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Samstag, 5. März 2016

Neu-Delhi...


...ist eigentlich recht grün. Leider wurde die Stadt auf einer staubigen Hochebene errichtet, auf der es nur ein Mal im Jahr regnet.



Im Lodhi-Park kann man dem Smog dabei zusehen, wie er sich langsam auf die Blätter der Bäume und Blümelein legt. Ruinen werden auch geboten, so hat man beim morgendlichen Joggen oder Yoga noch Kultur im Hintergrund.





ausreichend Termine?


Heute waren wir in einer Bank, um Geld zu tauschen - also eher um die vielen Scheine mit den wenigen Nullen in einige Scheine mit vielen Nullen zu tauschen.

Und als wir da in der hypermodernen Filiale stehen, sieht sich Christoph verwundert um und bemerkt verstört "....hier telefoniert ja gar keiner und macht Termine!..."
Ja, was soll ich sagen....scheinbar nicht genügend management-attention auf dem Thema!

Freitag, 4. März 2016

Mister, take a picture






Fast schon Taj Mahal,





aber noch nicht ganz. Das Grabmal des Humayun in Delhi liegt sehr schön inmitten eines Gartens und kostet nur 10 Rupien Eintritt. Für Einheimische.












Böse Zungen behaupten, man könne sich die Fahrt nach Agra zum Taj Mahal sparen. Das wäre das Gleiche in Weiß  mit mehr Leuten drumrum.

mein neues Dach



Also ich bin jetzt schon ganz begeistert und habe beschlossen, dass das mein neues Schloss wird: ich weiss nur nicht, ob ich dann "Maharadscha Dicki der Erste" oder  doch lieber nur "Grosser Fürst von Indien" genannt werden möchte.






sogar das Licht schmeichelt hier: keine Falte mehr....


Praktisch am Humayun Tomb ist, dass nebenan das Grabmal des Barbiers steht: so oft wie ich zum Friseur gehe, kann der Ralph gleich neben meinem neuen Schloss wohnen und sich um meine Haare kümmern. 

Und der Ärmste wird dann auch gleich mit begraben, oder was?






Liebe Grüße nach Warschau

Donnerstag, 3. März 2016

Überraschung



Das Rote Fort von Delhi bildet ein Ensemble mit der Freitagsmoschee gegenüber, auch rot. Ich fand beide eigentlich nur groß.
Heute wird das Gesamtbild doch arg durch einen Basar beeinträchtigt, auf dem Generatoren und Nägel verkauft werden.






Überraschend fanden wir eine kleine Plantage im Burggraben.
Die darf nicht mit auf´s Portraitbild, weil sonst in Berlin die Staatsanwaltschaft einschreitet. Die Stadtverwaltung von Delhi scheint das nicht allzu eng zu sehen.








Auch die Sprachauswahl der Audiotouren ließ uns ratlos zurück. Kein Telugu, kein Mayalayam, kein Tamil. Das ist schon enttäuschend.







In der Freitagsmoschee, der größten Indiens, müssen kurzbehoste Herren Röckchen und schulterfreie Damen Kittel tragen. Immer schön züchtig.












Wer religösem Kitsch nicht abgeneigt ist, nimmt die U-Bahn zum Tempel Akshardham.Der ist erst 10 Jahre alt und natürlich auch der Größte! Disneyland meets Las Vegas und alle müssen hin.




Mittwoch, 2. März 2016

Dicke Luft in Delhi

Am Sonntag schrieb ich vom blauen Himmel in Indien..... ok, war etwas naiv (und ich bin begeistert, wie toll Photoshop arbeitet)
Beim gestrigen Blick vom Balkon war ich vewundert über den Nebel , der über der Stadt hängt - das war aber gar kein Nebel sondern der  Smog!
Der naturverbundene Großstädter kennt sich ja mit den Feinstaubdaten und den entsprechenden Grenzwerten aus: In Berlin gab es lange Diskussionen, ob die Silbersteinstrasse in Neukölln nicht zeitweise gesperrt werden sollte, weil die Grenzbelastung in Höhe von 50 Milligramm pro Kubikmeter überschritten wurden. Das ist lustig!!!
Hier liegt der Wert grundsätzlich über 200 Miligramm pro Kubikmeter - gestern sogar bei 418! 
Und was das tollste ist, selbst in der Wohnung stehen überall Messgeräte, die einem zeigen, dass das Atmen in den eigenen vier Wänden nicht ratsam ist.....

gut zu wissen....
Wir gehen jetzt raus - an die frische Luft!