Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.



Sonntag, 13. November 2022

Wandertage Potpourri

 Es ist ja klar: wer Kunst und Kirchen sehen will muss gut zu Fuß sein. Erst läuft die Karawane durch den Vatikan und danach alle miteinander durch die Stadt. Teilweise sieht man sich wieder. 


Madonna di Foligno

Auch hier hat man mal Urlaub

Sehr bunt die Originalmosaike (12.Jh.) in Santa Maria in Trastevere

Pincio 

Sant‘ Andrea della Valle

Zur Beichte in San Paolo fuori le Mura



Ponte Sisto

A
Signore wollte unbedingt zum Trevibrunnen

Zwischendurch ein Stärkungskaffee


Donnerstag, 10. November 2022

Arbeit

 Um die Ecke vom Hotel haben wir unsere erste Immobilie entdeckt. Turm und Terrasse mit Blick auf die Kirche der Portugiesen. Frisör praktischerweise im Haus. 


Gegenüber gleich der Heilige Antonius der Portugiesen mit barocker Fassade. Wir erkennen das Wappen derer von Braganza.


Drinnen ist es noch barocker als draußen. Wir freuen uns schon aufs Orgelkonzert.


Um die Ecke finden wir den Heiligen Ludwig der Franzosen. 

Wir halten uns nicht mit der Fassade auf, sondern bewundern sogleich den Caravaggio im Innenraum.

Die Berufung des Hl. Matthäus 

Alle Franzosen sind schon da

Dann weiter zur Antike…



…und als Belohnung ein Besuch an der Bar des Tazza D‘Oro


Die englischen Katholiken beten in San Silvestro in Capite



und die Anglikaner dürfen auch ein Kirchlein haben.

All Saints‘, leider ohne Evensong 


Zum Abschluss noch ein wenig Modernes vor Canova




Mittwoch, 9. November 2022

Bella Figura

 



Herr Goldblum sieht auch mit 70 noch großartig aus. 

Was tun? Ein wenig Shopping in Rom könnte ein Anfang sein. 

Wir werden sehen. 



Sonntag, 25. September 2022


 

Nachtrag, Paris

 Sehr schön war’s uff‘m Land jewesen und so ganz ohne starken WLanRouter lebt sich‘s auch ganz gut. Und hätte ich mal ein hochpreisigeres Hotel in Paris gebucht. So war der Internetzugang aus Gründen des Geizes doch sehr eingeschränkt. 

Deshalb ein kleiner Nachtrag:

Vilebrequin, Rue du Vieux Colombier, läßt es zum Saisonenden farblich noch mal so richtig knallen. 


Kirchenbesuche sind in den letzten Wochen zu kurz gekommen. Deshalb wird die Kathedrale von Saint-Denis besichtigt, wo damals die Gotik erfunden wurde. 

Der heilige Dionysios hat ja seinen Kopf nach der Enthauptung selbst hergetragen, gell!? Außerdem liegen königliche Gebeine zuhauf

Herr M. Aus K. empfahl uns einen Besuch des Musée Jacquemart-André. Klein und fein wird die Sammlung in Räumen der Belle Époque präsentiert. Vive la Bourgeoisie. Herr Füssli war auch anwesend.







Herr H. aus B. legte uns die nachmittägliche Besichtigung der Oper ans Herz. Da sieht man was und muß nicht stundenlang die Nibelungen ertragen. Die ganze Sache ist sehr prächtig-golden und plüschig.
In der Oper 




Vor der Oper


Im Garten der Chapelle Expiatoire blühen die Rosen. Hier wird, erbaut auf den Überresten der Revolutionsopfer, Ludwig XVI. und Marie-Antoinette gedacht. Findet nicht jeder toll, aber die Lage ist unschlagbar. 


Zum Abschluss wollte Missjöh unbedingt noch zu Floderer, verständlicherweise. 



Au revoir 



Dienstag, 13. September 2022

Le Gât, Aubusson d‘Auvergne

 Missjöh im wahren Leben:

„Wo hab ich bloß die Leiter hingestellt?“



Wo ist der nächste Supermarkt?


 Seit Sonntag haben wir ein Häuschen auf dem Land. Also so richtig auf dem Land: der nächste Supermarkt ist 22,5 km entfernt und der Bäcker im nächsten Ort (ca. 7km) hat Dienstagabend von 17.00 bis 18.30 Uhr geöffnet. Da hat man besser eine gut durchdachte Einkaufsliste gemacht!

Dafür ist der einzige Lärm das Summen der Bienen und das Zwitschern der Vögelein. Ansonsten : Ruhe… das ist für Großstädter wie uns ja was ganz ungewohntes. 

Und so sitzen wir auf der Terrasse zwischen dem Haus und der Scheune , essen, trinken, lesen und


schlafen. Ab und zu kommt mal ne Katze vorbei - aber das war es dann aber auch schon mit Besuch

Zuvor allerdings haben wir natürlich Clermont-Ferrand und die Umgebung erkundet. CF ist die mittendrinigste Stadt Frankreichs und hat trotzdem keinen TGV-Bahnhof. Vielleicht ist das ganz gut so, denn so hat man in der Fromagerie Nivesse mehr Zeit, uns zwei Jahre alten Brie zu erklären.


Im aus hiesigen Vulkangestein erbauten Dom wurde pietätvoll God Save the King georgelt.


In den Dörfern und Städtchen der Auvergne ist auch die Welt noch in Ordnung. Mädchen und Jungs treffen sich nur in den Pausen, so ist man beim Lernen nicht abgelenkt.


Die Chateaux sind teilweise nicht sehr royal heruntergekommen.


Dach und Heizung sind ja immer ein Problem.


Frankreich schreitet voran und automatisiert. Vive la modernité. 
Fachwerk gibt’s auch noch. Vive la tradition.