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Dienstag, 10. März 2020

Ein Tag am Strand


Endlich: heute waren wir am Strand...mit der ganzen Familie - das bedeutet: stundenlang alles einpacken, was man am Strand brauchen könnte!
Und dann tuckert man über die Insel. 

Da es nur eine Straße gibt, fahren natürlich alle anderen auch übern Berg zum Strand und dank der hervorragenden Qualität der Straßen (Schlaglöcher groß wie Gullideckel) braucht man für die 30 km auch nur ne Stunde.






Aber dafür gibt es Landschaft!










Erster Strand: wird hinter sich gelassen - zu viel Musik.
Zweiter Strand: wird ebenfalls hinter uns gelassen - zu wenig Infrastruktur.




Dann kommt das Wichtigste auf dem Weg: Richard´s Bake and Shark - hier gibt es die besten Haifisch-Burger der Insel. 
Bake and shark - das ist ein Hamburger und statt der Rindfleischbulette  gibt es panierten Haifisch - Tomaten und Zwiebeln drauf, ordentlich mit Knoblauchsauce ersäufen und fertig ist der Haifisch-Burger. Lecka!






Dritter Stand: wird genommen!
Nicht zu voll, toller Sand mit ausreichend Palmen für den Schatten und für dlK zum Drin-rum-Klettern. Kilometerlang in die eine Richtung und genauso in die andere Richtung.
Und: die richtigen Wellen zum Buggy-Board-Surfen!



Karibik-Feeling - hurra!!!!!

Wir sind ja südlich der Inseln über dem Winde und östlich der Inseln unter dem Winde. Deshalb sind seine Haare offensichtlich zwischen dem Winde.

Montag, 9. März 2020

Bei Botschafters






Der ..... Botschafter ( ich darf weiterhin den Namen des Landes, das hier vertreten wird, nicht nennen) wohnt sehr hübsch: im 11. Stock des Renaissance Towers - direkt am Strand gelegen und mit tollem Blick aufs Meer (wäre da nicht die mobile Öl-Förder-Station, die gerade vorbei gezogen wird)

Und ich muss sagen: die Dame des Hauses hat Geschmack: man kommt in den großen Empfangsraum und hat erst den riesigen Empfangstisch, auf dem die Blumen der Saison angerichtet sind, daneben steht ein riesiger Eßtisch - bislang war ich ja der Meinung, dass unser Gründerzeit-Eßtisch zu Hause schon groß ist, der hier ist allerdings so groß, dass man sein Gegenüber kaum erkennen kann.....wahrscheinlich gut für internationale Konfliktlösungen.
Auf der anderen Seite gibt es eine angenehme kleine Couch-„Landschaft“, die bequem eine Sitzung des UN-Generalversammlung beherbergen könnte - alles also ganz klein und intim - aber immerhin geschmackvoll.

Aber das beste: es gibt drei Balkone mit fantastischer Sicht nach Osten, Süden und Westen.....da fehlt nur noch ein Balkon mit Blick nach Norden...aber die Balkone der privaten Gemächer gehen wahrscheinlich In Richtung Norden  (die habe ich bislang noch nicht gesehen ....aber ich arbeite dran; ich werde mich mal anbieten, morgen mit der Dame des Hauses shoppen zu gehen - ein paar Schuhe kann die Dame bestimmt noch vertragen)

Da es sich um einen inoffiziellen Cocktail-Empfang handelte, gab es „nur“ Pizza und sehr viel Alkohol - als Botschafter bekommt man ja alles frei Haus geliefert und muss das Zeug loswerden. 
Somit hatten wir einen sehr lustigen Abend und ich arbeite daran, dass ich die nächste Quarantäne bei den Botschaftern verbringen darf.....

Und da die Dame des Hauses nichts zu tun hat, gab es ein kleines Foto-Shooting.....man muss ja die Gastgeber beschäftigen. 










Samstag, 7. März 2020

Familienleben in der Karibik

Eigentlich bin ich ja in die Karibik gefahren (ok, geflogen), um unter Palmen zu liegen, Cocktails zu schlürfen und im pipi-warmen Wasser zu plantschen.....


Jetzt sitzen wir hier am Pool der Familie (im zugegebener Weise sehr hübschen Garten - mit ein paar Palmen) und bespaßen die dlK (für alle, die noch nicht alle Posts gelesen haben - dlK = die lieben Kleinen): aufgrund des Fehlens von Hausaufgaben (Preis einer Ganztagsschule) dürfen wir dlK nicht mit Matheaufgaben und Diktaten quälen sondern müssen im Pool mit Meerjungfrauen-Flossen paddeln, komische Spiele spielen (Glibber Klatsch und Lotti Karotti) und ich mußte mir die Fußnägel lackieren lassen..... what Fun...!!






