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Montag, 27. Mai 2019


Impressionen





Der Onkel Iwanischvili, einst Präsident im Lande, hat sich von seinen Milliarden ein klein Kirchlein gebaut. Leider ist es ihm ein wenig protzig geraten. Was tut man nicht alles für die Ewigkeit.










Alles ganz artgerecht.














Dieser Käse heißt Duda und reift in Salzlake. Danach wird er mit Salz haltbar gemacht. Salzigeres gibt´s kaum auf Erden. Georgischen Estragon gibt´s immer dazu und mit Gurke kann man den Salzgeschmack löschen. Interessanterweise schmeckt´s nach drei Bissen wirklich lecker.















Bart als Einstellung















Der Georgier fährt eher nach Gefühl. Weil die Straßen in Tiflis chronisch verstopft sind, ist Geschwindigkeit nicht wirklich ein Thema. Auf dem Lande allerdings sieht´s wohl anders aus. Dieser Anbieter hat die deutsche Vollkaskomentalität verinnerlicht.










Brot ist immer frisch
















Dickis Lieblingsreisebüro














no parking













das ist Lobio, ein Bohneneintopf. Den gibt´s immer mit eingelegtem Gemüse und arg trockenem Maisfladen.









man muß sich entscheiden: Zwiebeln oder Rosen










Mutter Georgien


Mittwoch, 22. Mai 2019

Da wo...



...der Aragvi in die Mtkvari fließt, liegt hübsch Mtskheta mit der Basilika SvetiTskoveli.





Und wenn man sich von der Übermacht der Konsonanten erholt hat, schaut man sich wunderheilende Ikonen an.










Chacha...

Estragonchacha


...ist eine georgische Institution aus Traubenresten. Ähnlich wie Grappa, nur viel besser. Jede Oma macht ihn anders und für den Hausgebrauch darf man sogar privat brennen. Ich bin ja nicht so der Schnapstyp aber Chacha ist ja auch eher mild, habe ich gedacht. Die Überraschung kommt dann eine halbe Stunde später.










Bernsteinwein




Mit Wein mischen war vielleicht keine so gute Idee.
Amber Wine gibt´s nur hier. Nicht rot, nicht weiß und sehr speziell. Die Georgier haben ja den Wein erfunden und wir probieren uns durch die Farben.

Khachapuri...

...ist eine georgische Institution. Kann man an jeder Ecke kaufen. Ein Weißmehlkuchen wird mit Käse gefüllt, das ist das Grundrezept. Auch hier macht ihn jede Oma anders. Dies hier ist die Anfängerversion.





Man kann noch mehr Käse nehmen, ein Ei drauf machen, lecker Butter dazu und mit Käse dekorieren. Der sofortigen Verstopfung der Arterien und aller Gedärme kann man durch gleichzeitige Einnahme von Chacha vorbeugen.

Geht hier schon mittags.
Herr Atkins ist hier völlig unbekannt.

Khinkali

Nach Art der Bergbäuerin

Khinkali sind Teigtaschen mit allerlei Füllung und eine georgische Institution. Jede Oma macht andere.


hübsch designt


Man muß immer mindestens fünf bestellen, das hat wahrscheinlich Stalin einst festgelegt, der kam ja von hier.
Man greift sich den Teigknubbel und beißt vorsichtig zu. Gleichzeitig muß man (große Kunst) die herauslaufende Suppe schlürfen.














Spätestens jetzt hat sich der Tourist aus Westeuropa hoffnungslos bekleckert. Macht aber nix, denn: in der Wiederholung liegt die Vertiefung.






Die Restknubbel werden nicht gegessen, das machen nur Russen.

Im Kaukasus


Auf dem Freiheitsplatz kämpft Georg gegen den Drachen.


Aufgehübschtes Panorama 


Es gibt den großen und den kleinen Kaukasus. Zwischendrin liegt Georgien und wartet darauf, in die EU zu dürfen. Da das noch eine Weile dauern kann, sind wir vorher schon mal hin.





Es gibt noch seeeehhhhr viel zu renovieren in Tiflis aber ein bisschen Stalinismus ist noch übrig.


Links ein wenig Sozialismusprotz, rechts verkauft der Klassenfeind Bouletten und über allem wacht der olle soffjettrussische Fernsehturm. Immerhin hamse jetzt alle Netflix.