Wir wohnen auf der flachen Seite und die steile Seite fährt eine Zahnradbahn hinauf, da muß man sich nicht allzusehr aufregen, wenn man zwischendurch mal kein Café findet. da ist es wieder: die drohende Unterzuckerung
Runter geht´s durch die Hinterhöfe der Mietskasernen, von denen viele durch öffentliche Treppen verbunden sind. Da ist es dann schattig bis muffig, weil die Mülltonnen ja auch irgendwo hinmüssen.
| Sieht aus wie Sacre Coeur - ist aber nur die Basilika von Lyon |
| und nen Eifelturm haben´se in Lyon auch nachgebaut |
Da ist alles wunderbar aufgeräumt und es gibt Stände mit lecker Käse, Austern und anderem Meeresgezücht, klitzekleine Petit Fours und nebenan den passenden Wein dazu - da kann die gestresste lyoner Hausfrau an der einen Theke den Hummer für den Herrn Gemahl aussuchen und gleichzeitig zum Nebenstand rufen: sag mal Paule, was empfielst Du denn für nen Wein? Und der Paul wird eine Flasche vom 2001er Montrachet empfehlen - die Flasche zum Schnäppchenpreis von nur 204,-- Euro.
Ist sozusagen das KaDeWe von Lyon - alles unter einem Dach - zu Apothekenpreisen!
Aber: lecker und immer frisch.
Und weil wir gestern typisch elsässisch essen mußten (wir erinnern uns: Sauerkraut und Wurscht, bzw. Fleischkartoffeltopf) ging´s am Abend gleich weiter. Was ist schon ein kleines Muscheltöpfchen, wenn nebenan die Fritten warten? Und so ein Liter Bier ist ja auch schnell weggeschluckt. Damit keine Mißverständnisse aufkommen, es war ein Liter für uns beide.
| kariert steht mir nicht |
Ja, das Frühstück á la francaise ist eher eine traurige Angelegenheit. Dicki war noch satt von gestern. Hat er gesagt und heimlich nach den Waffeln geschielt.