Als Highlight gab es noch einen Ausflug zum hiesigen Jachthafen und ich durfte mir eine Jacht aussuchen.... ich kann mich noch nicht entscheiden und schwanke noch zwischen der Halfbreed und einem namenlosen Katamaran - ich mache das von der Inneneinrichtung abhängig - und von der jeweiligen Crew.




Jetzt sind wir aber erst einmal zum sundowner bei einem der Nachbarn eingeladen - irgendein Botschafter (ich darf hier aus datenschutzrechtlichen Gründen natürlich nicht sagen, welches Land der Einladende vertritt)
Davon berichte ich aber erst morgen, denn ich fürchte, dass es dort zu viel Alkohol geben wird.....

Mittwoch, 4. März 2020

Immigration

Wir mussten ja sehr zügig Panama wieder verlassen, damit wir unsere geschmuggelte Schokolade auf Trinidad los werden konnten - schließlich warten dlK ( die lieben Kleinen = liebevolle Beschreibung von -fast- allen Kindern in unserem Umfeld) sehnsüchtig auf den Zuckerschock. 
Nur leider ist es gar nicht so einfach, auf Trinidad einzureisen: zuerst wird man beim Verlassen des Flugzeugs fotografiert und gleichzeitig wird auf dem Bild die aktuelle Körpertemperatur angegeben. Wahrscheinlich gibt es in ein paar Jahren Ausstellungen, auf denen diese Bilder zu Collagen verarbeitet gezeigt werden - das ist dann die zeitgenössische Kunst des 21. Jahrhunderts.
Die Dame, die vor uns saß, wurde aussortiert…


In New York ist die Einreise ja sehr streng und langwierig - hat man die Einreise-Prozedur in Trinidad überstanden, sehnt man sich nach der US immigration ... dass man in keinem Hotel wohnt, ist schon mal verdächtig. Dass man darüber hinaus auch noch kein fest gebuchtes Rückflugticket hat (wir wissen ja schließlich jetzt noch nicht, ob und wie lange es uns hier gefällt!), verhärtet den Anfangsverdacht: die zwei sehr weißen Touristen wollen heimlich auf Trinidad bleiben! 
Die Frage, welchen Beruf man hat, kenne ich, aber das detaillierte Nachfragen nach dem Arbeitgeber inklusive Firmensitz war mir neu - was lernt man: beim nächsten Urlaub den Dienstausweis mitnehmen! 
Hätte ich erwähnt, dass ich heimlicher Schokoladenkurier bin, würde ich wahrscheinlich noch immer auf den Stempel im Pass warten...
Macht aber alles nichts, hinter der Einreise wartet der Duty free Shop und da interessiert es dann niemanden mehr, dass man nicht mit einem internationalen Flug das Land verlässt sondern in die Karibik gerade erst einreist -zollfreier Einkauf in umgekehrter Reihenfolge.

Heute Morgen haben wir die dlK (siehe oben) zur Schule gebracht und danach eine Stunde vor dem hiesigen Fitness Club gewartet, weil der Papa der dlK Kickboxen wollte. Ich hätte ja mitgemacht, habe aber meinen Turnbeutel in Berlin gelassen. 





Jetzt sitzen wir im Garten am Pool und genießen die Ruhe ... bis die dlK aus der Schule zurück kommen…Urlaub kann so schwer sein....😉











Soll man in Fremdpools baden? Man kann ja nie wissen, was da vorher drin war.


Montag, 2. März 2020

Panama für einen Tag


Der Flug nach Panama dauert nur 12 Stunden, bei schlechtem Wetter gerne etwas mehr. Das macht aber nichts, denn da hat man ausreichend Zeit, Netflix zu schauen und den leckeren Weißwein der Lufthansa leer zu trinken - wie praktisch, wenn ungefragt immer nachgeschüttet wird.




Abends fällt man nach einem leichten Abendbrot ( doppelt frittierte Bananen mit etwas Fleisch ) ins Bett und ist dank der Zeitverschiebung pünktlich morgens um 05.30 wach.... da hat man was vom Tag!






Da wir 2,5 Kilo Kinderschokolade, Hanuta und Duplos im Gepäck haben, können wir leider nicht länger in Panama bleiben sondern fliegen morgen schon weiter nach Trinidad, damit die Schokolade nicht den tropischen Temperaturen zum Opfer fällt.


Deshalb gab es heute nur einen Bummel an der Promenade entlang - den Rest schauen wir uns dann auf dem Rückweg an. Da haben wir dann keine Schokolade mehr im Gepäck und mehr Zeit.







Montag, 27. Januar 2020