Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.
Freitag, 26. September 2014
Donnerstag, 25. September 2014
Changdeokgung
| Injeongjeon-Thronsaal |
Am letzten Tag muß Dicki in der Palast der glänzenden Tugend.
Dort besichtigt man Türen und Tore, die Thronhalle und Arbeitsräume sowie das Anwesen der Konkubine des letzten Königs.
Außerdem gibt es wieder chinesische Touristen zu bestaunen.
| Korea pork is good for you! |
Wir verabschieden uns aus Korea mit einem letzten Bulgogi, diesmal vom Schweinebauern.
Für den morgigen Rückflug wollen wir ein wenig Däumchen drücken. Alles voll nach Deutschland.
| stimmt! |
| Tschüüüüß |
Mittwoch, 24. September 2014
Landschaftlich reizvoll
... soll Jeju sein: in der Mitte ein großer Vulkan, wunderschöne Strände, Teeplantagen, Wasserfälle und viel Natur.
Wenn denn nicht der Nebel wäre - gestern haben wir ja wegen Dauerregen den Tag im Bett verbracht, heute wollen wir eigentlich zurück nach Seoul fliegen.
Im Moment sitzen wir allerdings noch im Taxi und fühlen als wären wir die Stars im neuen koreanischen Thriller "Nebel des Grauens" - man sitzt wunderbar trocken im Fonds des Taxis und schaut nach draußen. Da ist außer Nebel nur nichts .
Das ist aber nach Ansicht des koreanischen Fahrers nicht so schlimm, denn man hat ja ein Navigationsgerät, auf dem die Straße angezeigt wird. Ist wie ein Computerspiel: volle Konzentration auf den Bildschirm.
Das ist aber nach Ansicht des koreanischen Fahrers nicht so schlimm, denn man hat ja ein Navigationsgerät, auf dem die Straße angezeigt wird. Ist wie ein Computerspiel: volle Konzentration auf den Bildschirm.
Oh, da war gerade eine Kreuzug mit roter Ampel - zu spät erkannt und einfach durchgefahren.
Jetzt liegt im Straßengraben ein anders Auto - abschätzender Blick nach rechts, der hat es wohl nicht geschafft.
Der Nebel wird (noch) dichter: jetzt schnallt sich auch der Fahrer an.
Träume ich? Da stand doch gerade ein Dinosaurier an der Straße???
Jetzt bin ich wirklich der Meinung, dass man mit uns den "Angriff der Killersaurier im Nebel" dreht.
Ha, nicht geträumt, sind gerade am Saurier-Freizeitpark vorbeigekommen, der heute nur leider geschlossen hat - wegen Nebel!
Hurra, da vorne kommt der Flughafen in Sicht. Geschafft!
Nicht dass bei diesem Wetter irgendetwas fliegen kann, aber jetzt sind wir erst einmal da.
Auf ein Bild verzichte ich bei diesem Post mal - wäre ausser grauem Nichts sowieso nichts zu sehen
Auf ein Bild verzichte ich bei diesem Post mal - wäre ausser grauem Nichts sowieso nichts zu sehen
Dienstag, 23. September 2014
Lotteria Luxuslunch
| leider kein super size |
Zu Lotte wollten wir schon immer mal. Das ist ein Industriekonglomerat, wie es sie hier einige gibt. Die machen außer Kloschüsseln alles, aber selbst da kann man nie sicher sein. Es gibt Lotte Hotels, Supermärkte und eben auch eine Fast-Food-Kette. Die heißt Lotteria und gibt´s in jedem Kaff, wo auch ein Starbucks zu finden ist.
Lokale Spezialität ist der Bulgogi-Burger, den mußte ich natürlich unbedingt kosten. Dicki traute sich nicht und hat sich dann für den Big Lotz entschieden, denn bigger ist bekanntlich better.
Ich muß leider sagen: geht so. Leicht fad war´s. Vielleicht haben die Koreaner keine Lust auf scharfes Fast Food, weil´s daheim ja immer scharfes Kimchi gibt. Fritten taugen hier nie was.
| legga! |
All die bösen Kalorien müssen natürlich wieder abtrainiert werden. Also stiegen wir mit allen anderen Chinesen auf den Seongsan Ilchulbon, Gipfel des Sonnenaufgangs. Hier schauen sich die Koreaner den ersten Sonnenaufgang des Jahres an.
