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Montag, 26. Mai 2014

Weihnachtsterror

Während im Wedding noch die Spurensicherung ihre Arbeit macht (hoffentlich ist morgen nirgends mehr dieses hässliche schwarze Pulver auf den Möbeln), waren wir im Weihnachts-Terror-Land von Käthe Wohlfahrt. 
Und wenn sich jetzt noch irgendjemand über meine Weihnachtsdeko in der Bank beschwert, dann schaut euch bitte mal das hier an 








Und ne Nussknackerarmee gibt es auch noch



Und Schwibbögen 



Na dann Frohes Fest und freut euch auf die kommende Weihnachtsdeko




Sonntag, 25. Mai 2014

Mußbayern


Heute haben wir eine Führung durch die St. Jakob Kirche in Rothenburg ob der Tauber gemacht.

Nicht nur wurde uns die herausragende Bedeutung Tilman Riemenschneiders für die Altarschnitzkunst nähergebracht, die freundliche Dame erklärte uns auch, man sei hier in Franken ja Mußbayer. Gibt´s auch Kannbayern oder Wollbayern? Ich habe lieber nicht nachgefragt, die Franken sind da ja sehr eigen.
Zuvor überhörte ich noch eine kleine Konversation zweier älterer Fränkinnen vor dem Wahllokal.
"Grüß Gott"
"Grüß Gott"
"Geht´s gut?"
"Och jo."
"Un selbschd?"
"Ich hob so zugnomm"
"Du has a weng zu wenich Bewechung."
"Jo, ich sitz gern im Gorten."
Damit war wohl alles gesagt und man trennte sich. A weng zu wenich! Benutz´ ich jetzt öfter.




RodT ist trotz einer gewissen puppenstubenhaftigkeit (puh!) sehr beeindruckend und größer als man denkt. Das wird besonders dann deutlich, wenn man auf der Stadtmauer die Stadt umrundet.




Ich hatte erst fürchterlichsten Kitsch vermutet, aber der beschränkt sich zum Glück auf ein, zwei Einkaufsstraßen und auf den Käthe Wohlfahrt Weihnachtsladen. Man muß den Leuten ja anbieten, was sie kaufen wollen. Also gehen alle Japanerchinesen in den Weihnachtsladen. Wir wollen morgen auch noch hin. Da gibt´s Lederhosenweihnachtsbaumkugeln.




Die hiesige Spezialität ist der Schneeballen. Den essen nur Touristen. Unserer hatte eine Schokoglasur, die aber wahrheitsgemäß als Fettglasur beschrieben wurde. Fand ich auch passender, was soll man den Leuten was vormachen.
Das ist übrigens die Miniversion.

Dickis neueste Lieblingsimmobilie


Und hier der letzte Schrei aus Asien: Der Selfie-Teleskopstock. Damit man auch mal schöne Panoramabilder schießen kann.


Ab morgen wieder in Berlin

Bäääh

Samstag, 24. Mai 2014

Uns ist Wurscht ...


Heute gibt es als Vorspeise ne "kulinarische Alpenüberquerung" auf nem Frühstücksbrettchen - am besten hat uns das Mini-Fondue gefallen 
Toll, auf was für Ideen die hier in den Bergen kommen - naja die haben ja sonst nischt zu tun auf der Alm 
Gerade wird uns berichtet , dass das Fonduetöpfchen eigentlich ne Duftöllampe ist - herrlich - jetzt darf ich die Dinger doch noch kaufen - war nämlich bislang strikt verboten.

Nun zum Titel dieses Eintrages : wir hatten uns heute ganz fest vorgenommen , nicht schon wieder ne ganze Flasche Wein zu trinken und entschieden uns für den Hauswein. 
Den gab es auch - leider auch in einer Flasche. Und während dem Nebentisch dieser Wein gar nicht schmeckte, kamen wir sehr schnell zu der Überzeugung " wir trinken alles" - und so endet das letzte Abendessen auf der Alm wie immer : leicht beschwipst 

Pfüati, Alp.


ptbs


ptbs kenne ich nicht - wurde aber gleich aufgeklärt: Posttraumatische Belastungsstörung....?!
Armer Dicki: gestern wollte er gar nicht aufstehen, weil seine Lieblingskleinkunstcombo den Geist aufgegeben hat. Ich fand die zwar auch immer toll, aber ganz so schlimm hat´s mich nicht mitgenommen. Wie soll das erst werden, wenn Cher nicht mehr ist, um mal beim Klischee zu bleiben? Oder Barbra? Oder Kylie? daran möchte ich gar nicht denken! 
Normalerweise ist er ja nur nach Bankeinsatz belastungsgestört und derlei kann man ganz schnell mit Alkohol beheben, was ich so höre. Mist, dass hat sich rumgesprochen - hauptsache, meine Chefin liest das nicht!

