Heute haben wir eine Führung durch die St. Jakob Kirche in Rothenburg ob der Tauber gemacht.
Nicht nur wurde uns die herausragende Bedeutung Tilman Riemenschneiders für die Altarschnitzkunst nähergebracht, die freundliche Dame erklärte uns auch, man sei hier in Franken ja Mußbayer. Gibt´s auch Kannbayern oder Wollbayern? Ich habe lieber nicht nachgefragt, die Franken sind da ja sehr eigen.
Zuvor überhörte ich noch eine kleine Konversation zweier älterer Fränkinnen vor dem Wahllokal.
"Grüß Gott"
"Grüß Gott"
"Geht´s gut?"
"Och jo."
"Un selbschd?"
"Ich hob so zugnomm"
"Du has a weng zu wenich Bewechung."
"Jo, ich sitz gern im Gorten."
Damit war wohl alles gesagt und man trennte sich. A weng zu wenich! Benutz´ ich jetzt öfter.
RodT ist trotz einer gewissen puppenstubenhaftigkeit (puh!) sehr beeindruckend und größer als man denkt. Das wird besonders dann deutlich, wenn man auf der Stadtmauer die Stadt umrundet.
Ich hatte erst fürchterlichsten Kitsch vermutet, aber der beschränkt sich zum Glück auf ein, zwei Einkaufsstraßen und auf den Käthe Wohlfahrt Weihnachtsladen. Man muß den Leuten ja anbieten, was sie kaufen wollen. Also gehen alle Japanerchinesen in den Weihnachtsladen. Wir wollen morgen auch noch hin. Da gibt´s Lederhosenweihnachtsbaumkugeln.
Die hiesige Spezialität ist der Schneeballen. Den essen nur Touristen. Unserer hatte eine Schokoglasur, die aber wahrheitsgemäß als Fettglasur beschrieben wurde. Fand ich auch passender, was soll man den Leuten was vormachen.
Das ist übrigens die Miniversion.
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Und hier der letzte Schrei aus Asien: Der Selfie-Teleskopstock. Damit man auch mal schöne Panoramabilder schießen kann.
Ab morgen wieder in Berlin
Bäääh
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