Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.



Donnerstag, 17. November 2011

Am letzten Tag...

...die Kunst.
Am vorletzten Tag auch schon. Das Metropolitan ist so groß, daß ich öfter hingehen wollte. Ich bilde mir dann immer ein, ich bin in einem Kaufhaus ohne Preise aus dem ich leider nichts mitnehmen darf. Dafür ist dann aber von Altägyptisch bis Warhol alles da und man wird ungemein gebildet.

man darf nichts mitnehmen, aber abmalen ist erlaubt
Natur im Rahmen

Das war mein Designhighlight. Eigentlich ist es ein Eiscrusher. Oben kommen die Eiswürfel rein und unten die Raspel raus. Wenn ich mich richtig erinnere, gab´s Star Trek erst danach.
So, jetzt ist Schluß mit New York. Vielleicht wieder im Mai.

http://www.youtube.com/watch?v=WEu3ArTqfNQ&feature=related

Dienstag, 15. November 2011

Multikulti

Der New Yorker hat´s ja gerne multikulti, da ist er nicht ganz so verspannt wie der Deutsche. Das macht die Suche nach Essen gleichzeitig schwierig und interessant.

Kung Pao Chicken Tamales
 Auf dem Weg zur U-Bahn hab´ ich dieses kleine Paradies fast übersehen. Reingetraut hab´ ich mich dann aber nicht, außerdem war ich spät dran, wollte ich doch noch ein paar Herbstbilder machen.


Und was mach´ ich so am Abend?


schön wär´s

Samstag, 12. November 2011

Kein Leben am Strand

Außer den Russen ist niemand mehr am Strand in Coney Island, aber denen macht ja auch der kalte Wind nicht viel aus. Man zieht einfach sein gutes Zobelmützchen an, streift dem Chihuahua ein Plastiklätzchen über den Rücken und schon ist man fertig und perfekt angezogen.

Nathan´s on the Boardwalk hatte leider schon geschlossen und so mußte ich leider auf mein Hotdog verzichten. Das ist nicht weiter schlimm, denn eigentlich mag ich kein Hotdog und schon gar nicht mit Sauerkraut und Röstzwiebeln. Aber zum Glück gibt´s da auch Hummerbrötchen!!!

im Winter geschlossen

Folgendes Bild konnte mir keiner erklären.


Wer ist Papa Chacha und wo wächst sein home style wine? Im Staat New York bestimmt nicht. Zum Glück gibt´s ja noch Fruit Smoothies, aber auch das nur im Sommer.

Freitag, 11. November 2011

Schöne Tage im November

Der Plan war ja eigentlich, während des schlechten Wetters im November ins Museum zu gehen, aber das schöne Wetter macht mir einen Strich durch die Rechnung, denn wer möchte schon sonnige Tage drinnen verbringen? Das geht nur im Sommer.


frisch gestrichen



Die Eisbahn hat auch schon auf

urban jungle

 
kein Platz mehr im Plaza


Montag, 7. November 2011

Schwäbli

Die letzte Woche haben wir auf der Schwäbischen Alb verbracht. Das ist ungewöhnlich, weil Dicki immer sagt, daß man nicht länger als fünf Stunden mit dem Auto irgendwohin fahren bräuchte, denn dann könne man ja gleich nach Indien fliegen.
Wir haben´s trotzdem gewagt und es nicht bereut. Die Herbststimmung war wunderschön, unsere Freunde Markus und Thomas haben sich vorbildlich um uns gekümmert, vor allem was den Nachschub an Hefezopf angeht. Schlank macht das natürlich nicht gerade, aber es ist ja Urlaub. Hier ein öffentlicher Dank an die beiden.

Schwäbisches Fazit:
- Trollinger taugt nix
- Trollinger mit Lemberger taugt auch nix
- Die Dampfnudel muß unten leicht anbrennen
- Zunge schmeckt nicht so eklig, wie sie aussieht
- Maultaschen haben in der Suppe zu schwimmen
- wir sind weg vom Becherovka

Hier noch einige Eindrücke vom Herbscht:

Uff´m Lalalaland mit Blick bis zum Schwarzwald


vor´m Wandern

beim Wandern

Nach´m Wandern

Dampfnudel (oder zwei?)
am bunten Waldesrande

Filzpantinen für Hohenzollern






Dienstag, 27. September 2011

Sonntag, 25. September 2011

Ausreise

Gestern haben wir Verdun erreicht.

