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Dienstag, 8. März 2016

Nein, mein Chapati ess´ ich nicht

Das klebt immer so zwischen den Zähnen. Auch mit Minzsauce.


und dazu das gute Kingfisher
Zuhause will ich jetzt auch Bronzeteller




 Sie baden gerade Ihre Hände drin


Lecker Rasmalai, ganz frisch aus Kondensmilch.



Es geht auch anders. Dieser Herr knetet Teig, der dann als Bällchen in der Ölwanne vorne frittiert wird. Wir haben freundlich abgelehnt.

gut gelaunt in der Frittenbude

Marlene Dietrich...


...sagte einst: "I have been photographed to death." Dicki hat 230 Fotos vom Taj Mahal gemacht. Wir beschränken uns hier auf eine kleine Auswahl.


Ich war mir nicht sicher, ob Kitsch droht oder ob der Bau wirklich so großartig ist, wie alle immer meinen.
Was soll ich sagen? Man muß da mal gewesen sein.












Zwar sind alle Inder Indiens auch da, aber die haben merkwürdigerweise gar nicht gestört, zumindest nicht draußen.







ich kenne hier keinen



Wir sind ja auch Teil der Massen und dürfen uns nicht beklagen, wenn andere auch schöne Dinge sehen wollen.







Prinzessin alleine im Taj
Wie das anders geht, sieht man hier. Man muß nur englische Kindergärtnerin sein und schwupps, kommt keiner mehr rein.

wahres Leben als Nicht-Prinzessin
Dickis neue Kurta, extra fürs Taj gekauft
indische Schlange
Um ins Innere zu gelangen, muß der Inder anstehen. Lange.

da bleibt nicht allzu viel Athmosphäre


Der Nichtinder darf so rein, wird aber dann von den Massen an die Wand gedrängt.
Ist das fair?
Zwar habe ich das 75fache des einheimischen Preises geblecht, bekomme aber den gleich Lärmpegel wie alle.






Intarsien in Marmor

Sonntag, 6. März 2016

Verkehr in Indien

Jetzt ist Schluss mit Delhi: wir haben seit heute ein Auto. Und da alle gesagt haben, dass es keine gute Idee ist, selber  mit dem Wagen zu fahren, haben wir nicht nur ein Auto sondern gleich auch noch einen Fahrer dazu gemietet. 
Ich finde es bedauerlich, dass der Fahrer keine hübsche Uniform und ein entsprechendes Hütchen hat - aber vielleicht können wir ihm das ja unterwegs schneidern lassen.

Und so sitzen wir jetzt ganz kolonial auf der Rückbank unseres Auto und genießen den indischen Verkehr!
Hier gibt es nämlich einige Unterschiede zur (guten) deutschen Verkehrsordnung: die Fahrbahnmarkierung, die in der zivilisierten Welt als Begrenzung der Fahrbahn dient, ist hier eher eine Linie, auf der man mittig fährt. 
Das hat auch den Vorteil , dass man aus drei Spuren gerne mal fünf macht - praktisch bei dem vielen Verkehr!
Außerdem benutzt man den Blinker nicht. Für das Anzeigen eines Richtungswechsel hält der Fahrer einfach die Hand aus dem Fenster - auch praktisch, so nutzt sich der Blinker nicht so schnell ab.
Beides lernt man übrigens genau so, wenn man in Indien seinen Führerschein macht. 


Um überholen zu dürfen, muss man diese Absicht durch lautstarkes Hupen ankündigen-das steht als Aufforderung auf jedem Auto hinten drauf. Das ist eindeutig nicht mein Ding: jedesmal wenn jemand hupt, fühle ich mich persönlich angesprochen und überlege, ob ich etwas falsch gemacht habe. 

Auf der Autobahn darf man nur rechts überholen (Linksverkehr in Indien!) - das ist scheinbar aber nur ein gut gemeinter Ratschlag, da man gerne beidseitig überholt wird.
Nicht so unser Fahrer: der fährt ausschließlich rechts und lässt sich von niemandem überholen! So ein Inder hat halt auch eine Rennfahrerehre! 

Samstag, 5. März 2016

Rajpath

Am einen Ende vom Rajpath wohnt der Präsident. Daneben sind die beiden wichtigsten Ministerien, die für Militär und Finanzen, untergebracht.




Am anderen Ende steht das All India Gate in Erinnerung an die indischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges.








verkehrsberuhigte Zone



Die meisten Gebäude rundrum wurden in den dreißiger Jahren von den Engländern vollendet, die dann leider nicht mehr allzu lange etwas davon hatten.

Qtub Minar



Man glaubt ja immer, in Indien leben nur Hindus.Stimmt aber nicht.
Die erste Moscheeanlage Indiens liegt ein wenig außerhalb und besteht aus Ruinen und einem beeindruckenden Minarett.
Für die Pfeiler hat man sich bei Hindutempeln bedient, die im Wege standen.
Naja, "man" galubt das vielleicht - ich hingegen bin ja vorbereitet und somit wusste ich das mit den vielen Moscheen . 
Der Unterschied zu C.: ich behalte mein Wissen gerne mal für mich..... 

sooooo ein hoher Turm


Neu-Delhi...


...ist eigentlich recht grün. Leider wurde die Stadt auf einer staubigen Hochebene errichtet, auf der es nur ein Mal im Jahr regnet.



Im Lodhi-Park kann man dem Smog dabei zusehen, wie er sich langsam auf die Blätter der Bäume und Blümelein legt. Ruinen werden auch geboten, so hat man beim morgendlichen Joggen oder Yoga noch Kultur im Hintergrund.





ausreichend Termine?


Heute waren wir in einer Bank, um Geld zu tauschen - also eher um die vielen Scheine mit den wenigen Nullen in einige Scheine mit vielen Nullen zu tauschen.

Und als wir da in der hypermodernen Filiale stehen, sieht sich Christoph verwundert um und bemerkt verstört "....hier telefoniert ja gar keiner und macht Termine!..."
Ja, was soll ich sagen....scheinbar nicht genügend management-attention auf dem Thema!