Hurra, Hubschrauber

Das ging gestern leider nicht, man säuft nicht vor dem Aufstehen, also habe ich ihm Feuerwehrautos und Hubschrauber versprochen, wenn er das
Bett verläßt.
Hat toll geklappt. Man muß immer das Kind im Manne ansprechen oder denselben wie einen kleinen Welpen behandeln, dann sind die für alles manipulierbar.

Das war selbstverständlich ganz anders: in den Bergen brennt es ja gerne mal (hört man ja immer wieder in den Nachrichten: halb Kalifornien muss evakuiert werden etc.)  und dafür finden Löschübungen statt - mit Feuerwehr, vielen Hubschraubern, noch mehr Feuerwehrleuten und natürlich der Presse! 
Wie zählt der Banker?: eins, zwei, viele. Drei waren´s.
Die ARD war auch dabei!




Hurra Feuerwehr

Einen Ausflug in´s Ausland haben wir auch schon gemacht, Österreich liegt ja gleich talabwärts. Da sind die Straßen gleich viel besser, hinter Hittisau.
Leider sind die Leute noch viel unverständlicher als auf der Schwäbischen Alb, das haben die hiesigen Älpler auch bestätigt. Glaub´ ich jedenfalls.
Frau Helene, die hoteleigene Vorarlbergerin, will jedenfalls mit Restösterreich "nix zum tun hom". Sie meint, sie sei ganz froh, daß dazwischen Berge liegen, "zwischen uns und denen".

Modern sind sie dennoch, die Vorarlberger, das hab´ ich erst gar nicht begriffen. Im dornbirner Eissalon fragte ich Dicki, warum sich denn die Bedienung nicht den Damenbart wegätzen läßt, kann ja auch nicht schlimmer sein als Beine wachsen.
Nein, sagte Dicki, seit Conchita sei Damenbart der letzte Schrei und was man sich in Wien so ausdenkt, kann man in Dornbirn nicht ignorieren.

Karrenblick: Lindau in der Ferne

Über Dornbirn liegt der Karren, da kann man schön mit einer Gondel hinauf und hat dann einen wunderbaren Blick bis hin zum Bodensee.
Hinterm Karren dann liegen die Rappenlochschlucht und die Alplochschlucht, alles gemütlich erreichbar.





Im Waldidyll, der Rappenlochschluchttümpel
Mikroklima: schluchtfeuchtnasskalt
Heute, am letzten Tag heroben, sind wir zur Breitachklamm gefahren. Das hat sich Dicki so sehr gewünscht: sich mit allen anderen auf schmalen Holzstegen durch eine enge Schlucht quetschen. Naßkalt ist ja mein Lieblingsklima.


verstrahlter Blick aus der Gondel
Zur Belohnung durfte ich nochmal auf einen Berg, mit der Hörnergratbahn. Die fährt zwar nur bis 1500 Meter, aber zum Laufen waren wir zu faul. Außerdem fahre ich ja so gerne Gondel.


Donnerstag, 22. Mai 2014

Lebenslanges Lernen

Wenn man Marillenschnaps 24 Monate liegen lässt, wird ein leckeres Likörchen draus. 

Neue Schuhe....hurra!!!!!

Also der gestrige Tag war ja ein besonderer: den einen Grund lass ich hier mal unkommentiert - der zweite Grund: es gab neue Schuhe!!!!!


Ihr werdet jetzt denken: ja und? Der kauft doch (fast) täglich neue Schuhe - was ist da besonders dran?
Schaffell innen - Kuhfell aussen



Zum einen : C. wollte als erster diese Schuhe haben und zum anderen: die sind ökologisch wertvoll!! und machen einen ganz schlanken Fuss!!!

Ich bin mal gespannt, was die Weddinger Klientel zu diesem neuen Paar sagt - spucken und Messer war ja schon - werde ich jetzt in der Schalterhalle angejodelt???


Ist ein ganz neues Laufgefühl: die machen im Winter nen warmen Fuss (auch ohne Socken) und im Sommer halten sie den Stinkefuss frisch - hat jedenfalls die reizende Verkäuferin ganz verkaufstüchtig erzählt. 
Ausserdem ist alles Hand- und Heimarbeit - und die Felle kommen auch von hier!!
also, ich kann ja jeden Schuh mit Eleganz tragen



Ist schon angenehm, wenn man den ganzen Tag in den Wanderschühchen gesteckt hat .




