.

Taroko


Die Taroko-Schlucht ist einer von acht Nationalparks in Taiwan und furchtbar wichtig; wegen der Lage, wegen  der vielen Natur und natürlich wegen der dramatischen Schlucht.

Natur in Verbindung mit jeglicher Art von Aktivitäten ist ja nichts für Christoph und so musste ich alle Überredungskünste aufwenden, um einen Besuch der Taroko-Schlucht durchzusetzen. Ich habe einfach gesagt, dass man alles per Auto erreichen kann und er bestimmt das Gefährt nicht verlassen muss....
Ich gehe durchaus ganz gern mal in einem Kurpark spazieren. Oder an einem schönen Strande. Mit Bar.



Durch die Schlucht fließt der Liwu-Fluß - im Moment eher ein Flüßchen mit grauer schlammiger Färbung (das kommt natürlich von den vielen erodierenden Marmorschichten - sagt der Reiseführer).
Rechts und links geht es steil nach oben und überall kann man wandern gehen. So eine Wanderung ist mit mindestens 100-150 Minuten angesetzt - oneway.....




Die durch die Schlucht schlängelnde Straße kommt aber tatsächlich an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei: Dem Tunnel der neun Wendungen,




dem Schrein des ewigen Frühlings (hat leider bei mir bislang keine Wirkung erzielt), der Schwalbengrotte und






der Brücke der liebevollen Mutter.

Ich liebe chinesische Namen! Da klingt alles gleich noch viel schöner und so blumig!





Bei Sonnenschein ist der Ausblick bestimmt grandios; bei Nebel und Regen dagen viel dramatischer. Man muss schlechtes Wetter einfach nur kognitiv umstrukturieren.

Dienstag, 12. März 2019

Die Lage macht´s



Klöster liegen ja gern in bester Lage, das ist gut für´s Geschäft. So kann man denjenigen, die sich hochgequält haben, noch ein bisschen mehr Ewigkeit verkaufen. Bei den Buddhisten ist das natürlich auch nicht anders. Immerhin kann, wer sich selbst finden will, mit dem Auto auf den Berg fahren und das Kloster Ling Jiou besuchen.


Der grandiose Blick auf den Pazifik und auf die Berge des Nordostens von Taiwan entschädigt für die Häßlichkeit der Buddhafigur im Hintergrund.










Die sieht man zum Glück nicht, wenn man mit Blick zum Strand von Fulong meditiert. Und ein passendes Mantra ist mir auch gleich eingefallen:
Cäsiooohhmmmm
Strontiooohhhmmmm
Plutinioohhmmmm

Montag, 11. März 2019

Santa Monica Beach und Kernkraft


Brücke zum Strand

Fulong ist als Surfer-Hotspot weltbekannt (naja eher nur bei Taiwanesen) - so steht es jedenfalls im Reiseführer.



Im Hintergrund: erst der Bagger, dann das Atomkraftwerk



Fulong hat einen ewig langen Strand, wo die nationalen Sandburgen-Meisterschaften ausgetragen werden und die Surfer nicht mehr aus dem Wasser kommen - so wahrscheinlich im Sommer .... im Moment ist tote Hose.








Immerhin hat ein kleines Kaffee auf, so dass wir warm und trocken (beides zur jetzigen Jahreszeit sehr wichtige Attribute!) sitzen können.
Der Strand ist toll und es erklärt sich auch, warum der Fisch zum Mittag so lecker war: das Kernkraftwerk liegt gleich nebenan (Atomkraftwerk sagt man neuerdings nicht mehr...ist zu negativ belegt)
Abalone mit lecker Caesium angereichert ist der Hit !

Heute keine Dim Sum

In den letzten Tagen gab es ja allerlei Variationen von Dim Sums und wir durften ein paar mal beim Basteln der Teigtaschen in der Küche zuschauen.


lecker Algen und Oktopus




Seit heute haben wir ein Auto und sind gleich in den Norden von Taiwan ans Meer gefahren - hier regnet es mal nicht, ist aber noch nicht wirklich frühlingshaft warm ... dafür gibt es lecker Fisch, direkt aus dem Meer!












Abalone auf Weißkohl