Die Fahrradfahrt danach haben wir mit Mountainbikes erlitten. Mir ist nicht ganz klar, warum man auf asphaltierten Straßen mit traktorbreiten Reifen fahren muß. Dicki sagt, das sei wegen des Spocht und ich solle mir mal wieder keine Gedanken über Dinge machen, von denen ich keine Ahnung hätte. Mir und meinem Genick wäre ein hübsch Hollandrädchen lieber gewesen.
| Bänke mit Ostblick für den 01. Januar |
| Chinesen auf dem Weg zum Bus |
Montag, 22. September 2014
Jeju - Insel ohne Auto
...was sich im Titel dieses Posts nach einer romantischen und autofreien Insel anhört, ist in Wahrheit die bittere Erkenntnis, dass man in Korea nicht einfach ein Auto mieten kann.
Dazu braucht man nämlich einen internationalen Führerschein und den haben wir nicht - brauchten wir auch noch nie ... und wir sind schon fast überall mit nem Auto unterwegs gewesen.
Aber die Koreaner sind da sehr streng und so fahren wir jetzt mit dem Bus über die Insel, wo wir doch eigentlich viel lieber Auto gefahren wären.
Und wir fahren nicht nur Bus sondern auch Fahrrad , denn man merke sich: ohne diesen dusseligen Führerschein kann man sich hier nicht mal nen Mofa, ein Dreirad (siehe Bild) oder auch nur ein e-Bike mieten.
Fahrradfahren ist meines Erachtens auch viel gesünder für die alten Männer und natürlich für die Umwelt.
Ich habe noch nie einen internationalen Führerschein gesehen, aber die junge Dame am Hertz-Schalter hatte Kopien von solchen aus allen Ländern, den ersten aus Afghanistan, der letzte war wahrscheinlich aus Zypern, aber da war ich schon leicht ungehalten. Leider hat ungehalten sein in Asien gar keinen Sinn. Mausi sprach schlecht englisch, ihr Boss gar keins, dessen Boss in Seoul sprach sehr gut englisch und war sehr deutlich. Keene Pappe, keen Hyundai. "The korean law is very strict, SIR! Have a good day."
Dazu braucht man nämlich einen internationalen Führerschein und den haben wir nicht - brauchten wir auch noch nie ... und wir sind schon fast überall mit nem Auto unterwegs gewesen.
Aber die Koreaner sind da sehr streng und so fahren wir jetzt mit dem Bus über die Insel, wo wir doch eigentlich viel lieber Auto gefahren wären.
| ohne Führerschein auf U-Do |
Fahrradfahren ist meines Erachtens auch viel gesünder für die alten Männer und natürlich für die Umwelt.
| Dieses Tuktuk-ähnliche Gefährt darf man nicht mieten... |
| ....diese Mofas auch nicht... |
| ...und diese merkwürdigen Karts auch nicht. |
Für Nicole und für den Wolfi
Samstag, 20. September 2014
Hoch und runter
Zum Tempel Seokbulsa geht es leider nur durch´s Leid, aber das ist ja der Sinn der Sache. Der Weg ist das Ziel und so.
Man fährt entweder mit der U-Bahn bis Dingsbums und läuft dann 90 Minuten einfach bergauf oder man nimmt die hübsche Route, die hat´s aber auch in sich, zumal es zwar Herbst werden soll, aber keinesfalls kühler. Die Sonne brennt noch immer auf die Birne und die Weißen schwitzen, nur Dicki nicht. Wir schaffen´s ja auch nie morgens aus dem Hotel, wie es allen angeraten wird, sondern es wird immer früher Mittag und dann ist es bekanntlich klimatisch besonders gemütlich.
Also ging´s heute zuerst zur Talstation der hiesigen Kabelgondelbahn. Das ist die hübscheste Gondel von allen, weil sie so schön retro ist.
