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Sonntag, 4. September 2022

Colmar

 Vor neun Jahren, auf dem Weg in den Sommerurlaub mit Familie K. aus B. in der Provence, waren wir schon einmal in Colmar, um den Isenheimer Altar zu bewundern. Jetzt ist er frisch restauriert (wie Missjöh allmorgendlich vor dem Spiegel) und erstaunlich farbig.

Hier ein kleines Potpourri.

Links:Konzert der Engel, rechts: Weihnachtsszene



Verkündigung



Erstaunlich wie sich der Blick verändert: damals war das Schweinchen vorm Jesulein scheinbar ganz wichtig - heute konzentrieren wir uns auf den Altar.


Wer nachlesen möchte: https://die-dickies.blogspot.com/2013/08/voyage-voyage.html

Übrigens: Zirkus gab es auch diesmal … aber davon habe ich mittlerweile genug!

Und zweites übrigens: moderne Kunst gibt es im Museum Unterlinden auch ….




Treppen auch 


Auch Colmar ist noch immer ganz putzig und manchmal ist sonntags Markt. Da kann man dann Einkaufskörbe kaufen, die man schon immer gebraucht hat.



Den Touristen schaut man dabei zu, wie sie spreewaldig über die Lauch treiben. Die Lauch ist übrigens der „Fluss“ im Colmar - sonst sieht es aus wie in Schlumpfhausen. 




Was kostas in Berlin?

Die Italiener sind Franzosen mit guter Laune

Samstag, 3. September 2022

Fast wäre es Japan geworden


Eigentlich wollten wir im  September ja nach Japan. Aber Japan ist wegen Corona noch immer geschlossen und außerdem streiken die Piloten. 

Und  da wir klug, weise und vorausschauend sind, machen wir unsere erste Reise mit dem Fiffi und waren somit gestern das hässlichste Auto auf der Autobahn. Gut nur, dass ich keinen Wert auf Äußerlichkeiten lege…!


Jetzt sind wir in Straßburg und ich bin froh für die Natur, dass es endlich mal wieder regnet ….

…. aber hätte das nicht noch ein paar Tage warten können? 

Egal, so kann wenigstens die Wasserspeier in Aktion erleben! 


Bei Regen 

.. und bei Sonnenschein 

In Straßburg ist alles klein und aus Fachwerk 



Es gibt Käse 

und die Straßen heißen Gässel








Aber der Grund warum wir in Straßburg einen Stopp eingelegt haben: es gibt eine Kathedrale, die man sich anschauen muss (sagt C) 

Montag, 23. Mai 2022

Gjirokastrë…


 …ist eigentlich nur 30 Kilometer Luftlinie vom Meer entfernt aber leider gibt es über die Berge keine Straßen. Oder zum Glück, denn die Fahrt ist wirklich beeindruckend und wenn man an Grapsh vorbei ist, wird die Straße auch wieder gerade.

Die Stadt liegt am Hang mit Blick ins weite Tal und die Häuser werden typischerweise mit Steinplatten gedeckt.



Die Burg steht auch schon länger. Manchmal gibt’s Folklore. Knast für die albanische Stasi war hier auch untergebracht. Die Aufarbeitung  läuft sehr schleppend.



Samstag, 21. Mai 2022

Gjipë

 



Der diesjährige Geburtstagsstrand ist der Plazhi i Gjipë. Weil Missjöh mal wieder zu geizig waren, einen ordentlichen Land Rover zu mieten, mußte der Abstieg zu Fuß erfolgen. Spazieren gehen ist ja gesund und man kann die Aussicht auf‘s Meer genießen. Außerdem bekommt man von der Architektur mehr mit. 


Hier der Enver-Hoxha-Gedächtnisbunker Nummer 2687 „Rote Fahne der proletarischen Weltrevolution“, gebaut von der Brigade „Elena Ceausescu“ aus einheimischem Qualitätsbeton. Hätte Frau C.  nicht ihr verdientes Ende gefunden, stünde sie wahrscheinlich ähnlich zerrüttet da. Der Ausblick auf die diapontischen Inseln ist allerdings unverbaubar.


Der Strand wird von jungen Leuten bevölkert, die gerne samstagnachmittags Tekkno hören, also genau unsere Bubble. Das macht aber nichts, denn die Lage ist großartig und man kann im Schatten der Schlucht ausruhen.












 

Donnerstag, 19. Mai 2022

Ksamil-Butrint

 Auf dem Weg zur obligatorischen Ruinenbesichtigung bekam Missjöh als Vorabbelohnung ein Eis. Die Vorabbelohnung ist viel besser als die Nachherbelohnung, weil der Belohnte nicht nörgeln kann, denn er hat ja schon etwas bekommen. Also kann man ihn stundenlang durch die Landschaft auf Bildungsreise schicken. Bei guter Führung gibt‘s dann doch noch Kuchen als Nachherbelohnung. Doch Vorsicht: zu viele Belohnungen fördern eine Erwartungshaltung.

Am Strand von Ksamil war wieder die Hölle los. Im Hintergrund Korfu


Die Griechen waren da


Die Byzantiner waren da


Die Venezianer waren da



Das Land der Bunker

 Von Herrn Hoxha habe ich ja bereits berichtet. Ihm ist es auch zu verdanken, dass es im Land ca. 200.000 Bunker gibt (und dass der dafür genutzte Beton für den Häuserbau fehlte) 


Überall sieht man die sogenannten Pillbox Bunker, in denen bis zu 4 Personen Platz finden - heute stehen die Dinger leer herum, verfallen oder dienen den Hühnern als zu Hause. 

Auf unserem Weg entlang am Meer gab es auch noch eine etwas größere Version - für die Kriegsschiffe zum Verstecken.