Herzlich willkommen auf unserem ReiseBlog.
Montag, 6. März 2017
Sonntag, 5. März 2017
Keine Sonne,
| einsam und verlassen im Museum |
das macht aber nix. Museumswetter hat ja auch sein Gutes. Dann brauche ich Dicki nicht umständlich zu überreden, sich doch MAL eine Sammlung anzuschauen.
Die vom verstorbenen Herrn Gulbenkian ist besonders sehenswert. Der hat mit Öl so viel Kohle gemacht, daß er sich die schönsten Stücke kaufen konnte.
Uns hat dieses sehr hübsche japanische Picknickset für die nicht stattgefundene Japanreise entschädigt.
Auch sehr schön war der chinesische Porzellanladen.
Die Wechselausstellung zeigt Werke von José Sobral Almada Negreiros. Peinlicherweise war mir der Herr kein Begriff, obwohl er in Portugal weltberühmt ist.
Tout Lissabon war anwesend, man konnte die Kunst kaum erkennen. Mit geschlossener Wissenslücke begeben wir uns ins Café.
Selbstverständlich wusste ich auch nicht, wer dieser Herr Negreiros ist. Dafür konnte ich gestern beim Abendessen punkten, weil ich weiss, dass der Herr Ronaldo nicht nur Fussball kann sondern jetzt neben Schlüppis auch in Hotels macht.
Und im Museum habe ich gelernt, dass es früher schon die Vogelgrippe gab, dass der Bacchus vom vielen Weinsaufen ne Zahnlücke hat und Kleinchen den Papgei totgespielt hat......
| Vogelsterben im 17 Jahrhundert |
| zu viel Wein schadet den Zähnen und macht hässlich |
| Blöde Kackbratze! Nun ist das Vögelchen tot! |
Nicht in Tokio und auch nicht in Rio
Eigentlich wollten wir ja für einen Monat nach Japan, um Sushi zu essen und auf dem Pilgerpfad der 88 Klöster auf der Insel Shikoku die innere Mitte wiederzufinden.
So sitzen wir jetzt in Lissabon und werden Portugal erkunden. Da waren wir schon mal - im November. Und haben damals wegen Regen, Nebel und Kälte den Urlaub abgebrochen.... manchmal muss man eine zweite Chance gewähren ... ich bin gespannt- ich habe vorsorglich den stabilen Regenschirm, die dicke Jacke und Gummistiefel eingepackt!
Hat nicht geklappt, weil diese Idee wohl noch einige andere hatten und somit die liebe Lufthansa in Richtung Osten ausgebucht ist - naja , zu viel Zen-Meditation und Ausblick auf den Fuji sind wahrscheinlich gar nicht gut für uns ....
Eine Alternative wäre Brasilien gewesen: Karneval, Strand und Caipi ..... ein Blick in den Spiegel (nicht die passende Strandfigur) und auf die Buchungszahlen in Richtung Westen haben auch diese Planung beendet.
So sitzen wir jetzt in Lissabon und werden Portugal erkunden. Da waren wir schon mal - im November. Und haben damals wegen Regen, Nebel und Kälte den Urlaub abgebrochen.... manchmal muss man eine zweite Chance gewähren ... ich bin gespannt- ich habe vorsorglich den stabilen Regenschirm, die dicke Jacke und Gummistiefel eingepackt!
Gott sei dank haben wir nur Luxusprobleme!!!
KEIN Mensch glaubt dir, daß du Gummistiefel hast.
Freitag, 2. Dezember 2016
Donnerstag, 1. Dezember 2016
Die weisse Stadt
Zum Weltkulturerbe in Tel Aviv zählen die Häuser des Bauhaus.
Wie das oft so ist mit Bausubstanz: ein neuer Verputz kann nicht schaden. Leider ist das mit Seeluft schwierig. Auch hat die offenbar fehlende Planung dazu geführt, daß jeder bauen darf, was ihm gefällt.
| ein wenig Bauhaus hier, ein bischen Brutalismus da |
Ein gutes Zeichen: nicht jeder verkauft sein Strandgrundstück, damit die Reichen freie Sicht haben. Allerdings: wer will viel Geld bezahlen für Sicht auf Schrabbel?
Wir verabschieden uns mit nörgeligen Grüßen. Toda ve lehitraot.
Dienstag, 29. November 2016
Akko
Nachdem ich Caesarea eher mäßig fand, gab ich Akko die Chance, es so richtig rauszureißen. Ich sag´ mal so: immerhin hat´s keinen Eintritt gekostet.