Gewandert wurde heute auch wieder - bis zum Gipfelkreuz:
erst den Berg rauf, dann wieder runter - kann man mir mal erklären, warum man das machen muss?

Dicki hält das Gipfelkreuz , sonst fällt´s um
Dafür hat man doch die Seilbahn, den Lift, das Auto und Dokumentarfilme erfunden: da kann man ganz schweißfrei die Natur bewundern - und: man kann dabei Klamotten tragen, die nicht zweckmässig und funktional sondern hübsch sind!


Wir erhalten ja oftmals Anfragen, warum wir nicht häufiger posten: das ist schwere Arbeit: das Internet ist hier lahm (ganz österreichisch hat man hier noch kein W-Lan`erl sondern wird noch über den Satelliten bedient) , man muss beim Posten weitere Getränke (lecker Büble-Bier)  und Käsebrot nach dem Abendessen zu sich nehmen (siehe Teller im unteren rechten Bildrand)

C. verweigert sich heute - ihm sind seine Gedanken abhanden gekommen und er muss sich ums Fressebuch kümmern - davon halte ich ja überhaupt nichts - Generation Y und so.....Blödsinn!!!!

Habe gerade den Hinweis bekommen, dass der neue Schuh wunderbar zum casual-friday im Wedding passt.

Damit ist das Motto für den kommenden Freitag ja wohl klar: Tracht und Holzschuhe!!!! Bin gespannt!!!

Dienstag, 20. Mai 2014

Von den Gefahren einer Wanderung

C . wollte ja in die Berge, damit er wandern kann (wohingegen mir es eigentlich pupsegal ist, wo ich faul im Bett rumliegen kann)


Vor diesem Hintergrund wurde heute erst einmal diskutiert, wann eine Wanderung eine Wanderung und kein Spaziergang mehr ist. Wir haben uns darauf verständigt, dass mühsames den Berg hochächzen verbunden mit verstärktem Schweissfluss den Titel Wanderung verdient. 

Gestern z.B. sind wir nicht gewandert sondern querfeldein erst über die blühende Wiese (noch harmlos, wenn man von den furchtbaren Insekten absieht) , dann durch den tiefen Wald (auch noch nicht schlimm, solange der Wald noch trockengelegt ist) und dann durch den matschigen Wald gelaufen - matschig soll heissen: ich habe mir meine teuren Designer-Turnschuhe ruiniert und fast im Sumpf verloren.
Leider gibt es kein Bild davon, wie ich plötzlich ohne Schuh im sumpfigen Morast stehe und entsetzt auf meinen verschwindenden Schuh starre. Ich habe mich aber ganz beherzt in den Matsch geworfen und den Schuh gerettet.

Meiner Ansicht nach war das keine Wanderung, auch kein Spaziergang sondern eine Zumutung, bei der die Gefahren der Natur wieder einmal deutlich werden: verlasse nie die beschilderten Wege wenn du das Schicksal nicht unnötig herausfordern möchtest. 

Soviel also zum Thema: der arme Dicki und die böse Natur. Schon das Rotkäppchen hat gewußt, daß man nicht vom Wege abkommen darf, sonst droht Ungemach.
Das gilt auch für die "The Sound of Music" - Wiesenüberquerung. Als er dann so in sein modisches Verderben rannte, dachte ich mir, lass das kleine Dackelchen ruhig rennen, der lernt´s nur so. Er muß ja auch immer vorneweg, ohne Plan oder Ahnung von der Topographie. Das ist sehr kurzweilig.

Auch haben wir folgendes gelernt: es gibt Kuhfladen dreierlei Konsistenz.
1. durchgetrocknet, harmlos und geruchsneutral
2. vollmatschig mit Fliegen, bitte großflächig umwandern
3. die Rache der Älpler am Städter: innen matschig, außen trocken erscheinend, ganz heimtückisch. Besser barfuß als mit Schuhen zu betreten.
Aber Dicki weiß ja jetzt Bescheid.

Unser heutiger Spaziergang führte uns auf den Hausberg. Steil hoch, ein Weilchen am Hang entlang, steil bergab. Da braucht man für 9 Kilometer schlappe drei Stunden. Fand ich ein bisschen viel. Gefallen hat mir`s  erstaunlicherweise trotzdem .

