In diesen Zeiten des Wahnsinns braucht man einen Ausgleich, der einen auf andere Gedanken bringt: gestern haben wir Bird-Watching gemacht und sind damit eindeutig auf dem Weg zum typischen Rentner.
In den Bergen auf der Insel gibt es ein kleines Resort, wo sich die Vögelein wohl fühlen, gefüttert werden und stundenlang von den Besuchern begafft werden.
Hat man den Weg auf den Berg gefunden (wir sind zwei mal umgekehrt, weil wir der festen Überzeugungen waren, dass die Straße keine mehr ist und noch nicht mal die Bezeichnung Weg zutreffend war), eröffnet sich der Blick ins Tal und in wunderbare Gärtchen, in denen sich alle Arten von Vögeln tummeln.
Das Resort hat eine riesengroße Terrasse, auf der alle sitzen und mit ihren Mega-Fotoapparaten auf das perfekte Bild warten oder mit Ferngläsern den Vögeln beim Fliegen zuschauen - klingt schräg, ist schräg....aber irgendwie muss man sich von der Nachrichten der Welt ablenken.
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| Da träumt jemand von besseren Zeiten |
Es gibt natürlich auch die ganz Mutigen, die in den Dschungel wandern , um den Vögeln nachzustellen - haben wir auch gemacht, aber mit einem Guide. Schließlich weiss man ja nie, was da im Dschungel noch so alles wohnt und außerdem ist es doch schön, wenn man gleich noch erklärt bekommt, dass es hier die kleinsten Vögel der Welt gibt.
Glühwürmchen gibt es auch......der Guide wollte uns ein seltenes Exemplar vom rotbäuchigen Flunz-Strunz-Vogel zeigen und nutze dazu seinen Laser-Pointer. Das bekam der C. nicht mit und stupste mich ganz aufgeregt an: „.....schau mal, da gibt es grüne Glühwürmchen ....und das am hellichten Tag.....“ Wir werden nicht nur alt sondern auch noch dusselig.
Affen gab es auch noch. Die sind hier allerdings nicht gerne gesehen, da sie den Vögeln das Futter wegfressen.





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