Die Stadt liegt ganz wunderschön von Wäldern und Feldern umgeben. Die Wälder und Felder werden ab und an von schön gelegenen Friedhöfen abgelöst.


Man kann einen Rundweg abfahren, der "Schlachtfeld 14-18" heißt. Vom Schlachtfeld ist nach fast 100 Jahren Baumwuchses nichts mehr zu sehen, das macht die Erfahrung aber eher noch interessanter. Der Waldboden sieht ein wenig uneben aus, aber nach vier Jahren Mörserbeschuß ist das wohl nicht anders zu erwarten.




















Übernachtet haben wir zum ersten Mal in einem Hotel der Etap-Kette. Die gibt´s ja in Frankreich zuhauf. Ich fand´s praktisch. Eine Plastikduschzelle, ein Gästeklo und ein Etagenbett, falls mal Besuch kommt. Das ganze hat ein wenig Jugendherbergscharakter, aber nicht schlimm.

Also ick komm nich mehr runta

Vor der Weiterfahrt mußten wir noch im Supermarkt die Vorräte auffüllen. Die Menge des Einkaufs stellte Dicki als Einpacker vor logistische Herausforderungen, zumal man darauf achten sollte, die Käsemenge aus olfaktorischen Gründen gerecht zu verteilen und wenn man offen fahren will, ist der Kofferraum bekanntlich kleiner.
Den letzten Tag verbringen wir bei den lieben Kleinen in Wiesbaden und warten darauf, daß eins schreit. Dauert ja nie lang.


so lieb

so nicht



Freitag, 23. September 2011

Reims - nach oben strebend

nach oben gestrebt
So langsam kommen wir zum Ende unserer Reise, da dürfen einige Höhepunkte natürlich nicht fehlen. Zum einen mußte Dicki noch in die Kathedrale von Reims, zum anderen mußte ich mit zum Schuhekaufen (eigentlich zum Anzugkaufen, aber Schuhe gab´s auch). Im Laden gab´s in weiser Voraussicht eine bequeme Bank für die Mitgenommenen. Da muß man dann nur noch sitzen und abnicken.

Der Engel hier unten heißt "Der lächelnde Engel". Uns kam er eher leicht bekifft vor.


Einen Champagnerkeller haben wir dann auch noch besucht, denn wenn man schon mal hier ist........

da fehlt doch was

Auf´m Land hatten wir zwar schon einen gesehen, aber der war klitzeklein und Monsieur war nicht so schick wie die gestylte Taittingertante im kleinen Schwarzen, aber in der Stadt kann man auch nicht im Kittel über´n Hof.  Dafür war Monsieur aber wirklich authentisch und hatte noch Bezug zum Produkt. Auf´m Land muß man auch nix bezahlen, wenn man mal kurz kosten will. Na gut, das kleine Schwarze will auch bezahlt sein und Lacroix arbeitet ja nicht für umme. Interessant war´s trotzdem. Die Höhlen sind noch römisch, man fühlt den Mantel der Gechichte wehen und es umhaucht uns das Aroma von teurem Sprudel (lieber Eric!).


geschüttelt, nicht gerührt

unsere Lieblingsflasche

Musée de l´Alcoholisme














Mit Erstaunen haben wir dann noch eine Ikone der Popkultur in unvermuteter Umgebung angetroffen. Wer findet Alfred im Wimmelbild der Hölle?



Und Nachtisch gibt´s natürlich auch, nach soviel Kultur und Bildung.

Glücklich mit Macarons au Chocolat et Pistache
und Tartelette aux Abricots.
Und Kaffee.

Donnerstag, 22. September 2011

Luxusprobleme

Heute gibt es keinen richtigen Blogeintrag - obwohl wir in Reims angekommen sind und es über die hiesige Kathedrale so einiges zu schreiben gäbe!
Wir müssen nämlich unseren nächsten Urlaub planen (also eigentlich erst den über-über-nächsten - im November darf Christoph ja nochmals entscheiden und im Januar geht es ´ne Woche zum Skilaufen):  Jetzt diskutieren wir gerade über mögliche Reiseziele im März 2012.

Zur Auswahl stehen bislang:
  • Hawaii
  • Indien
  • Kolumbien
  • Panama
  • Panama und Kolumbien in Kombination
  • Nordspanien
  • Neuseeland
Ja, und da ich ja im nächsten Jahr der Urlaubsbestimmer bin, dürfen gute Ratschläge, weitere Reisezielvorschläge oder anderweitige Anregungen gerne an mich gesandt werden. (auf die anderweitigen Anregungen bin ich ja ganz besonders gespannt. Rhön, oder was?)