Vor der Großen Moschee steht ein gar wunderhübsch Brunnenhäuschen, daß mit der hier üblichen Geschmackssicherheit verschrabbelt (schrabbeln ist kein Wort!!) wird. Immerhin gab´s den Hafen schon zu phönizischer Zeit, da könnte man sich ja ein wenig bemühen. Leider nein.
Heute also im Angebot: Pluderplunder für nur Fuffzehn Schekel.
Und was, fragt sich der gebüldete Leser, ist denn wohl aus den Karawansereien der Osmanen so geworden? Nix ist da geworden, außer Parkplatz und Gerümpel. Napoleon dreht sich im Grabe um, der wollte das mal erobern. Natürlich scheiterte er an den tapferen Briten.
Vor der Großen Moschee steht ein gar wunderhübsch Brunnenhäuschen, daß mit der hier üblichen Geschmackssicherheit verschrabbelt (schrabbeln ist kein Wort!!) wird. Immerhin gab´s den Hafen schon zu phönizischer Zeit, da könnte man sich ja ein wenig bemühen. Leider nein.
Heute also im Angebot: Pluderplunder für nur Fuffzehn Schekel.
Und was, fragt sich der gebüldete Leser, ist denn wohl aus den Karawansereien der Osmanen so geworden? Nix ist da geworden, außer Parkplatz und Gerümpel. Napoleon dreht sich im Grabe um, der wollte das mal erobern. Natürlich scheiterte er an den tapferen Briten.
Caesarea
Heute musste ich einen Ausflug machen - soll heissen: es wird ein Auto gemietet und ICH muss fahren... (Begründung: " ich habe nicht die Nerven für den Verkehr hier im Nahen Osten, ausserdem bist Du in Beirut auch gefahren..." - bedeutet also, dass ich immer fahren muss, wenn der Verkehr aufregender als der Grunewald ist bzw. das Auto nicht mindstens 5 Airbags hat...., na toll!)
Zurück zum Ausflug: bislang bin ich ja wunderbar um Kultur und so einen Mist drum herum gekommen. Heute hiess es dann aber, irgendwelche römischen Ruinen schauen....da hatte ich ja schon am frühen Morgen schlechte Laune!
Caesarea hiess das Ziel!
War nen Kaff , was schon bevor das Jesulein geboren wurde, furchtbar wichtig war - ich habe vergessen warum..,,aber das wird bestimmt gleich ganz furchtbar klug (KULK) ergänzt....
Jaja, der Herodes......
Mein Eindruck: also ich habe schon Besseres gesehen. Da lagen ein paar Steine rum, es wurde ein Theater gezeigt und dann gab es auch noch mässige Mosaike.... Wenn ich jetzt sage, dass die Mosaiken in der Villa Romana del Casale auf Sizilien viel beindruckender, die Säulen in Apameia viel besser erhalten und das Theater in Taormina viel hübscher ist, dann wird mir wieder vorgehalten, dass ich angebe.... Aber für irgendwas muss es doch gut sein, dass ich mich in jeden Ruinenhügel schleifen lasse.
Ich bin ganz stolz, daß er sich an was erinnert!
Immerhin war ich nicht der einzige, der sich amüsiert hat: die philipinische Reisegruppe war eher verzückt vom Geklampfe des Reiseleiters als von der Aussicht.
Man sieht überhaupt ganz viele Pilipinos. Und ich kann sagen, daß die Akustik ganz prima ist. Kumbaja!
Zurück zum Ausflug: bislang bin ich ja wunderbar um Kultur und so einen Mist drum herum gekommen. Heute hiess es dann aber, irgendwelche römischen Ruinen schauen....da hatte ich ja schon am frühen Morgen schlechte Laune!
Caesarea hiess das Ziel!
War nen Kaff , was schon bevor das Jesulein geboren wurde, furchtbar wichtig war - ich habe vergessen warum..,,aber das wird bestimmt gleich ganz furchtbar klug (KULK) ergänzt....
Jaja, der Herodes......
| überall Säulen-vorne liegend: antik, hinten stehend: Betonfabrik, Neuzeit |
Ich bin ganz stolz, daß er sich an was erinnert!
| C. ist nörgelig, darf nicht mitsingen und muss auf die stille Treppe |
Immerhin war ich nicht der einzige, der sich amüsiert hat: die philipinische Reisegruppe war eher verzückt vom Geklampfe des Reiseleiters als von der Aussicht.
Man sieht überhaupt ganz viele Pilipinos. Und ich kann sagen, daß die Akustik ganz prima ist. Kumbaja!
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