Auf meine Frage, wo´s denn da oben zum Tempel geht, antwortete der freundlich Mitarbeiter: "Da wollen sie hin? Das ist aber weit! Einfach am Südtor links abbiegen und dann noch eine Stunde." Alle haben immer Angst, daß sich die Touris verlaufen und man die dann teuer suchen muß.
Also fuhren wir frohgemut aufwärts und fanden schon nach einer halben Stunde das Südtor.
Leider ging´s von da an wieder bergab. Hätte er uns ja auch vorher sagen können, auf sowas wird man doch gerne vorbereitet.
Zwischendurch muß ich immer bergauf steigende Einheimische befragen, ob der Weg noch stimmt. Immer ich. Dicki fragt nie was, der verläuft sich lieber im Wald. Alle naslang Gabelungen, wunderbar auf koreanisch ausgeschildert, zumindest manchmal.
Nach 40 Minuten abwärts höre ich an steiler Stelle: "Hier lauf ich nicht länger runter." "Ich versprech´ Dir, nicht mehr lange und es geht wieder bergauf und oben bekommst Du ein Eis!" Es wird leicht geschmollt.
Ein Parkplatz kommt in Sicht, man hätte also auch ein Taxi nehmen können. Ein letztes Mal fragen, ein letztes Abbiegen nach rechts und nach runter kommt rauf. "Da lauf ich nicht hoch!" "Aber oben gibt´s Kultur, Du wirst begeistert sein!" "Ist mir egal! Alles viel zu steil!" Da hat er leider recht. Dennoch wird tapfer weitergelaufen.
Zum Schluß dann wieder einmal ein Tempel, allerdings atypisch, mit Felsenbildern. Auf dem Rückweg gibt´s zur Belohnung Nudelsüppchen unter´m Ginkgo Biloba.
Man fährt entweder mit der U-Bahn bis Dingsbums und läuft dann 90 Minuten einfach bergauf oder man nimmt die hübsche Route, die hat´s aber auch in sich, zumal es zwar Herbst werden soll, aber keinesfalls kühler. Die Sonne brennt noch immer auf die Birne und die Weißen schwitzen, nur Dicki nicht. Wir schaffen´s ja auch nie morgens aus dem Hotel, wie es allen angeraten wird, sondern es wird immer früher Mittag und dann ist es bekanntlich klimatisch besonders gemütlich.
Also ging´s heute zuerst zur Talstation der hiesigen Kabelgondelbahn. Das ist die hübscheste Gondel von allen, weil sie so schön retro ist.
Auf meine Frage, wo´s denn da oben zum Tempel geht, antwortete der freundlich Mitarbeiter: "Da wollen sie hin? Das ist aber weit! Einfach am Südtor links abbiegen und dann noch eine Stunde." Alle haben immer Angst, daß sich die Touris verlaufen und man die dann teuer suchen muß.
Also fuhren wir frohgemut aufwärts und fanden schon nach einer halben Stunde das Südtor.
Leider ging´s von da an wieder bergab. Hätte er uns ja auch vorher sagen können, auf sowas wird man doch gerne vorbereitet.
Zwischendurch muß ich immer bergauf steigende Einheimische befragen, ob der Weg noch stimmt. Immer ich. Dicki fragt nie was, der verläuft sich lieber im Wald. Alle naslang Gabelungen, wunderbar auf koreanisch ausgeschildert, zumindest manchmal.
Nach 40 Minuten abwärts höre ich an steiler Stelle: "Hier lauf ich nicht länger runter." "Ich versprech´ Dir, nicht mehr lange und es geht wieder bergauf und oben bekommst Du ein Eis!" Es wird leicht geschmollt.
Ein Parkplatz kommt in Sicht, man hätte also auch ein Taxi nehmen können. Ein letztes Mal fragen, ein letztes Abbiegen nach rechts und nach runter kommt rauf. "Da lauf ich nicht hoch!" "Aber oben gibt´s Kultur, Du wirst begeistert sein!" "Ist mir egal! Alles viel zu steil!" Da hat er leider recht. Dennoch wird tapfer weitergelaufen.
Zum Schluß dann wieder einmal ein Tempel, allerdings atypisch, mit Felsenbildern. Auf dem Rückweg gibt´s zur Belohnung Nudelsüppchen unter´m Ginkgo Biloba.
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