Bei all´ dem ganzen Stress gab es heute selbstverständlich trotzdem lecker Essen: Mittags eine Kleinigkeit mit einer noch kleineren Nachtisch-Kleinigkeit und zum Abendessen lecker Menü ( shame on you, Christoph! Du hast heute wieder Stopf-Gänseleber gegessen...)(ich weiß...... :-(  )

Mittwoch, 21. September 2011

Spazieren im Weinberg

Nach so viel Kultur passiert heute schon den dritten Tag in Folge nichts:
selbstverständlich gibt es täglich Leckeres aus der Charcuterie und da der Winzer im Haus wohnt auch den nötigen Champagner zum Abendbrot (oder auch schon ein wenig früher).


frohen Mutes durch die Wildnis
Dafür gehen wir spazieren! Toll, nicht! (ich bin schon immer gern spaziert!)
Bislang haben das ja immer nur die anderen (zumeist Rentner) gemacht. Und ich bin ja der Meinung, dass Spazieren zweckfrei ist: wofür hat der liebe Gott denn das Auto oder zumindest das Zweirad (motorisiert oder auch nicht) erfunden? Da kann man doch so wunderbar sitzend die Gegend bestaunen - aber nein, da heisst es: Schatz, lass uns doch ein wenig spazieren gehen.
Traubenmassaker
 im Weinberg
Und da ich ja nicht widerspenstig sein will, wähle ich die angemessene Kleidung, das notwendige Schuhwerk, mache mir die Haare und packe alles notwendige ein (man weiss ja nie) - ja und wofür: für den 20 minütigen Gang durch die Weinberge (vielleicht waren es auch 10 Minuten länger).
Hat sich da der Aufwand gelohnt? (aber die Aussicht!)



Man sieht, uns gehen die Themen aus - das wird sich morgen ändern: Denn da geht es weiter zu den letzten Stationen in Frankreich.

Aber an dieser Stelle einige Anmerkungen zu den vielfältigen Kommentaren und Mails, die uns zu unserem Blog erreicht haben:
  • Selbstverständlich schreiben wir am liebsten übers Essen - das machen wir ja auch am liebsten (und können es am besten)
  • Bei den nächsten Treffen mit uns müsst Ihr keine Sorgen haben, dass die Erlebnisse (oder das dargebotene Essen) sogleich im Blog kommentiert werden - allerdings: besonders gute Kochkünste dürfen doch gerne beschrieben werden, oder? Und wenn dann gar nichts geschrieben wird, ist das ggfs. Kommentar genug... ausserdem ist das hier ja - z.Zt. noch - nur ein Urlaubsblog
  • Schön, dass es so viele Tipps für Restaurants und Speisen gab - einschliesslich der Sachen, die man besser nicht essen sollte
  • Wir sind nicht zeitverschoben - wir haben vielmehr die Zeiteinstellung dieses Blogs erst vor ein paar Tagen gefunden (mit so gut gefüllten Bäuchen muss man einfach gut schlafen!)
  • schön, dass es auffallend und kommentierungswert ist, wenn es keinen Nachtisch gibt
  • keine Sorge: wir sind nicht hip auch wenn ein Blog für Wüstenverhältnisse in Afghanistan schon eine total tolle Abwechslung ist

Montag, 19. September 2011

Nischt los in Ambonnay..

So eine Wohnung hat ja auch ihre Vorteile: ich musste schon den zweiten Tag in Folge keine Kirchen anschauen - dafür haben wir endlos ausgeschlafen (fast wie zu Hause, nur dass hier keine Brötchen vor der Tür hängen) und den Tag mit Karten spielen verbracht.


Ich weiß zwar nicht, was Aligoté ist,
 aber ich mag´s bestimmt.
Oder lieber doch ein Birnchen?
Dazu immer mal wieder lecker Essen: der hiesige Carrefour bietet alles, damit man sich auch zu Hause nicht aufs Abnehmen spezialisieren sollte.
Und ab 17.00 Uhr darf dann auch der aus dem Burgund importierte Wein genossen werden.


Ach ja, die Wäsche war auch mal dran

Also, DU kannst auch MAL die Wäsche aufhängen!
Vorhersage für morgen: ähnlich