Also, ich kann ja reden/ schreiben so viel ich will: oben habe ich doch hinlänglich beschrieben, was der Unterschied zwischen nem Spaziergang und ner Wanderung ist - und wer hat`s immer noch nicht kapiert?
Egal: DAS war eine Wanderung (das Mützchen vom C. ist immer noch nass - vom Schweiss!)





Und auch heute war`s wieder ganz doll gefährlich: Steinschlaggefahr......Entschuldigung, soll ich noch vor meinem 29. Geburtstag von nem doofen Stein erschlagen werden????






rein ins Kreuz 


Naja, wie immer konnte ich mich nicht durchsetzen - dafür kam ich (gerade noch) durch das Kuh-bleibt-draussen-Drehkreuz - C. wäre fast stecken geblieben - ich hätte ihn aber befreit....
raus aus`m Kreuz: Kuh bleibt drin - Ochs darf raus 
Jetzt nölt es neben mir schon wieder: ....das ist kein Kreuz, das ist eine Klappe.....eine Ochsenklappe.
Auf doof antworte ich ja schon in der Bank nicht!!!!!



Ich habe die WANDERUNG sehr genossen: überall gab es Blümelein und Landschaft, ein wenig Schnee lag noch rum und C. war aufgrund von Atemmangel mal ruhig - so schön können die Berge sein!!!!





Für´s Rensch...

....und alle anderen, die gerne Kühe anschauen 



ich bin wunderschön und...
...schaue (fast) nie zurück 
Auch Kühe haben sich lieb 
Kuhfellkuh mit Alpenpanorama
Gruppenbild mit Kuh
Ich habe die Dirndldirn an der Rezeption gefragt und Kühe tragen deshalb eine Bimmel , damit man sie wiederfinden kann, falls sie sich auf die falsche Alm verlaufen. Soll ich das glauben?

Wie doof ist denn solch eine Frage: warum sollen die blöden Kühe denn sonst ne Glocke tragen? Weils so kleidsam ist...??????


Kunscht von der Alm

Leise rieselt der Schnee


Fernsicht

Ja auch wenn es hier scheinbar nur Kühe, Bauern und Gastwirte gibt, macht man hier Kunst - toll !!!!
Und ganz besonders doll: Rehkitzkopf mit Swarowski-Kristallen - wenn das nicht schwul ist......


Die tote Geiß träumt von Swarowski. Hier ist gar nix Swarowski, höchstens gefundene Kiesel aus dem Dorfbach.

Für den Rumpelt...


....happy birthday Alter Mann!!!!!!


Montag, 19. Mai 2014

Glückskeks am Morgen in freier Natur

Frühstück mit Blick in die Natur
Also auch nachts hören die doofen Kühe nicht auf zu bimmeln - da fragt  man sich doch, warum die Kuh sich nachts auf der Weide bewegen muss...

Christoph war ja der Meinung, dass auf unserer Terrasse ein Windspiel hängt, dass die Kuhglocken imitiert.





Und am Morgen gibt es auch nen Glückskeks-Spruch (schönen Gruss in den Prenzelberch)















the hills are alive with the sound of Kuhglockengebimmel

Nach dem Fühstück soll man sich ja bewegen - ich habe lieber einen auf Julie Andrews gemacht und "The Sound of Music" nachgestellt - auf die Trapp-Familie habe ich dann doch erst einmal verzichtet

Dafür gibts überall Dotterblumen auf saftigen Wiesen - da fühlt sich jede Kuh wohl und bimmelt guten Mutes mit der Bimmel. 





Sonntag, 18. Mai 2014

Seit gestern sind die Kühe draussen

Nach Kultur in Eichstätt und Weissenburg sind wir endlich in Balderschwang angekommen. 
Im Hotel begrüsste man uns freundlich mit den Worten "Die Kühe sind seit gestern auf der Alm ..." - was nichts anderes heisst, als dass überall Kuhglockengebimmel zu hören ist.

Das mag ich als Städter ja gar nicht!!!!

Die Kuh Elsa - mit grosser Glocke
Dafür gab es als Entschädigung 6 Gänge Menue und viel Wein


nota bene: nach sechs Gängen noch lecker Käsebrot.

Wir fahren nie durch

Auf dem Weg ins Allgäu haben wir in Eichstätt eine Nacht Pause gemacht, weil dort ein schöner Dom steht.
Ausserdem gibt es eine barockes Stadtbild zu bestaunen. Ansonsten war in Eichstätt nicht allzu viel los, aber wir wollen nicht nörgeln.

Der heilige Willibald mit zu bunter Kerze
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katholische Kutten
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fränkische Würstel mit Schupfnudeln und Kraut - Bier